Vorprüfung


Vorprüfung Laute Jagd 2020 in Seitenstetten

Die Vorprüfung in der Lauten Jagd der Landesgruppe Wien/Niederösterreich/Burgenland fand heuer vom 11.-12.Jänner in Seitenstetten statt.

Die Laute Jagd ist neben der Schweißarbeit die zweite wichtige Verwendungsart der Alpenländischen Dachsbracke. Gefordert wird ein ausdauerndes Verfolgen eines Hasen oder Fuchses ohne Sicht, nur durch Verwendung des Geruchssinnes. Der Hund muss Haken und Knöpfe des Hasen auflösen und nach dem Wiederfinden die Spur mit weit hörbarer Stimme Schlag auf Schlag weiterjagen.

Seit einigen Jahren stellt unser Klubmitglied OFö Thomas Handsteiner das Revier Stiftswald südlich des Benediktinerstiftes Seitenstetten für die Vorprüfung „Laute Jagd“ zur Verfügung. Mischwald, vorwiegend Nadelholz wechselt sich mit Schlägen ab, zum Teil mit steilen Hängen, gut einsichtigen Gräben und Dickungen. Die Hauptwildarten sind Reh, Hase und Raubwild, Rotwild als Wechselwild. Auch heuer saßen die Hasen bei nicht gefrorenem Boden fest in der Sasse. Am ersten Prüfungstag, dem 11.01.2020 war der Himmel bewölkt, es wehte schwacher Wind bei Temperaturen um ca. 4°, es lag kein Schnee.

4 Hundegespanne wurden zwei Richterteams zu je zwei Leistungsrichtern und einem Anwärter zugelost. Nach der Überprüfung der Dokumente der Hunde und Bezahlung der Prüfungsgebühr begrüßte Prüfungsleiter Ing. Fö Thomas RUPP die Teilnehmer, welche unverzüglich in den Prüfungsraum ausrückten.

Die Richterteams stellten die zugeteilten Revierteile weiträumig an markanten Punkten ab, ein Richter blieb immer beim jeweils geprüften Hundeführer. Über richterliche Aufforderung schnallten die Hundeführer die Hunde zur weiträumigen, systematischen Suche und eiferten sie an. Immer wieder wurde ein neues Gebiet, allenfalls nach dem Auswechseln des Gespanns zugewiesen. Gewertet wurde nur bei tatsächlicher Sichtung eines gejagten Hasen oder Fuchses durch zumindest einen Prüfer.

Es war immer wieder elektrisierend, wenn nach längerer Stille plötzlich ein Heblaut eine immer anders klingende und ablaufende Brackade intonierte. Insbesondere bei der 8 Monate alten Brianna vom Kogelvoitl und der 12 Monate alten Wanda vom Jagaboden konnte man beobachten, wie sie im Verlauf der Prüfung vom jugendlichen Elan allmählich gezielt zu arbeiten begannen. Ein Hund konnte erst am Folgetag 12.01.2020 einen Hasen heben und wie die anderen drei positiv beurteilt werden.

Die Ergebnisse für die Arbeiten (Art der Suche, Halten der Spur, Spurlaut) ermittelten die Richter anhand der Prüfungsordnung im Prüfungsgelände im sogenannten „Offenen Richten“ und teilten das Ergebnis den Hundeführern umgehend mit. Ein Hund jagte ausdauernd laut über 12 Minuten und erreichte damit mit Abstand die höchste Punktezahl.

Nach der Lauten Jagd wurden die Hunde in einiger Entfernung abgelegt und nach 10 Minuten bei allen mit der Abgabe eines Schrotschusses das Verhalten positiv bestätigt.

Während beider Tage beobachteten alle Richter die Hunde im Rahmen der Wesensfestigkeit hinsichtlich des Sozialverhaltens gegenüber Mensch und Hund sowie Gehorsam und Charakter. Auch hier haben alle Hunde bestanden.

Beim „Grünen Abend“ im Standquartier GH Wieser in Seitenstetten bestanden die Teilnehmer die ungeschriebenen Prüfungsgegenstände „Geselligkeit“, die Hunde „Geduld“.

„Wenn im Wald das Brackeng`läut erklingt, das Jägerherz voll Freude springt“

Weidmannsheil
Dr. Hanno Zanier


Vorprüfung Laute Jagd 2019 in Seitenstetten

Auch heuer konnte unser Klubmitglied OFö Thomas Handsteiner das mit Hasen gut besetzte Revier des Benediktinerstiftes Seitenstetten für die Vorprüfung in der „Lauten Jagd“ zur Verfügung stellen.

Prüfungsleiter: Fö Ing. Thomas Rupp
Richter: Josef Atschreiter, Johann Reisenbauer, Manfred Schwarzlmüller, Dr. Georg Urak
Leistungsrichter-Anwärter: Georg Hubmer, Mag. Dr. Hanno Zanier

Vor der prächtigen Kulisse des Stiftes begrüßte der Prüfungsleiter am Samstag 12.1. pünktlich um 8:00 Uhr vier Hundeführer mit Hündinnen und drei mit Rüden, erfreulicherweise auch mehrere Gäste und Junghundeführer. Sein Dank galt dem Eigentümervertreter bzw. Revierleiter und seinen ortskundigen Jägern.
Bei windigem Wetter mit Böen bis zu 60 km/h, Temperaturen um ca. 1° Celsius und ca. 10 cm Feuchtschnee wurden die antretenden Gespanne drei Richtergruppen zugeteilt.
Nach Einholen der Zustimmung der Hundeführer durften auch die Gäste die Prüfung beobachten.

Die Richter und Leistungsrichter-Anwärter stellten die zugeteilten Revierteile strategisch weiträumig ab. Ein Richter blieb immer beim jeweiligen Hundeführer. Über richterliche Aufforderung wurden die Hunde zur Suche geschnallt, der Beginn notiert und ausgiebig Zeit für eine gründliche Suche gegeben. Teilweise lag auf den freien Flächen schwerer Schnee, der starke Wind und der tropfende Wald erschwerten für die Hunde die Suche und für die Richter das Wahrnehmen des Spurlautes. Deshalb blieb das Gesamtergebnis hinter den letzten Jahren zurück. Allgemein saßen die Hasen bei nicht gefrorenem Boden fest in der Sasse und wurden auch nicht hoch, wenn man direkt neben ihnen stand.

Bei erfolgloser Suche wurde langsam weitergegangen bzw. der Revierteil gewechselt. Die Hunde wurden nach ca. einstündiger Arbeit zur Erholung ausgewechselt, nach Heben eines Hasen Länge und Verlauf der Brackade protokolliert und bei positivem Ergebnis die Prüfung mit den verbleibenden Hunden fortgesetzt. Gewertet wurde nur bei tatsächlicher Sichtung eines gejagten Hasen durch zumindest einen Richter. Die Ergebnisse für die Art der Suche, das Halten der Spur und den Spurlaut wurden im Offenen Richten vor Ort ermittelt und den Hundeführern umgehend bekannt gegeben.

Vor der Mittagspause wurden die Hunde in einiger Entfernung voneinander in Sitzposition gebracht und bei allen mit der Abgabe eines Schrotschusses die Schussfestigkeit bestätigt. Am Nachmittag gelang es dem sechsten Gespann, die Prüfung positiv abzuschließen.

Bei einem „Grünen Abend“ im Gasthaus Wieser in Seitenstetten kamen das Fachsimpeln und die Kameradschaft nicht zu kurz.

Am Sonntag 13.01.2019 konnte bei nasskaltem Wetter, bei schwindendem Schnee und starkem Wind auch das letzte Hundegespann positiv beurteilt werden.

Weidmannsheil
Dr. Hanno Zanier


Vorprüfung zur lauten Jagd der Landesgruppe Wien, Niederösterreich und Burgenland vom 13.-14.01.2018

Unter perfekten Witterungsbedingungen, fand die Vorprüfung zur lauten Jagd  der Landesgruppe Wien, Niederösterreich und Burgenland heuer erneut in den Revieren des Stiftes Seitenstetten statt. Milde Temperaturen, feuchte Bodenverhältnisse und die für die Brackade prädestinierten Reviere rund um Seitenstetten, boten optimale Verhältnisse für diese Prüfung.

Gemeldet waren 5 Dachsbracken die alle samt am ersten Prüfungstag zumindest einen Hasen fanden um diesen zu brackieren. Manche Hunde hatten sogar die Möglichkeit, bis zu drei verschiedene Hasen zu jagen. Dadurch konnten sich die Richter ein sehr gutes Bild über die Leistung der Hunde machen.

Die Richter:

Prüfungsleiter: Fö.Ing. Thomas Rupp
Leistungsrichter: Fö. Ing. Thomas Rupp, Gerald Fressner, Ofö. Josef Pfarl
Leistungsrichter Anwärter: Stefan Rauchbauer

Hervorzustreichen sind die sehr guten bis vorzüglichen Leistungen zweier Hunde, die am Tag der Prüfung gerade einmal 9 Monate alt waren. Ihre Ausdauer, die Art der Suche und erfreulicherweise auch deren Spurlaut wurden dementsprechend auch benotet.

Für die zu Verfügungstellung der Reviere möchten wir uns sehr herzlich bei Ofö. Ing. Thomas Handsteiner  bedanken, der ebenso Standquartier und Revierführer perfekt organisiert hat, ebenso ein Dank an seinen Sohn Robert Handsteiner, der uns während der Prüfung begleitet hat. Weiters geht unser Dank an das Gasthaus Wieser in Seitenstetten, das uns die beiden Tage untergebracht und bewirtet hat.

Die Wesens-, und Schussfestigkeit wurde bei allen Hunden geprüft und ebenso positiv beurteilt.

Weidmannsheil
LL Fö.Ing. Thomas Rupp