Achtung, Geänderte Prüfungsordnung


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Die vom Ausschuss des Klub Dachsbracke am 16.03.2019 und 13.06.2020 beschlossenen Änderungen der Prüfungsordnung wurden am 5.3.2021 vom Vorstand des ÖJGV genehmigt und sind ab sofort, insbesondere bei den im Herbst stattfindenden Gebrauchsprüfungen anzuwenden. Der Klub ist bemüht, den Leistungsrichtern, LR-Anwärtern und den zur GP antretenden Hundeführern möglichst bald gedruckte Ausfertigungen zur Verfügung zu stellen. Folgende Änderungen sind zu beachten:

§ 3 Prüfungsleiter
Z 4. Lautet: 4. einen Verantwortlichen namhaft zu machen, der die Leistungen der Hunde im digitalen Jagdhund erfasst, bearbeitet und an den ÖJGV weiterleitet;

§ 6 Hundeführer
1. neuer Satz 2: Satellitenunterstützte Ortungsgeräte können während der gesamten Prüfung verwendet werden. Sie dürfen aber keinen Einfluss auf den Hund, auf das Führen desselben, den Prüfungsablauf und die Urteilsfindung der Leistungsrichter haben. Ein Aufsuchen oder Auffinden des Hundes, auch von Dritten Personen, mittels Ortungsgeräten, ist einem Entziehen von der Prüfung gleichzusetzen (nicht bestanden).

§ 12 Riemenarbeit II. auf künstlicher Schweißfährte
Absatz 1, erster Satz: Künstliche Fährten müssen Übernachtfährten mit mindestens 16 Stunden und höchstens 20 Stunden Stehzeit und wenigstens 1000 Meter lang sein.
Absatz 4
Auf das Schnallen beim letzten Wundbett kann verzichtet werden, wenn dies der Hundeführer vor Beginn der Schweißarbeit meldet. Dadurch ist eine Prüfung im Totverweisen und Totverbellen nicht mehr möglich.
Absatz 6 Letzter Satz (vor § 13): Ein Rückruf mindert die Note um eine Stufe, ab 4 Rückrufen gilt die Leistung als ungenügend.

§ 14 Hatz und Bail 1. Hatz letzter Satz
Das Wort Schärfe wird durch Härte ersetzt.

§ 15 Laute Jagd, b. Halten der Spur
In Absatz 1 wird vor dem letzten Satz eingefügt:
Für die Benotung dieses Faches gilt bei hörbarem Spurlaut:
von 3 bis 5 Minuten – Note 1
von 5 bis 10 Minuten – Note 2
von 10 bis 20 Minuten – Note 3
ab 20 Minuten – Note 4

§ 16 Vorprüfung in der Lauten Jagd, als letzter Satz wird eingefügt:
Die Noten der Vorprüfung Laute Jagd gelten nur für die nächste, erfolgreiche Gebrauchsprüfung.

§ 17 Wesensfestigkeit, der zweite Absatz lautet
Die Note 4 ist zu vergeben, wenn ein Hund unerschrocken und freundlich auf die Annäherung eines Leistungsrichters oder -anwärters reagiert. Das Wesen ist während der gesamten Prüfung zu beobachten, die Note wird erst nach Beendigung derselben vergeben.

§ 18 Revierführigkeit c. Verhalten auf Schuss zweiter Absatz lautet
Die Höchstnote 4 ist zu vergeben, wenn der Hund, absolute Ruhe und Schussfestigkeit zeigt; nach den minderen Leistungen erfolgt die Vergabe der Noten.

§ 19 Freie Prüfungsfächer Totverbellen und Totverweisen wird bei Totverweisen vor dem letzten Satz eingefügt:

Für die Verweildauer beim Stück gilt folgende Zeitstaffelung:
bis 5 Minuten – Note 4
bis 7 Minuten – Note 3
bis 10 Minuten – Note 2
bis 12 Minuten – Note 1

Anhang
Nachweis der jagdlichen Eignung auf Schwarzwild
Im ersten Absatz , Satz 3 wird das Wort Schärfe durch Härte ersetzt

Hanno Zanier