(c) Klub Dachsbracke































































































Klub Dachsbracke
p. A.  9971 Matrei/Osttirol, Austria   Tel +43-04875/ 6363


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 >> Geschichtlicher Abriss zur Dachsbracke

 

Römerzeit: Es gibt bereits Abbildungen von Hunden, die unserer Dachsbracke  

                   ähnlich sehen

17. Jhdt.:   auf Gemälden finden sich eindeutig Dachsbracken

19. Jhdt.:   Kronprinz Rudolph schreibt in seinem Buch „Eine Orientreise vom 

                 Jahre 1881“ von „Dachseln, die seine Berufsjäger von Mürzsteg

                  mithatten und die wertvolle Dienste leisteten...“

1886:  Name „Dachsbracke“ von den Tiermalern Ludwig Beckmann und

           Otto Grashey festgelegt (Übergangsform von Dachshund zu Bracke, nicht Kreuzung!)

1896:  Erste Vereinsgründung – Internationaler Dachsbrackenklub

           Präsident: Prof. Grünbauer (Rassekennzeichen festgelegt, Ausstellungen

           und Schauen, Leistungsprüfungen – Basis für Reinzucht und Verbreitung)

1908: Interne Querelen führen zu Auflösung des Internat. Dachsbrackenklubs

1910: Anlässlich der Wiener Jagdausstellung finden sich Freunde dieser Hunde-

           rasse und gründen unter Rittmeister August Baumann den Klub Dachs-

           bracke.(Satzungen u. Prüfungsordnung wurden beschlossen, das Klub-

           Zuchtregister eingerichtet, Hundematerial gesichtet ...)

1914 – 1918: Großer Einbruch durch den 1. Weltkrieg (Hundeführer im Krieg

           gefallen, Hundematerial verloren, Zerfall der österr.-ungar. Monarchie)

1919:  erste Hauptversammlung nach dem Krieg – von über 200 Mitgliedern

           konnten noch 40 ausfindig gemacht werden

1920: erstmals wieder Jahresbericht erschienen

1923: Klub-„Gaue“ für Österreich, Deutschland, Tschechoslowakei wurden

          geschaffen, in Slowenien entstand eine Sektion für Dachsbracken

          innerhalb des Klubs der Brackenliebhaber

1932: Nach langen Bestrebungen des Vorstandes unter August Baumann

          wird die Dachsbracke vom ÖKV und ÖJGV unter Beibehaltung des 

          Namens als dritte Schweißhunderasse (neben Hannoveraner und Bayr.   

          Gebirgsschweißhund) anerkannt

1934: Baumanns Buch  „Die Alpenländische-Erzgebirgler Dachsbracke“

          wird herausgegeben

1938: Baumann stirbt, Österreich verliert seine Souveränität –

          Klub Dachsbracke wird zu “Fachschaft für deutsche Dachsbracken“

1945: Unter widrigsten Umständen geht nach dem 2. Weltkrieg ÖR Max Zernatto         

          an den Wiederaufbau des Klubs. Kontakte zur Tschechoslowakei, zu Polen

          zu Jugoslawien und der DDR waren fast unmöglich.

1946:  Erste Gebrauchsprüfung (GP) nach dem Krieg

1950:  Kontakte zu Dachsb-Freunden in der BRD werden möglich und vertiefen sich

1961:  Gründungsversammlung des VEREINS DACHSBRACKE in der BRD.

           (Jahresberichte zuerst als Anhang zum JB des Klubs Dachsbracke –

           seit 1971 eigene Jahresberichte)

1975: 200. Gebrauchsprüfung auf der Gerlitzen.  Unter ÖR Max und seinem Bruder       
           KR Dr. Otto Zernatto erlebt der Klub Dbr einen beachtlichen Aufschwung.

           Änderung des Namens auf „Alpenländische Dachsbracke“

1976:  Max Zernatto stirbt am 3. September – sein Bruder folgt ihm als Obmann;

           er ist jahrelang auch Präsident des ÖSTERR.JAGDGEBRAUCHSHUNDE-

           VERBANDES  DI Josef Mihaljevic wird Geschäftsführer

1986:  300. Gebrauchsprüfung des Klubs auf der Gerlitzen

           Dr. Otto Zernatto schließt am 14. Dezember seine Augen für immer.

           Dr. Hermann Spinner aus Lienz/Osttirol  folgt ihm als Obmann.

     1990:   Das  Buch „DIE ALPENLÄNDISCHE DACHSBRACKE“ wird  gemeinsam

                mit dem Verein Dachsbracke unter dem 1. Vorsitzenden FAR Josef Stangl

                herausgebracht.

     1994:  Josef Ulrich, langjähriger  Zuchtbuch- und Kassenführer stirbt;

                Alois  Mattersberger übernimmt die Führung des Zuchtbuches,

                Ehrenfried Thonhauser wird Kassenführer

     1996:  JUBILÄUMSFEIER „100 Jahre Klub Dachsbracke“, 4.- 5. Mai im

                Schloss Mageregg

1999         Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit – der Internationale

Leistungsvergleich wird ins Leben gerufen

400. Gebrauchsprüfung in Bad Eisenkappel/ Kärnten

2003         DI Mihaljevic legt die Geschäftsführung aus gesundheitlichen Gründen zu-

Rück; ihm folgt Peter Mattersberger als GF, Ing. Kurt Rössl übernimmt die Kassenführung, Bruno Sabitzer wird LL von Kärnten, Hans Drescher wird

Obmannstellvertreter.

 

(Aus einem Festvortrag von Klubobmann Dr. Spinner; zusammengefasst und ergänzt von GF Peter Mattersberger)                 

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