Übungstag


Übungstag der Landesgruppe Salzburg, am 11.07.2026, in Altenmarkt im Pongau

Am Samstag, dem 11.07.2026, veranstaltete die Landesgruppe Salzburg, nach einjähriger Pause, in der Gemeindejagd Schwemmberg, in Altenmarkt im Pongau, einen Übungstag. Die Übungsfährten wurden, wie bei der Prüfung, am Vortag von den Leistungsrichtern und Revierleitern gelegt. Nach der Rückkehr ins Standquartier Jausenstation Habersatt wurden der Ablauf und die Zuteilung der Hundeführer besprochen sowie die neue Prüfungsordnung verteilt und erläutert.

Alle Hundeführer und Leistungsrichter trafen sich um 7:30 Uhr morgens, da an diesem Tag heißes Wetter erwartet wurde. Bei der Begrüßung durch unseren Landesleiter Fercher Hans betonte er, dass er sich freue, einen so gut besuchten Übungstag abhalten zu dürfen. Danach begaben sich alle Leistungsrichter und ihre Hundegespanne zu den Schweißfährten, wo die Riemenarbeit geübt wurde. Alle Teilnehmer fanden tadellos zum Wundbett und einige Hunde konnten das Verweisen sehr gut zeigen.

Für das Verhalten am Stück sowie Revierführigkeit und Gehorsam waren alle Hundegespanne schon gut für die Prüfung vorbereitet. Lediglich beim Ablegen zeigte sich bei einigen noch etwas Übungsbedarf. Im Standquartier fand danach eine Besprechung über die Leistungen der jeweiligen Hunde statt.

Zwei der Hundeführer wurden in diesem Zuge die Zeugnisse für die im Jänner abgehaltene Laute Jagd übergeben.

Unser Landesleiter gratulierte allen Hundegespannen und bedankte sich für den erfolgreichen Übungstag. Danach fand dieser bei einem gemütlichen Mittagessen seinen Ausklang.

LR Walter Holzmann


Übungstag Landesgruppe W/NÖ/B 03.07.2026 Naturpark Sparbach

Unsere Lokalredakteurin, die bezaubernde Djinie Kalkberg, selbst mit langjähriger GP- und SSP-Erfahrung hat die Teilnehmer am Übungstag besucht:

DK: Ich stehe hier im herrlichen Naturpark Sparbach gemeinsam mit Übungsleiter Thomas Rupp und frage dich, was das Ziel dieser Ansammlung hirschroter Dachsbrackenbuben und -mädels ist und wie gut sich die die Gespanne schlagen?

TR: Es war schon eine Challenge, für sechs Hundegespanne Schweiß, Schalen und Häupter von Rotwild zu organisieren! Am Vortag haben unsere Leistungsrichter und Helfer -denen ich besonders danke – die Fährten so angelegt, dass die Teilnehmer prüfungsnah üben können und ihnen die Leistungsrichter als Unterstützung zur Seite stehen. Jetzt kann man sich noch Rat und Meinung holen und das gut in die Prüfungsvorbereitung integrieren.
Die Hundeführer sollen lernen, jedes Haar am Hinterteil ihres Hundes zu lesen, die Hunde von Verleitfährten von selbst oder mit Menschenhilfe wieder auf den richtigen Weg -die Kunstfährte – zu bringen, und die heute ausgelegten Verweiserpunkte sicher zu finden. Bei der Gebrauchsprüfung im Herbst sind auch sicheres Gehen an der Leine, Ablegen der Hunde für zumindest 20 Minuten, Verhalten auf Schuss und Wesensfestigkeit und der Wachsamkeit am erlegten Stück zu zeigen.
Die zweite Hauptdisziplin, die Laute Jagd auf Hase und Fuchs, haben die meisten Hunde schon im letzten Winter absolviert. Das legen wir auch allen nahe, die eine GP ablegen wollen. Die gesamte Prüfung an einem Tag durchzuführen, ist für Hund und Hundeführer sehr stressig und führt oft zu nicht optimalen Ergebnissen. Die Möglichkeit der Vorprüfung in der lauten Jagd sorgt dafür, dass man sich danach in der Vorbereitung auf die GP auf die Schweißarbeit und die Gehorsamsfächer konzentrieren kann.
Beim heutigen Übungstag geben wir den Hundeführern die Hausaufgaben mit, damit sie zur Gebrauchsprüfung nicht unvorbereitet antreten und sich unsere Leistungsrichter gute Leistungen ansehen und beurteilen können, quasi eine Win-Win-Situation!

DK: Zurück zu meiner Frage, wie sich die Gespanne konkret geschlagen haben?

TR: Wir haben durchaus sehr gute Leistungen dabei. Der Boden ist nach der Hitzewelle betonhart, auch begrünter Untergrund ist ausgetrocknet. Die Hundeführer haben gut reagiert, indem sie die Hunde nach 300-400 Metern auf der Fährte ablegten, die Riechzellen der Hunde mit reichlich Wasser versorgten und dann wieder weiterarbeiteten. Ein Gespann kam weit von der Fährte ab und fand eher zufällig wieder zurück. Auch beim Gehorsam haben einige noch viel zu lernen. Ein Rüde arbeitete ganz passabel zuerst fährtentreu, dann etwas unkonzentriert bis zum letzten Wundbett.
Dort zur „Freien Suche“ geschnallt, bog der „Hundling“ im rechten Winkel ab und ging lieber Rehjagern, kam aber nach wenigen Minuten wieder mit hängendem Lecker retour. Das Versagen in diesem Punkt schadet zwar nicht, würde aber eine perfekte Vorbereitung unter Beweis stellen und Bestnoten bringen.

DK: Wau! Und wie übt ihr die Revierführigkeit, Verhalten auf Schuss und Wesensfestigkeit?

TR: Ganz einfach. Der Hund muss an der linken oder – NEU seit 2025 – rechten Seite des Hundeführers mitlaufen, sitzen, wenn der hält, im Stangenholz mit Leine richtig mitgehen und zB. über Gräben springen. Das alles, ohne den Hundeführer zu beeinträchtigen. Das braucht halt Übung, Übung, Übung!
Wenn der Hund beim Herrn abgelegt liegt, geben wir in etwas Entfernung Schrotschüsse ab und schauen, wie die Hunde reagieren. Da das auch eine Wesensfrage ist, schauen die Richter penibel drauf, dass die Hunde nicht die Rute klemmen, sich hinter dem Hundeführer verkriechen oder verschreckt herumlaufen. Gottseidank haben wir mit unseren Dachsbracken da aber so gut wie nie Probleme.

DK: Was gibst du den Prüfungsanwärtern neben den fachlichen Tipps noch mit?

TR: Erinnere dich an deine eigenen Prüfungen Djinie! Viel zu üben macht euch Hunden enormen Spaß, fördert die Sicherheit in allen Fächern und eure Hundeführer werden auch ruhiger und gehen auf euer Wesen besser ein. Auf den „Gefechtslärm“ bei der GP solltet vor allem ihr Hunde durch vorherige Anreise eingestellt sein. Das heißt, dass man am Vorabend der Prüfung anreist, damit sich Hund und Hundeführer auf die Situation einstellen können. Am Morgen der Prüfung gibt’s dann noch eine große Gassirunde um die Nervosität zu vertreiben. So nimmt die Prüfung einen besseren Start als nach langer Autofahrt plötzlich im Prüfungsgeschehen zu stehen.
Auch die Prüfungsordnung sollte man gelesen und verstanden haben. Wenn man bei der Prüfung steht und vergessen hat ein Fach zu üben, ist es zu spät. Es wird bewertet was gezeigt wird, egal ob vorher geübt oder nicht.
Lasst euch von befreundeten Jägern oder Mitprüflingen mit fremdem Geruch in anderen Revieren Fährten unterschiedlicher Länge und Stehzeit treten. So bleibt das Training spannend und bekanntlich macht ja erst Übung den Meister. Ihr Hunde lernt ja allzu schnell bei bekannten Fährten, kürzerer Länge, Stehzeit oder Geruch unerwünscht durch Verweigerung zu reagieren!

DK: Thomas, du übertreibst! Aber dass wir Schweißhunde im entscheidenden Moment sagen, wo´s lang geht und daher disziplinäre Privilegien in punkto Gehorsam einfordern, stimme ich dir zu!

Wie motiviert ihr denn die Hunde?

TK: Belohnung auch kleinster Schritte und negative Strafen vermeiden sind der Geheimtipp! Ein Lob, eine Streicheleinheit und das, nicht zu inflationär, das Leckerli.
Du siehst es ja an den Hundeführern: denen hat LR Christian Ullrich mit Wildbratwürsteln aus seinem Revier – auch ihm sei Dank – ein Jackpot-Leckerli serviert. Fachsimpelei und scherzende Gespräche bei einem Erfrischungsgetränk sind die Belohnung für die Hundeführer. Da sind sich Hund und Hundeführer durchaus ähnlich.

DK: Danke Thomas für das informative Gespräch! Ich hoffe, dass auch ihr liebe Leser euch für dieses Thema interessiert und der eine oder andere Junghundeführer oder -führerin zum Klub stößt!

Hanno Zanier


Übungstag der Landesgruppe Kärnten am 20.06.2026 in Ried

Der diesjährige Dachsbracken-Übungstag fand, wie bereits die Jahre zuvor, bei unserem Landesleiter Alfred Rieder statt. Die Veranstaltung diente der Vorbereitung der Gespanne auf die bevorstehende Gebrauchsprüfung sowie der Vertiefung der praktischen Arbeit im Revier.

Für den Übungstag waren insgesamt 9 Gespanne gemeldet. Leider konnten zwei Gespanne kurzfristig nicht teilnehmen, sodass schließlich sieben Hundeführer mit ihren Alpenländischen Dachsbracken an der Veranstaltung teilnahmen.

Bereits am Vortag begann die intensive Vorbereitung. Die Richter, Richteranwärter und Helfer legten entsprechend der gültigen Prüfungsordnung 7 Rotwild-Schweißfährten an. Dabei wurde großer Wert auf eine möglichst prüfungsnahe Gestaltung gelegt, um den Teilnehmern optimale Trainingsbedingungen zu bieten. Zudem wurden 2 kürzere Fährten für die jüngeren Hunde gelegt. Die sorgfältige Vorbereitung der Fährten bildete die Grundlage für einen erfolgreichen Übungstag.

Am Samstag trafen die Hundeführer mit ihren Hunden um 8.00 Uhr bei Familie Rieder ein. Nach der Begrüßung durch den Landesleiter sowie einer kurzen Besprechung des Tagesablaufes wurden die Gespanne den einzelnen Fährten und Richtern zugeteilt. Unter den Augen der Richter konnten die Hunde ihr Können auf den vorbereiteten Schweißfährten zeigen. Zusätzlich wurden noch weitere Prüfungsfächer geübt (Verhalten am Stück, Ablegen, Revierführigkeit, Gehorsam, Totverweisen). Neben einer Schweißfährte bestand die Möglichkeit, eine Hasenschleppe und Sauschwarte auszuarbeiten. Die Leistungen der Gespanne waren insgesamt sehr erfreulich. Bei manchen Gespannen besteht in einem oder anderen Prüfungsgebiet noch etwas Übungsbedarf.

Neben der praktischen Arbeit auf der Schweißfährte wurden den Teilnehmern wertvolle Hinweise zur weiteren Ausbildung und Führung ihrer Dachsbracken vermittelt. Besonders für die jüngeren Hunde stellte die Arbeit unter realitätsnahen Bedingungen eine wichtige Erfahrung dar.

Der Übungstag bot darüber hinaus ausreichend Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Pflege der Kameradschaft unter den Hundeführern. Die angenehme Atmosphäre und die hervorragende Organisation trugen wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung bei.

LR Heimo Rauter stellte auch heuer wieder eine Ehrenscheibe zur Verfügung, welche zum Abschluss von allen beschossen wurde. Röse Eric ging als Sieger hervor und erhielt als Gewinner einen Jausenkorb, welcher ebenfalls von LR Heimo Rauter gesponsert wurde. Die weiteren Preise wurden von LL Alfred Rieder zur Verfügung gestellt. Im Zuge der Preisverleihung bedankte sich LL Alfred Rieder bei LR Heimo Rauter für seinen jährlichen Einsatz und Beitrag zum Übungstag mit einem Dachsbracken-Hundehalsband.

Ein besonderer Dank gilt der Familie Rieder für die Bereitstellung des Reviers, für die großartige Vorbereitung und die herzliche Gastfreundschaft. Ebenso bedankt sich die Landesgruppe bei den Richtern, Richteranwärtern und allen Helfern, die durch ihren Einsatz die Durchführung des Übungstages ermöglicht haben.

Der Dachsbracken-Übungstag 2026 in Ried war wieder eine gelungene Veranstaltung und ein wertvoller Beitrag zur Ausbildung und Förderung unserer Alpenländischen Dachsbracken.

Birgit Trappitsch


Übungstag der Landesgruppe Kärnten 2025

Am Freitag den 13 Juni 2025 um 15 Uhr war die Zusammenkunft der Leistungsrichter und Revierhelfer beim Landesleiter um die Vorbereitungen für den Übungstag am Samstag zu besprechen. Nach einem Kaffee und Kuchen ging es ins Revier um die notwendigen Schweißfährten zu legen, danach haben wir bereits die Fährten den jeweiligen Hundeführern für den nächsten Tag zugeteilt um gleich am Morgen mit den Übungsfährten zu beginnen. Es war sehr schönes Wetter mit hohen Temperaturen vorhergesagt. Pünktlich um 8 Uhr trafen am Samstag die Teilnehmer zum Übungstag ein. Ich konnte alle recht herzlich begrüßen, sehr erfreulich war das alle die sich angemeldet haben auch gekommen sind.

Nun ging es mit den Gespannen ins Revier um die Schweißfährten zu Arbeiten und auch Übungen mit den Hunden wie Gehorsam, Ablegen zu machen.Mit den Junghunden hat Leo Kogler bereits parallel dazu mit der Sauschwarte und mit den Hasen Schleppe gezogen und geübt. Mit großer Begeisterung ging es mit den Hunden auf der Hasenschleppe voran, auf der Sauschleppe waren einige Hunde sehr vorsichtig unterwegs. Sehr erfreulich wurde mir berichtet das alle Hunde bei den Fährten durchwegs sehr gut gearbeitet haben. Mit dem Gehorsam Fächern ist sicherlich noch bei einigen Gespannen zu Üben und das erlernte zu festigen. Auch die jüngsten Hunde mit gerade mal 5 Monaten haben auf den Übungsfährten sehr großes Interesse gezeigt und mit Begeisterung diese sehr gut gearbeitet.

Auch heuer konnten die Teilnehmer wieder auf eine Ehrenscheibe schießen und einen Jausen Korb dazu gewinnen. Gesponsert hat diesen Heimo Rauter recht herzlichen Dank für deine Unterstützung immer wieder. Der glückliche Gewinner heuer war mein Sohn Martin der sich darüber freute und sich recht herzlich bedankte. Nach dem Essen welches uns Hannes Weber sehr Gut am Grill zubereitet hat und die Frauen haben uns mit Salaten und Beilagen dazu verwöhnt, habe ich die Prüfungsordnung vorgetragen und die Anfragen der Hundeführern dazu beantwortet.

Bruno Sabitzer konnte heuer am Übungstag nicht Teilnehmen er hat uns die Notwendigen Sachen zum Fährtenlegen vorbereitet und zu Verfügung gestellt, Waidmannsdank dafür. Bedanken darf ich mich auch bei den Leistungsrichtern und Helfern die mich bei den Vorbereitungen und der Durchführung vom Übungstag tagkräftig unterstützen. Danke auch an meine Familie die mit Ihrer Mithilfe auch wesentlich zum erfolgreichen Ablauf vom Übungstag beitragen.

Bei Kaffee und Kuchen und erfrischenden Getränken in gemütlicher Runde fand der Übungstag seinen Ausklang und die 28 Teilnehmer traten wieder die Heimreise an welche aus allen Regionen in Kärnten zu Hause sind.

Den Hundeführern wünsche ich weiterhin alles Gute und viel Erfolg mit Ihren Jagdkammerraden. Ihr Ziel muss es sein die Hunde erfolgreich zur Prüfung zu führen, welche wir wieder dringend für die Zucht brauchen.

Ho Rüd Ho,
LL Alfred Rieder


Übungstag der Landesgruppe Wien/Niederösterreich/Burgenland 2025

PER ASPERA AD ASTRA!
…über rauhe Wege gelangt man zum Erfolg…

Am 14. Juni 2025 organisierte Ofö Ing. Thomas Rupp, Leiter der Landesgruppe Niederösterreich, Wien und Burgenland mit seinem zehnköpfigen Leistungsrichter-Team im Naturpark Sparbach den bereits traditionellen Übungstag für Prüfungsgespanne und jüngere Dachsbracken.

Ziel ist es, die Hunde und ihre Hundeführer bestmöglich in den praktischen Ablauf der Gebrauchsprüfung in den Fächern Riemenarbeit, Verhalten am erlegten Stück, Revierführigkeit und Gehorsam einzuweisen, damit der Jägerschaft künftig wieder einige gute Nachsuche-Hunde zur Verfügung stehen. Bis zur Prüfung im Herbst haben die Gespanne genügend Zeit, das Verhalten ihrer Hunde richtig interpretieren zu lernen, das Verweisen/ Totverbellen immer wieder zu üben, Fuß an der linken oder (NEU) rechten Seite zu trainieren. Auch die Leistungsrichter und Anwärter lernen die Hunde, die sie vielleicht im Herbst prüfen, erstmals kennen.

12 Hundegespanne nahmen das Angebot an und arbeiteten unter richterlicher Anleitung getretene Rotwild-Fährten von 500m 1000 m. Für die jüngsten Hunde – ein Seidlhofer erst einmal acht Wochen, zwei weitere 16 Wochen alt, gab es kurze Schleppen mit dem ersten Suchen-Kontakt mit einem Haupt am Ende der Arbeit.
Wie jedes Jahr waren hervorragende Leistungen, aber auch ungeübte Hunde/ Hundeführer zu sehen. Fehler werden beim Übungstag, anders als bei der Prüfung noch auf der Fährte besprochen, wie etwa zu intensives, störendes Reden mit dem Hund, Nichterkennen des Changierens auf eine Verleitfährte, eine zu stürmische Suche nicht einzubremsen.

Obmann MF Harald Heil holte in der Folge Tricks und Tipps aus seiner Wissenskiste, um zB. das mindestens 20-minütige Ablegen ohne Sicht oder Wind vom Hundeführer einzustudieren oder das sichere Fuß-Gehen zu üben.

Nach fünfstündigem Trainingsgeschehen lechzten an diesem heißen Sommertag nicht nur die Hunde nach Erfrischung. Im Schatten einer blühenden Linde der Forstverwaltung Sparbach der Liechtenstein Gruppe stellte LR-A Kristian Ullrich Wildbratwürste bereit. Bei kühlen Getränken wurde fachgesimpelt und alte oder neue Kontakte gepflegt. Unser Dank gilt allen, die dem Klub zum Teil schon am Vortag ihre Freizeit unentgeltlich zur Verfügung stellten und diese Veranstaltung einmal mehr zum Erfolg führten.

Suchenheil!
Hanno Zanier


Übungstag der Landesgruppe Tirol am 22.06.2024 in Kitzbühel

Am Samstag, den 22.06.2024, fand der alljährliche Übungstag der Landesgruppe Tirol statt. Landesleiter Andreas Koidl sen. lud an diesem Tag alle interessierten (Jung)Hundeführer zu sich auf den malerisch gelegenen Hof nach Aurach bei Kitzbühel ein. Insgesamt erschienen fünf Hundegespanne. Der Landesleiter begrüßte unter den erschienenen Leistungsrichtern und Leistungsrichteranwärtern Obmann-Stellvertreter Herbert Geißler und Landesleiter-Stv. Walter Angermann. Am Hofe der Familie Koidl informierte der Landesleiter über die heutige Tagesordnung. Anschließend ging es mit allen Gespannen mit je einem Leistungsrichter bzw. Anwärtern zur Riemenarbeit.

Am Vortag wurden ca. 500- 600m lange Fährten mit Rotwildschalen gelegt. Die Wetterverhältnisse waren für diese Übung perfekt. Nicht zu trocken und nicht zu nass.
Nachdem die Gespanne alle gefunden hatten, wurden die Fächer Verhalten am erlegten Wild, Verteidigung und Wachsamkeit und die gesamte Revierführigkeit (mit Ausnahme Verhalten auf Schuss) noch durchbesprochen und beübt.

Bei der anschließenden Nachbesprechung mit allen Gespannen, Leistungsrichtern und Anwärtern, konnte festgehalten werden, dass alle Hunde mit sehr guten bis vorzüglichen Riemenarbeiten zum Stück fanden. Auch das Verhalten am erlegten Wild sowie das Fach Verteidigung und Wachsamkeit können durchaus mit „sehr gut“ bewertet werden. Viele Schwierigkeiten gab es jedoch bei der Revierführigkeit. Nicht nur bei den jeweiligen Gebrauchsprüfungen, sondern auch bei den Pirschgängen rächt sich das „nicht aufeinander abgestimmt sein“ gnadenlos. Nicht um sonst ist in den Fachliteraturen diesbezüglich nachzulesen, dass der beste Freund des Menschen klare Rahmenbedingungen für sein Wirken nicht nur braucht, sondern auch in gewisser Weise auch dankbar dafür ist – kurz: gemeinsam zu Waidwerken ist einfach das Schönste!

Beim anschließenden Mittagessen im Wildpark Aurach hielt unser Landesleiter noch einen Vortrag zur lauten Jagd auf Hase und Fuchs. Es finden bereits klubintern erste Gespräche bezüglich eines Abzeichens für diese Prüfung, vergleichbar mit dem silbernen Bruch für die Schweißarbeit, statt. Man fachsimpelte gemeinsam und tauschte sich aus, bevor jeder die Heimreise antrat.

Der Landesleiter Andreas Koidl bedankte sich bei allen für die Teilnahme und wünschte den Hundegespannen für die bevorstehenden Prüfungen alles Gute und Brackenheil.

Für die Landesgruppe Tirol
Fö. Ing. Michael Pfurtscheller


Landestreffen mit Übungstag der Landesgruppe Oberösterreich 2024

Bei hochsommerlichen Temperaturen konnten sich die Teilnehmer der bevorstehenden Gebrauchsprüfung im Herbst zu einem weiteren Übungstag treffen. Der Schwerpunkt wurde auf die Fährtenarbeit gelegt. Am Treffpunkt in St. Georgen am Walde angekommen wurden kurz die Fährten zugeteilt, um dann gleich ins Revier aufzubrechen. Die kühleren Morgenstunden sollen gut genutzt werden. Die teilnehmenden Gespanne konnten auf der Rotwild-Übungsfährte ihren Ausbildungsstand erfahren und können jetzt gezielt auf die Prüfung hinarbeiten. Zwei weitere Junghunde konnten noch kürzere Übungsfährten positiv absolvieren.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Gasthaus zum schwarzen Adler konnte Landesleiter Altmann das Landestreffen 2024 eröffnen. Die Vorstandsmitglieder Harald Heil und Franz Höhn konnten in Oberösterreich begrüßt werden. Landesleiter Altmann berichtete über das abgelaufene Klubjahr mit einer Gebrauchsprüfung im Herbst und einer Vorprüfung im Jänner. Der Obmann Heil und Ausbildungsreferent Höhn informierten die anwesenden Mitglieder über internationale Veranstaltungen im Klub, Prüfungen, ÖJGV-Angelegenheiten uvm. Ein besonderer Dank gilt LL-Stellvertreter Bernhard Haider für die Organisation vom Übungstag und Herrn Andreas Lanzinger für die Bereitstellung der Reviere und die Mithilfe bei der Fährtenarbeit. Wir freuen uns auf ein weiteres erfolgreiches Klubjahr in Oberösterreich.

Brackenheil
Klub Dachsbracke Oberösterreich


Übungstag der Landesgruppe Wien/Niederösterreich/Burgenland

Das bereits 15. Jahr in Folge fand am 15.06.2024 der Übungstag der Landesgruppe im Revier Schweintzerberg der Liechtenstein’schen Guts- und Forstverwaltung Wilfersdorf unter Leitung von Landesleiter Thomas Rupp statt. Das Revier bietet mit seinen abwechslungsreichen Wäldern, der guten Erreichbarkeit und Erschließung einen perfekten Rahmen für die Arbeit mit unseren Hunden, wofür der Liechtenstein´schen Forstverwaltung und insbesondere Thomas Rupp ein großes Dankeschön gebührt.

In Vorbereitung des Übungstages wurden unter reger Teilnahme von Hundeführern, Leistungsrichtern und Revierkundigen für die zehn gemeldeten, älteren Hunde, Übungsfährten angelegt. Die Fährten wurden mit Rotwildschalen getreten, hatten eine Länge von rund 500 Metern und entsprachen, abgesehen von der Länge der Fährten, der Prüfungsordnung. Für die Junghunde wurden am Morgen des Übungstages noch Übungsschleppen gezogen.

Pünktlich um acht Uhr wurden die Teilnehmer von Landesleiter Thomas Rupp, im Beisein von Zuchtwart Georg Urak und Ausstellungsreferenten Georg Hubmer begrüßt, kurz eingewiesen und nach dem Gruppenfoto fuhren die Hundeführer in Zweiergruppen begleitet von einem Leistungsrichter, bzw. Leistungsrichter Anwärter ins Revier, um die Fährten zu arbeiten. Hierbei wurde der aktuelle Leistungsstand im Hinblick auf die Gebrauchsprüfung im Herbst besprochen und hinsichtlich noch bestehender Lernfelder der eine und andere wertvolle Tipp gegeben. In Summe zeigte sich, dass der Aufwärtstrend bezüglich der Leistungen in der Schweißarbeit weiter anhält und hier in Summe auf einem hohen Niveau gearbeitet wird.

Anschließend wurde die Prüfungsordnung durchgegangen, mit Schwerpunkt auf den Gehorsamsfächern. Die Teilnehmer wurden deutlich ermutigt, sich beim Ablegen nicht mit den Mindeststandards zufrieden zu geben und kontinuierlich am Gehorsam ihrer Hunde zu arbeiten. Anschließend wurde noch das Verhalten auf Schuss beobachtet, wobei sich alle Dachsbracken unauffällig, aber meist interessiert zeigten. Positiv ist hervorzuheben, dass sich die Hunde in Gruppe sehr verträglich zeigten und somit alle vierbeinigen und zweibeinigen Teilnehmer einen entspannten Übungstag erleben durften.

Die Veranstaltung fand ihren Ausgang unter den schattigen Linden im Hof der Gutsverwaltung des Naturpark Sparbach, wobei Klubkameraden Kristian Ulrich für das Sponsoring ausgezeichneter Wildwürstel zu danken ist. Unter regem Austausch rund um unsere Hunde, der Jagd und manch skurriler Jagdgeschichte fand der Übungstag seinen Ausgang.

Die teilnehmenden Hundeführer konnten sich wertvolle Inputs für die Arbeit bis zur Gebrauchsprüfung vom 25.-27.10.2024 in Altenmarkt im Yspertal mitnehmen und die Landesgruppe kann sich über das große Interesse an unseren Hunden sowie über aktive und motivierte Hundeführer freuen.

Waidmannsheil
LR-A Ludwig Dorfstetter