Berichte


Seminar „Nachsuche auf Schalenwild“ August 2021 in Niederösterreich

Schon im letzten Jahr war das Seminar von niederösterreichischen Klubmitgliedern, die sich als BereichshundeführerInnen melden wollen, sehr gut besucht. Es ergänzt für noch ungeprüfte Hunde die Vorbereitung auf die Gebrauchsprüfung.

Seminar: „Nachsuche auf Schalenwild“ für Hundeführer, die ihren Hund auf Schweiß führen wollen.

Referent: MF Ing. Leopold Staudigl, NÖ Bereichshundeführer

Inhalt:

  • Einarbeitung und Vorbereitung des Hundes für Schweißprüfungen und für die praktische Schweißarbeit
  • Grundsätze und Probleme bei Nachsuchen
  • Ausrüstung für die Schweißarbeit
  • Praktische Lehrvorführung im Revier

Termin: Freitag, 20. August 2021 14:00 bis 19:00 Uhr und Samstag, 21. August 2021, 08:00 bis 15:00 Uhr

Ort: Auersthal, NÖ, Gasthof Sommer (Übernachtung möglich)

Kosten: 80,- Euro incl. Seminarunterlagen und Buffet am Freitag Abend

Anmeldung:

  • Auskünfte bei Leopold Staudigl unter Tel. 02574/8250 oder e-Mail: leopold.staudigl@gmx.at
  • Anmeldungsunterlagen werden interessierten Hundeführern zugeschickt
  • begrenzte Teilnehmerzahl

Anmerkung: Wird auch vom NÖ Jagdverband als Voraussetzung für Bereichshundeführer-Nachsuche anerkannt

Hier finden Sie den Bericht Bereichshundeführer Seminar August 2020 in Niederösterreich.

Suchenheil!
Dr. Hanno Zanier


Terminverschiebung 125 Jahre Klub Dachsbracke

Liebe Mitglieder und Freunde des Klub Dachsbracke,

am 13.02.2021 haben wir unsere Vorstands- und Ausschusssitzung abgehalten. Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass wir aufgrund der anhaltenden, weltweiten Probleme der Pandemie unser für Anfang Juni geplantes 125 Jahr-Jubiläum um ein Jahr verschieben werden.

Selbstverständlich werden die bereits eingezahlten Nenngelder refundiert und die gebuchten Unterkünfte, sofern über unseren Kontakt im Festprogramm gebucht, vom Klub storniert.

In der Hoffnung, dass wir uns im Jahr 2022 (ein genauer Termin wird, sobald wieder Planungssicherheit herrscht, bekannt gegeben) gesund wiedersehen, wünsche ich allen bis dahin…

… alles Gute und Weidmannsheil

Harald Heil
Obmann Klub Dachsbracke


Vorprüfung zur Lauten Jagd am 30.01.2021 in Altenmarkt im Pongau

Die Vorprüfung zur Lauten Jagd konnten wir auch in dieser sehr schwierigen Zeit – unter sehr strenger Einhaltung der Covid-Maßnahmen – in der Gemeindejagd Schwemmberg abhalten.

Bei herrlichem Winterwetter, eher schon frühlingshaften Temperaturen und sehr mäßiger Schneedecke war es eine Freude, die jungen Hunde wieder einmal laut jagen zu hören.

Es waren drei Gespanne zur Prüfung angetreten, wobei zwei von ihnen eine sehr gute Leistung erbringen konnten. Das erste Gespann setzte sich aus Führer Alois Schnell mit Nora von der Feldseite zusammen. Es war ihr zweiter Prüfungsantritt mit dem Ziel, den österreichischen Prüfungssieger zu erreichen. Für die Hundeführer Johannes Tranninger mit Karlo von der Schlossherrnalm und Simon Schiefer mit Frieda vom Seidlhof war es sowohl für die Hunde als auch für die Führer der erste Prüfungsantritt.

Einen sehr großen Dank für den reibungslosen Ablauf möchte ich an dieser Stelle an unseren Landesleiter Hans Fercher einbringen, der sich immer unermüdlich für uns und unsere Hunde einsetzt. Die Kameradschaft und Freundschaft ist in unserer Landesgruppe seit seinem Antritt als Landesleiter sehr gewachsen und wir konnten viele junge Hundeführer wieder für unsere Rasse gewinnen.

Weidmannsheil und Brackenheil
Winkler Thomas


560. Gebrauchsprüfung vom 18.-19.12.2020 in Wenns

Prüfungsleiter: Reinhard Wille
Richter: Martin Kopf, Herbert Geisler, Reinhard Wille

Am 18. Dezember 2020 trafen sich der Prüfungsleiter und der Revierbetreuer und wurde im Prüfungsrevier Wenns/Pitztal die künstliche Rehwildwundfährte gelegt, die in Länge, Verlauf und Stehzeit der Prüfungsordnung des Klub Dachsbracke entsprach.

Zu dieser Gebrauchsprüfung sind eine Hündin und zwei Rüden angetreten.

Ein Rüde und eine Hündin waren in der Lauten Jagd bereits vorgeprüft, ebenso hatten zwei Dachsbracken eine natürliche Nachsuche absolviert.

Am 19.12.2020 konnte Corona bedingt kein Standquartier organisiert werden, daher war der Treffpunkt für alle Richter, Revierbetreuer und Hundeführer im Revier Wenns. Der Prüfungsleiter machte die Richterbesprechung und bestimmte das Schiedsgericht. Nach der Begrüßung durch den Prüfungsleiter wurde die Fährtenverlosung durchgeführt und die Richter wurden dem jeweiligen Hundegespann zugeteilt.

Anschließend wurde bei einem Rüden die Schweißarbeit auf künstlicher Schweiß-fährte und noch alle ausständigen Prüfungsabschnitte wie Wesensfestigkeit und Revierführigkeit durchgeprüft.
Danach wurde dann noch bei den Prüfungshunden die Formbewertung von Formwertrichter Martin Kopf vorgenommen.

Nach der Auswertung und Erstellung der Ergebnisliste und Zeugnisse konnte dann die Preisverteilung im Freien durchgeführt werden. Alle Hunde haben die Prüfung bestanden. Die Resultate der Prüfung ergaben drei II. Preise.

Weidmannsdank dem Jagdleiter der Genossenschaftsjagd Wenns, Herrn Benedikt Schmid, der das Revier für diese Gebrauchsprüfung zur Verfügung gestellt hat. Ebenso großer Dank dem Jagdhelfer Manfred Schöpf, der zum Gelingen dieser Gebrauchsprüfung wesentlich beigetragen hat.

Los Nr. 1: Caro vom Blaufeld
Besitzer und Führer: Werner Mattle, Partenen

Am 3. Dezember 2020 wird im Revier Gaschurn III um 17.20 Uhr ein Rehkitz mit Kal. 243 vom Jagdpächter beschossen. Das Rehkitz flüchtet über ein Feld in den daran angrenzenden Hochwald. Der Schütze findet am Anschuss Schweiß, Schnitt-haare und Knochensplitter. Am späten Abend wird Reinhard Wille verständigt, dass der Hundeführer Werner Mattle, welcher seinen Rüden für eine natürliche Nachsuche angemeldet hat, diese Nachsuche durchführen will.
Bei föhnig sonnigem Wetter untersucht der Hundeführer am 4.12.2020 um 8.45 Uhr den Anschuss, wobei der Rüde ihn interessiert beobachtet. Der Rüde untersucht den Anschuss und nimmt die über 15-stündige Übernachtfährte des Rehs auf. Er sucht zügig und sicher über das Feld in den Hochwald, wo er nach 200 m ein Tropfbett verweist. Die Fährte führt weiter durch den Hochwald, danach durch einen Jungwald, wo das Rehkitz nach 500 m verendet liegt.
Aufgrund der Fährtenlänge von 500 m und 15 Stunden Stehzeit über Nacht ergibt sich eine sehr gute Bewertung.
Riemenarbeit Note 3
Verhalten am Wild: Der Rüde verhält sich beim Wild vorzüglich, daher Note 4

Laute Jagd: Der Rüde wird im Jagdgebiet Gaschurn Sonnenseite bei ca. 30 cm Schnee und föhnigem Wetter (1 – 2°C) geprüft. Caro wird zur lauten Jagd geschnallt, wo er eifrig und systematisch mit tiefer Nase einen Hang bergauf absucht. Schnell hebt Caro einen Hasen, der sich an einem großen Heuschober befindet. Mit etwas hellem Laut jagt Caro den Hasen mit kurzen Unterbrechungen 18 Minuten den Bergwald hinauf. Nach ca. 40 Minuten kehrt Caro freudig zum Hundeführer zurück, wo er sich tadellos benimmt und sich anleinen lässt.
Art der Suche: Note 4
Halten der Spur: Note 3
Spurlaut: Note 3

Die Verteidigung und Wachsamkeit wird mit Sehr Gut bewertet.

Der Rüde und der Führer sind sehr gut aufeinander eingespielt, somit kann Führigkeit und Verhalten auf den Schuss mit Sehr Gut bewertet werden.
Gehorsamkeit: Note 2. Caro wird frei beim Rucksack abgelegt. Caro macht kleine Fehler und wird mit der Note 2 bewertet.
Gesamtpunkte: 217 II b Preis

Los Nr. 2: Isa vom Saitenwald
Besitzer und Führer: Manfred Schöpf, 6473 Wenns

Am 27. Oktober 2020 wird im Revier Tösens um 17.35 Uhr ein Hirsch Kl. III mit Kal. 30.06 beschossen. Der Hirsch flüchtet vermutlich mit einem Vorderlaufschuss über ein Feld, bleibt dort kurz stehen und wird vom Schützen nochmals beschossen. Bei einbrechender Dunkelheit kann der Schütze am Anschuss Knochensplitter und Schnitthaare finden.
Am späten Abend wird Hundeführer Manfred Schöpf verständigt, der sich für eine Naturfährte angemeldet hat. LL Reinhard Wille wird ebenfalls verständigt.
Am 28.10.2020 um 8:40 Uhr wird die Hündin am Anschuss angesetzt. Somit hat die Schweißfährte eine Stehzeit von 15 Stunden. Der Hundeführer untersucht den Anschuss, wobei die Hündin ihn interessiert beobachtet. Die Hündin wird am Anschuss angesetzt und findet gleich die Fährte. Sie sucht ruhig und sicher, der Hundeführer meldet nach 40 m den ersten Schweiß, nach 165 m über das Feld findet Cora ein Wundbett. Die Hündin arbeitet zügig, sicher und sehr konzentriert. Nach weiteren 200 m durch steiles Gelände bergab lag der Hirsch verendet in einem Bachbett.
Die Riemenarbeit wird mit Sehr Gut bewertet, Note 3.
In diesem Zuge wird auch die Verteidigung am Wild geprüft. Cora ist eine sehr wachsame und vom Wesen gefestigte Hündin, sie verteidigt das Wild vorzüglich, daher die Note 4.

Laute Jagd: Art der Suche 3, Halten der Spur 2, Spurlaut 4

Verteidigung und Wachsamkeit wird mit Note 4 bewertet.

Führigkeit und Gehorsam sowie das Verhalten auf Schuss wird mit Sehr Gut bewertet. Die Hündin wird beim Rucksack abgelegt und verhält sich gut.
Ergebnis: 220 Punkte II a Preis

Los Nr. 3: Kent von der Stockerwand
Besitzer und Führer: Rudolf Kathrein, 6563 Galtür

Dem Rüden wird eine künstliche Übernachtfährte (Rehwildfährte) zugelost. Der Hundeführer untersucht den Anschuss, der Rüde wird nahe des Anschusses abgelegt und beobachtet seinen Führer interessiert. Geholt, beginnt er ruhig diesen zu untersuchen und der Anschuss wird kurz verwiesen. Kent fällt die Fährte vorerst ruhig an, den ersten Haken nach ca. 250 m arbeitet er einwandfrei aus. Im Verlauf der Fährte kommt er wegen einiger Verleitfährten leicht ab, korrigiert sich aber immer wieder selbst und findet bis zum Wundbett. Das Gespann sucht bis zum Stück. Das Totverweisen wird nicht gezeigt. Riemenarbeit Note 2,5

Abgelegt beim erlegten Stück verhält sich der Rüde sehr gut – Note 3.

Laute Jagd: Art der Suche 4, Halten der Spur 2 und Spurlaut 4

Verteidigung und Wachsamkeit, Führigkeit und Gehorsam wird jeweils mit Note 3 bewertet; das Verhalten auf Schuss ist vorzüglich, daher Note 4
Ablegen: der Rüde wird angeleint beim Rucksack abgelegt – Note 1
Ergebnis: 202 Punkte II c Preis


559. Gebrauchsprüfung vom 11.-12.12.2020 in Aldrans

Am 11. und 12. Dezember 2020 fand in Aldrans in Tirol bei schönem Wetter die 559. GP des Klub Dachsbracke statt. Prüfungsleiter war Herbert Geisler, als Richter fungierte Michael Eisenmann.

Corona bedingt war es nicht möglich, ein Standquartier zu organisieren, und so übernahm Hundeführer Johannes Nagiller mit seiner Frau die Verpflegung. Ebenfalls wurde von ihm das Jagdrevier zur Verfügung gestellt. Dafür gebührt ein herzlicher Dank. Die Wundfährten entsprachen der Prüfungsordnung unseres Klubs und die zwei angetretenen Hunde erbrachten folgende Leistungen:

Los Nr. 1: Kuno von der Stockerwand
Besitzer und Führer: Johannes Nagiller, 6071 Aldrans

Natürliche Nachsuche am 25.11.2020 im Jagdgebiet Aldrans. Anton Hörhager beschoß am Vortag um 16.30 Uhr ein Rehkitz, seiner Vermutung nach war es ein Vorderlaufschuss. Kuno wird am 25.11.2020 um 10 Uhr zur Nachsuche angesetzt. Er verfolgt die Fährte mit viel Passion und kommt durch eine Verleitfährte kurz ab. Neu angesetzt sucht Kuno wieder zielstrebig weiter, muss geländebedingt geschnallt werden und beginnt nach 5 Minuten das Stück mit vorzüglichem Hetzlaut bergab zu verfolgen. Nach ca. 600 Meter konnte Kuno das Kitz abwürgen.
Das Verhalten am erlegten Wild wird am 12.12.2020 geprüft. Kuno zeigt großes Interesse, rupft ein wenig und kann mit „gut“ bewertet werden. Das gemeldete Totverweisen zeigt Kuno nicht.
Am 11.12.12020 wurde am Nachmittag die Laute Jagd geprüft.
Kuno sucht sehr gründlich, hebt nach ca. 10 Minuten einen Hasen und brackiert diesen 22 Minuten mit sehr gutem Spurlaut. Kuno kommt zum Führer zurück und beginnt erneut mit der Suche. Nach sehr kurzer Zeit hebt Kuno wieder mit sehr gutem Spurlaut. Noten 4 4 3 – Führigkeit und Gehorsam sind mit sehr gut zu bewerten. Das Verhalten auf Schuss ist vorzüglich und das Ablegen mit der Note 1 zu bewerten.
Insgesamt 237 Punkte. Das ist der II b Preis, die 2. Stufe des Hundeführerabzeichens und für die natürliche Nachsuche mit mehr als 80 Punkten gibt es den Silbernen Bruch.

Los Nr. 2: Duke vom Blaufeld
Besitzer und Führer: Ing. Hans Embacher, 6361 Hopfgarten

Künstliche Wundfährte einer Rehgeiß.
Duke wird am Anschuss angesetzt, zeigt großes Interesse und verfolgt die Fährte mit tiefer Nase fehlerlos bis zum Wundbett. Dort geschnallt, sucht Duke ebenfalls fehlerlos bis zum Stück, zeigt großes Interesse, ruft ein wenig und kann mit gut bewertet werden. Das gemeldete Totverweisen konnte nicht gezeigt werden. Die Laute Jagd wurde im Jänner 2020 vorgeprüft (siehe Bericht) Noten 3 4 4
Verteidigung und Wachsamkeit:
Duke verhält sich dabei vorzüglich. Führigkeit, Gehorsam und Ablegen werden mit „sehr gut“ bewertet. Das Verhalten auf Schuss ist vorzüglich.
Insgesamt 250 Punkte, somit der II a Preis, die 3. Stufe des Hundeführerabzeichens (Hundeführerdiplom) und für eine fehlerlose Riemenarbeit mit 80 Punkten den Silbernen Bruch.

Für die Richter:
Herbert Geisler


558. Gebrauchsprüfung vom 30.-31.10.2020 in Nußdorf-Debant

Prüfungsleiter: Walter Angermann
Richter: Walter Angermann, Anton Angermann, Peter Mattersberger, Johann Halbfurter
Richteranwärter: Dr. Hanno Zanier, Ing. Andreas Angermann

Aufgrund der Coronapandemie hat sich die Landesgruppe Tirol dazu entschlossen, keine große Gebrauchsprüfung zu organisieren, sondern den Hundeführern mehrere Möglichkeiten zu geben, die GP im kleinen Rahmen abzulegen.

Von drei gemeldeten Gespannen kam es noch zu einer Coronabedingten Absage. Ein Gespann konnte noch in der Prüfungswoche eine natürliche Fährte arbeiten, sodass für die Prüfung eine künstliche Fährte sowie eine Verweiserfährte gelegt werden mussten.

Aufgrund der Verschärfungen im Hinblick auf Covid19 wurde das Standquartier in den Garten der Familie Angermann bzw. Geschäftsführers in Nußdorf-Debant verlegt, wo sich am 30. Oktober um 13.00 Uhr beide Richtergespanne mit entsprechendem Abstand zu einer ersten Richterbesprechung trafen. Nach den Grußworten und Einteilung der Richtergruppen wurde ein Schiedsgericht unter der Leitung des ältesten anwesenden Leistungsrichters, Anton Angermann, bestellt. Auch bei der anschließenden Anfahrt zu den Fährten wurde entsprechend der Vorgaben Mund-Nasenschutz getragen.

Für die künstliche Schweißfährte wurde eine altbewährte Örtlichkeit im Bereich des Nußdorfer Berges gewählt. Die erprobte Fährte entspricht mit ihrer Länge (ca. 1000m) und verschiedenen Untergründen der Prüfungsordnung des Klub Dachsbracke. Eine Stehzeit der Übernachtfährte von ca. 18-19 Stunden war zu erwarten.

Nach getaner Arbeit traf man sich noch zu einer weiteren Richterbesprechung im Garten der Familie Angermann.

Am Prüfungstag trafen sich die beiden Gespanne und Richtergruppen beim Standquartier im Freien. Prüfungsleiter Walter Angermann begrüßte alle Anwesenden und dankte für das pünktliche Erscheinen. Auf die Einhaltung der verordneten Richtlinien wurde ausdrücklich hingewiesen. Landesleiter Reinhard Wille war auch als Prüfling vor Ort. Er begrüßte die Anwesenden und gratulierte unserem Ehrenmitglied und ehemaligem Geschäftsführer Peter Mattersberger zu seinem 70. Geburtstag. Ein Geschenk durfte natürlich auch nicht fehlen. Anschließend erfolgte die Anfahrt zu den Fährten und das Auslegen der nötigen Wildstücke.

Es folgte für eine Gruppe die Arbeit an der künstlichen Fährte, das Prüfen der Gehorsamsfächer und im Anschluss die noch zu prüfende Laute Jagd. Die zweite Gruppe arbeitete die der Prüfungsordnung entsprechende Verweiserfährte und prüfte die Gehorsamsfächer. Die Laute Jagd war hier bereits vorgeprüft. Im Rahmen des offenen Richtens wurden die erbrachten Leistungen jeweils mit den Prüflingen besprochen.

Nach der von beiden Gespannen bestandenen Prüfung fand eine kurze Richterbesprechung statt, in der ein Überblick über die gezeigten Leistungen in den jeweiligen Prüfungsfächern gegeben wurde.

Während die beiden Gruppen getrennt zu Mittag aßen, folgte die Eingabe aller Prüfungsergebnisse in den digitalen Jagdhund. Danach richtete Landesleiter Reinhard Wille noch Worte des Dankes an die Versammelten und überbrachte die Grüße von Klubobmann Mf Harald Heil, der sich entschuldigt hatte. Im Anschluss wurden vom Prüfungsleiter Walter Angermann die Ergebnisse der 558. Gebrauchsprüfung bekannt gegeben. Diese wurden von den Hundeführern und allen Anwesenden mit Freude zur Kenntnis genommen, konnten doch beide mit einem II. Preis abschließen. Weiters konnte jedem Hundeführer ein Sachpreis für das leibliche Wohl von Führer und Hund überreicht werden. Die Hundeführer bedankten sich bei den Richtern und verabschiedeten sich. Auf eine gemütliches Beisammen sein bzw. einen grünen Abend wurde aufgrund der Corona Maßnahmen verzichtet.

Ein besonderer Dank gilt der Familie Angermann Anton und Andreas für die freundliche Aufnahme im „Prüfungsgarten“.

Ein weiteres großes Dankeschön gilt Prüfungsleiter und Jagdleiter Walter Angermann für die Organisation und zur Verfügungstellung des Prüfungsreviers „Genossenschaftsjagd Nußdorf“ und der Wildstücke, sowie den Leistungsrichtern und Anwärtern, die zum Gelingen beigetragen haben.

Weidmannsheil
Andreas Angermann


555. Gebrauchsprüfung vom 17.-18.10.2020 in Admont/Steiermark

Über Einladung des Landesleiters Ing. Robert HAFELLNER und des Prüfungsleiters Ofö. Ing. Peter ZOISTER haben sich die Leistungsrichter und Leistungsrichter-Anwärter am 17.10.2020 um 13:00 Uhr beim Standquartier Gasthaus Buchner in Admont zur Richterbesprechung und Prüfungsablauf getroffen.

Aufgrund der zahlreich anwesenden Leistungsrichter und Anwärter konnten 4 Richtergruppen gebildet werden.

Für die Gebrauchsprüfung wurden 4 Hundeführergespanne gemeldet. 3 Hunde waren in der Lauten Jagd bereits vorgeprüft. Zwei vorgeprüfte Hunde wurden zu einer Verbesserung zur Lauten Jagd gemeldet.

Aufgrund der aktuellen COVID 19 Verordnung hat der Landesleiter alle Anwesenden mit allen relevanten Bestimmungen während der Prüfung vertraut gemacht. Anschließend erfolgte die Abfahrt in das Prüfungsrevier, einem wunderschön gelegenen Hochplateau auf rund 1100 Meter Seehöhe, in der Gemeindejagd Bärndorf auf der Kaiserau. Dort trafen wir die Revierführer, die von einer am Vormittag durchgeführten Rotwildriegeljagd kamen und frischen Rotwildschweiß, Schalen und Pirschzeichen für das Anlegen der Prüfungsfährten mitbrachten. Alle Fährten wurden von den Revierführern, dem Landesleiter und LR SCHAFFER-HASSMANN dankenswerterweise Tage zuvor bereits vormarkiert. Nach dem Fährtenlegen wurde der noch nicht vorgeprüfte Hund in der Lauten Jagd erfolgreich geprüft. Anschließend haben sich alle auf der Egga-Alm der Fam. KLINGLER getroffen. Herr KLINGLER ist auch der Obmann der Gemeindejagd. Aufgrund der wunderschönen Lage, dem herrlichen Ausblick von der Egga-Alm in das Paltental und der Bewirtung dauerte der gesellige Ausklang des ersten Tages etwas länger. Ein großes Dankeschön gilt der Familie KLINGLER für die Gastfreundschaft.

Am 18.10.2020 um 08:00 Uhr sind alle Teilnehmer der Organisation und die Hundeführer mit ihren Hunden beim Standquartier eingetroffen. Von den 4 gemeldeten Hunden sind alle zur Prüfung erschienen und angetreten. Nach der Begrüßung durch den Landesleiter Ing. Robert Hafellner und Prüfungsleiter Ing. Peter ZOISTER wurde die Richterbesprechung, die Gruppeneinteilung der Leistungsrichter und Anwärter sowie die Revierzuteilung durchgeführt und die Hundegespanne zugelost. Nach der Richterbesprechung haben die Hundeführer alle Informationen über den Ablauf der Prüfung durch den Prüfungsleiter erhalten und wurden mit einem kräftigen Weidmannsheil und Suchen-Heil in die Reviere verabschiedet.

Nach den durchgeführten Prüfungen aller Fächer der GP war Treffpunkt bei der Sport-Alm auf der Kaiserau zum Zwecke der Formbewertung durch unseren Zuchtwart Dr. Georg Urak und dem FWR Peter Zoister. Nach der Richterbesprechung hat die Vergabe der Preise stattgefunden. Von den Hunden konnten sehr gute Leistungen erbracht werden und haben alle die GP bestanden. 3 Hunde mit einem II. Preis mit sehr hoher Punktezahl und einer mit einem III. Preis.

Ein großes Dankeschön gilt den Sponsoren für die Sachpreise, dem Gasthaus BUCHNER in Admont, der Sportalm auf der Kaiserau und der Fam. KLINGLER von der Egga-Alm. Ein Weidmannsdank gilt auch den Pächtern und Revierführern der GJ Bärndorf, Florian KREUZBICHLER, Othmar KREUZBICHLER, Gerald MOOSHAMMER und Hans KLEEMAIER. Ebenso Revierjäger Erwin PACHER vom Stift Admont, Revier Oberhof, für die Prüfungsmöglichkeit zur Lauten Jagd.

Ein besonderer Dank gilt dem Prüfungsleiter Ing. Peter ZOISTER, Landesleiter Ing. Robert HAFELLNER, den Leistungsrichtern Obmann MF Harald HEIL, FWR Georg HUBMER, Zuchtwart Dr. Georg Urak, Helmut MUCHITSCH, Ing. Franz MÜLLER, Johann GISSING, Johann STROHMAIER, Rupert MÖRTH und besonders Ludwig SCHAFFER-HASSMANN für die administrative Arbeit in der EDV sowie den LR-A Landesleiter Stv. Elisabeth ZIMMERMANN und Florian KREUZBICHLER.

LR-A Franz MOISI


556. Gebrauchsprüfung vom 23.-25.10.2020 in Altenmarkt/Yspertal

Prüfungsleiter: Fö Ing. Thomas RUPP, Landesleiter N/W/BGLD
PrüfungsleiterStv: Dr. Georg URAK
Leistungsrichter: Ing. Thomas RUPP, Dr. Georg URAK, Johann REISENBAUER, DI Rainer STANZL, Stefan RAUCHBAUER, Josef PFARL, Josef ATSCHREITER, Franz HÖHN
LR-Anwärter: Franz MOISI, Elisabeth ZIMMERMANN, DI Tobias SCHNEIDER
Formwertrichter: Dr. Georg URAK, Ing. Thomas RUPP
Prüfungsrevier: Revier Kleehof, Habsburg-Lothringisches Gut Persenbeug, Jagdleiter FM DI Hubert HOFMANN
Standquartier: GH Zur Linde, Familie Haider

„Bei uns findest du Freunde, die mit dir durch dick und dünn gehen, haben sie gesagt!“…

Die Revierkundigen trafen sich Freitagmittag im Standquartier mit Prüfungsleiter Ing. Thomas Rupp, den Leistungsrichtern samt Anwärter(I)n. Um die geforderten Stehzeiten zu gewährleisten, gingen drei Richtergruppen unverzüglich zum Treten der schon länger vormarkierten Übernachtfährten im urigen Nadelwald auf ca 900 m Seehöhe ans Werk, die den Vorgaben der geltenden Prüfungsordnung 2015 des Klub Dachsbracke zu entsprechen hatten. Nach der Rückkehr wurde das Schiedsgericht gebildet und das einheitliche Richten, vor allem die Wesensbewertung besprochen. Auf die Einhaltung und Überwachung der Covid-Maßnahmen wies der Prüfungsleiter ausdrücklich hin.

Am Morgen des 24.10.2020 zeigte sich die Westflanke des Ostrong nebelig mit Regenschauern, bei ca. 8 bis 11 Grad Celsius und leichtem Südwestwind.
Prüfungsleiter Ing. Thomas Rupp begrüßte die Richtergruppen, die fünf Gespanne, und bedankte sich bei den Revierkundigen Fö Matthias Trummer und OFö iR Hubert Hausleitner für die schon traditionelle Bereitstellung des Reviers.
Nach der Zuteilung der Fährten und einer kurzen „Babyelefanten-Fotosession“ legten die Revierkundigen die Stücke aus, die Gespanne wurden am Fährtenbeginn möglichst praxisnah eingewiesen.
Alle Hunde zeigten eine tadellose Riemenarbeit und fanden nach dem Schnallen zu den Stücken. Das von drei Hundeführern gemeldete Verweisen konnte nicht gezeigt werden. Beim Verhalten am erlegten Wild durch Annäherung eines Leistungsrichters zeigten alle Hunde Ruhe und Gelassenheit, bei gleichzeitiger Wachsamkeit. Führigkeit und Gehorsam beobachteten die Richter schon seit der Zuteilung. Fast alle Hundeführer stellten beim Ablegen unter Beweis, dass sie dieses Gehorsamsfach auch mit Abgabe von Schüssen eifrig geübt hatten.
Nur bei meinem „Zuckergoscherl“ wollte das bis zum Umfallen Geübte an diesem nicht klappen.

Ein in der Lauten Jagd noch nicht vorgeprüfter Hund bestand auch dieses Fach, zwei konnten ihre Noten aus der Vorprüfung Laute Jagd verbessern.

Nachdem im Offenen Richten auch die Noten in den Fächern Wesensfestigkeit und Revierführigkeit feststanden, konnte durch die disziplinierte Mitwirkung aller Beteiligten die gesamte Gebrauchsprüfung bereits am Samstag mit einer letzten Richterbesprechung abgeschlossen werden.

Vor dem Standquartier beurteilten Dr. Georg URAK und Ing. Thomas RUPP die Formwerte von drei Hunden. Eine Hundeführerin mit Junghund war zu diesem Zweck eigens angereist.

Es wurden fünf II. Preise mit relativ hohen Punkten vergeben und somit bei allgemein sehr guten Leistungen die weiße Fahne gehisst. Unsere Sponsoren stellten schöne Sachpreise zur Verfügung.

Abschließend wurde Dr. Georg Urak das vom NÖ Landesjagdverband beschlossene Ehrenzeichen in Bronze für Verdienste um das Jagdhundewesen überreicht.

„… dann komm´ zum Klub Dachsbracke, haben sie gesagt!“

Dr. Hanno Zanier