Berichte


Übungstag der Landesgruppe Salzburg, am 11.07.2026, in Altenmarkt im Pongau

Am Samstag, dem 11.07.2026, veranstaltete die Landesgruppe Salzburg, nach einjähriger Pause, in der Gemeindejagd Schwemmberg, in Altenmarkt im Pongau, einen Übungstag. Die Übungsfährten wurden, wie bei der Prüfung, am Vortag von den Leistungsrichtern und Revierleitern gelegt. Nach der Rückkehr ins Standquartier Jausenstation Habersatt wurden der Ablauf und die Zuteilung der Hundeführer besprochen sowie die neue Prüfungsordnung verteilt und erläutert.

Alle Hundeführer und Leistungsrichter trafen sich um 7:30 Uhr morgens, da an diesem Tag heißes Wetter erwartet wurde. Bei der Begrüßung durch unseren Landesleiter Fercher Hans betonte er, dass er sich freue, einen so gut besuchten Übungstag abhalten zu dürfen. Danach begaben sich alle Leistungsrichter und ihre Hundegespanne zu den Schweißfährten, wo die Riemenarbeit geübt wurde. Alle Teilnehmer fanden tadellos zum Wundbett und einige Hunde konnten das Verweisen sehr gut zeigen.

Für das Verhalten am Stück sowie Revierführigkeit und Gehorsam waren alle Hundegespanne schon gut für die Prüfung vorbereitet. Lediglich beim Ablegen zeigte sich bei einigen noch etwas Übungsbedarf. Im Standquartier fand danach eine Besprechung über die Leistungen der jeweiligen Hunde statt.

Zwei der Hundeführer wurden in diesem Zuge die Zeugnisse für die im Jänner abgehaltene Laute Jagd übergeben.

Unser Landesleiter gratulierte allen Hundegespannen und bedankte sich für den erfolgreichen Übungstag. Danach fand dieser bei einem gemütlichen Mittagessen seinen Ausklang.

LR Walter Holzmann


Übungstag Landesgruppe W/NÖ/B 03.07.2026 Naturpark Sparbach

Unsere Lokalredakteurin, die bezaubernde Djinie Kalkberg, selbst mit langjähriger GP- und SSP-Erfahrung hat die Teilnehmer am Übungstag besucht:

DK: Ich stehe hier im herrlichen Naturpark Sparbach gemeinsam mit Übungsleiter Thomas Rupp und frage dich, was das Ziel dieser Ansammlung hirschroter Dachsbrackenbuben und -mädels ist und wie gut sich die die Gespanne schlagen?

TR: Es war schon eine Challenge, für sechs Hundegespanne Schweiß, Schalen und Häupter von Rotwild zu organisieren! Am Vortag haben unsere Leistungsrichter und Helfer -denen ich besonders danke – die Fährten so angelegt, dass die Teilnehmer prüfungsnah üben können und ihnen die Leistungsrichter als Unterstützung zur Seite stehen. Jetzt kann man sich noch Rat und Meinung holen und das gut in die Prüfungsvorbereitung integrieren.
Die Hundeführer sollen lernen, jedes Haar am Hinterteil ihres Hundes zu lesen, die Hunde von Verleitfährten von selbst oder mit Menschenhilfe wieder auf den richtigen Weg -die Kunstfährte – zu bringen, und die heute ausgelegten Verweiserpunkte sicher zu finden. Bei der Gebrauchsprüfung im Herbst sind auch sicheres Gehen an der Leine, Ablegen der Hunde für zumindest 20 Minuten, Verhalten auf Schuss und Wesensfestigkeit und der Wachsamkeit am erlegten Stück zu zeigen.
Die zweite Hauptdisziplin, die Laute Jagd auf Hase und Fuchs, haben die meisten Hunde schon im letzten Winter absolviert. Das legen wir auch allen nahe, die eine GP ablegen wollen. Die gesamte Prüfung an einem Tag durchzuführen, ist für Hund und Hundeführer sehr stressig und führt oft zu nicht optimalen Ergebnissen. Die Möglichkeit der Vorprüfung in der lauten Jagd sorgt dafür, dass man sich danach in der Vorbereitung auf die GP auf die Schweißarbeit und die Gehorsamsfächer konzentrieren kann.
Beim heutigen Übungstag geben wir den Hundeführern die Hausaufgaben mit, damit sie zur Gebrauchsprüfung nicht unvorbereitet antreten und sich unsere Leistungsrichter gute Leistungen ansehen und beurteilen können, quasi eine Win-Win-Situation!

DK: Zurück zu meiner Frage, wie sich die Gespanne konkret geschlagen haben?

TR: Wir haben durchaus sehr gute Leistungen dabei. Der Boden ist nach der Hitzewelle betonhart, auch begrünter Untergrund ist ausgetrocknet. Die Hundeführer haben gut reagiert, indem sie die Hunde nach 300-400 Metern auf der Fährte ablegten, die Riechzellen der Hunde mit reichlich Wasser versorgten und dann wieder weiterarbeiteten. Ein Gespann kam weit von der Fährte ab und fand eher zufällig wieder zurück. Auch beim Gehorsam haben einige noch viel zu lernen. Ein Rüde arbeitete ganz passabel zuerst fährtentreu, dann etwas unkonzentriert bis zum letzten Wundbett.
Dort zur „Freien Suche“ geschnallt, bog der „Hundling“ im rechten Winkel ab und ging lieber Rehjagern, kam aber nach wenigen Minuten wieder mit hängendem Lecker retour. Das Versagen in diesem Punkt schadet zwar nicht, würde aber eine perfekte Vorbereitung unter Beweis stellen und Bestnoten bringen.

DK: Wau! Und wie übt ihr die Revierführigkeit, Verhalten auf Schuss und Wesensfestigkeit?

TR: Ganz einfach. Der Hund muss an der linken oder – NEU seit 2025 – rechten Seite des Hundeführers mitlaufen, sitzen, wenn der hält, im Stangenholz mit Leine richtig mitgehen und zB. über Gräben springen. Das alles, ohne den Hundeführer zu beeinträchtigen. Das braucht halt Übung, Übung, Übung!
Wenn der Hund beim Herrn abgelegt liegt, geben wir in etwas Entfernung Schrotschüsse ab und schauen, wie die Hunde reagieren. Da das auch eine Wesensfrage ist, schauen die Richter penibel drauf, dass die Hunde nicht die Rute klemmen, sich hinter dem Hundeführer verkriechen oder verschreckt herumlaufen. Gottseidank haben wir mit unseren Dachsbracken da aber so gut wie nie Probleme.

DK: Was gibst du den Prüfungsanwärtern neben den fachlichen Tipps noch mit?

TR: Erinnere dich an deine eigenen Prüfungen Djinie! Viel zu üben macht euch Hunden enormen Spaß, fördert die Sicherheit in allen Fächern und eure Hundeführer werden auch ruhiger und gehen auf euer Wesen besser ein. Auf den „Gefechtslärm“ bei der GP solltet vor allem ihr Hunde durch vorherige Anreise eingestellt sein. Das heißt, dass man am Vorabend der Prüfung anreist, damit sich Hund und Hundeführer auf die Situation einstellen können. Am Morgen der Prüfung gibt’s dann noch eine große Gassirunde um die Nervosität zu vertreiben. So nimmt die Prüfung einen besseren Start als nach langer Autofahrt plötzlich im Prüfungsgeschehen zu stehen.
Auch die Prüfungsordnung sollte man gelesen und verstanden haben. Wenn man bei der Prüfung steht und vergessen hat ein Fach zu üben, ist es zu spät. Es wird bewertet was gezeigt wird, egal ob vorher geübt oder nicht.
Lasst euch von befreundeten Jägern oder Mitprüflingen mit fremdem Geruch in anderen Revieren Fährten unterschiedlicher Länge und Stehzeit treten. So bleibt das Training spannend und bekanntlich macht ja erst Übung den Meister. Ihr Hunde lernt ja allzu schnell bei bekannten Fährten, kürzerer Länge, Stehzeit oder Geruch unerwünscht durch Verweigerung zu reagieren!

DK: Thomas, du übertreibst! Aber dass wir Schweißhunde im entscheidenden Moment sagen, wo´s lang geht und daher disziplinäre Privilegien in punkto Gehorsam einfordern, stimme ich dir zu!

Wie motiviert ihr denn die Hunde?

TK: Belohnung auch kleinster Schritte und negative Strafen vermeiden sind der Geheimtipp! Ein Lob, eine Streicheleinheit und das, nicht zu inflationär, das Leckerli.
Du siehst es ja an den Hundeführern: denen hat LR Christian Ullrich mit Wildbratwürsteln aus seinem Revier – auch ihm sei Dank – ein Jackpot-Leckerli serviert. Fachsimpelei und scherzende Gespräche bei einem Erfrischungsgetränk sind die Belohnung für die Hundeführer. Da sind sich Hund und Hundeführer durchaus ähnlich.

DK: Danke Thomas für das informative Gespräch! Ich hoffe, dass auch ihr liebe Leser euch für dieses Thema interessiert und der eine oder andere Junghundeführer oder -führerin zum Klub stößt!

Hanno Zanier


Übungstag der Landesgruppe Kärnten am 20.06.2026 in Ried

Der diesjährige Dachsbracken-Übungstag fand, wie bereits die Jahre zuvor, bei unserem Landesleiter Alfred Rieder statt. Die Veranstaltung diente der Vorbereitung der Gespanne auf die bevorstehende Gebrauchsprüfung sowie der Vertiefung der praktischen Arbeit im Revier.

Für den Übungstag waren insgesamt 9 Gespanne gemeldet. Leider konnten zwei Gespanne kurzfristig nicht teilnehmen, sodass schließlich sieben Hundeführer mit ihren Alpenländischen Dachsbracken an der Veranstaltung teilnahmen.

Bereits am Vortag begann die intensive Vorbereitung. Die Richter, Richteranwärter und Helfer legten entsprechend der gültigen Prüfungsordnung 7 Rotwild-Schweißfährten an. Dabei wurde großer Wert auf eine möglichst prüfungsnahe Gestaltung gelegt, um den Teilnehmern optimale Trainingsbedingungen zu bieten. Zudem wurden 2 kürzere Fährten für die jüngeren Hunde gelegt. Die sorgfältige Vorbereitung der Fährten bildete die Grundlage für einen erfolgreichen Übungstag.

Am Samstag trafen die Hundeführer mit ihren Hunden um 8.00 Uhr bei Familie Rieder ein. Nach der Begrüßung durch den Landesleiter sowie einer kurzen Besprechung des Tagesablaufes wurden die Gespanne den einzelnen Fährten und Richtern zugeteilt. Unter den Augen der Richter konnten die Hunde ihr Können auf den vorbereiteten Schweißfährten zeigen. Zusätzlich wurden noch weitere Prüfungsfächer geübt (Verhalten am Stück, Ablegen, Revierführigkeit, Gehorsam, Totverweisen). Neben einer Schweißfährte bestand die Möglichkeit, eine Hasenschleppe und Sauschwarte auszuarbeiten. Die Leistungen der Gespanne waren insgesamt sehr erfreulich. Bei manchen Gespannen besteht in einem oder anderen Prüfungsgebiet noch etwas Übungsbedarf.

Neben der praktischen Arbeit auf der Schweißfährte wurden den Teilnehmern wertvolle Hinweise zur weiteren Ausbildung und Führung ihrer Dachsbracken vermittelt. Besonders für die jüngeren Hunde stellte die Arbeit unter realitätsnahen Bedingungen eine wichtige Erfahrung dar.

Der Übungstag bot darüber hinaus ausreichend Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Pflege der Kameradschaft unter den Hundeführern. Die angenehme Atmosphäre und die hervorragende Organisation trugen wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung bei.

LR Heimo Rauter stellte auch heuer wieder eine Ehrenscheibe zur Verfügung, welche zum Abschluss von allen beschossen wurde. Röse Eric ging als Sieger hervor und erhielt als Gewinner einen Jausenkorb, welcher ebenfalls von LR Heimo Rauter gesponsert wurde. Die weiteren Preise wurden von LL Alfred Rieder zur Verfügung gestellt. Im Zuge der Preisverleihung bedankte sich LL Alfred Rieder bei LR Heimo Rauter für seinen jährlichen Einsatz und Beitrag zum Übungstag mit einem Dachsbracken-Hundehalsband.

Ein besonderer Dank gilt der Familie Rieder für die Bereitstellung des Reviers, für die großartige Vorbereitung und die herzliche Gastfreundschaft. Ebenso bedankt sich die Landesgruppe bei den Richtern, Richteranwärtern und allen Helfern, die durch ihren Einsatz die Durchführung des Übungstages ermöglicht haben.

Der Dachsbracken-Übungstag 2026 in Ried war wieder eine gelungene Veranstaltung und ein wertvoller Beitrag zur Ausbildung und Förderung unserer Alpenländischen Dachsbracken.

Birgit Trappitsch


30-jährige Jubiläum des Tschechischen Klubs der Alpenländischen Dachsbracke

Liebe Freunde der Alpenländischen Dachsbracke,

wir möchten Sie herzlich einladen, gemeinsam mit uns das 30-jährige Jubiläum des Tschechischen Klubs der Alpenländischen Dachsbracke zu feiern. Die Feierlichkeiten finden im Rahmen der Europäischen Klubschau am 25. Juli 2026 auf Schloss Červený Hrádek bei Jirkov in der Tschechischen Republik statt.

Im Rahmen der Europäischen Klubschau wird auch ein Begleitprogramm für Kinder im Schlosspark angeboten. Dort erwarten die Kinder Wissens- und Unterhaltungsspiele mit jagdlichem Thema.

Nach der feierlichen Beendigung der Europäischen Klubschau findet ein Treffen der Klubvorsitzenden und Zuchtwarte der Alpenländischen Dachsbracke statt. Falls Sie ein Thema haben, das Sie bei diesem Treffen vorstellen oder besprechen möchten, senden Sie es bitte vorab an: jednatel@alpskybrakyr.cz.

Ab 18:00 Uhr findet auf Schloss Červený Hrádek ein geselliger Abend mit Festessen statt. Ab 20:30 Uhr wird das Programm mit einer reichhaltigen Tombola sowie Musik zum Zuhören und Tanzen fortgesetzt.

Programm – 25. Juli 2026:
Europäische Klubschau
• 07:30 Uhr – Einlass und Anmeldung der Hunde
• 08:30 Uhr – Eröffnung der Ausstellung
• 09:00 Uhr – Richten in den Ringen
• 15:00 Uhr – Feierlicher Abschluss der Europäischen Klubschau
Kinderprogramm
• 10:00–16:00 Uhr
Treffen der Klubvorsitzenden und Zuchtwarte (Orangerie)
• 16:00 Uhr
Geselliger Abend
• 18:00 Uhr – Begrüßung und Festessen
• 20:30 Uhr – Musik zum Zuhören und Tanzen
• 21:00 Uhr – Beginn des Losverkaufs für die Tombola
• 21:30 Uhr – Buffet
• 23:59 Uhr – Ende des Musikprogramms und des geselligen Abends
Teilnahmegebühr für den geselligen Abend
• 15€ pro Person
• Im Preis sind das Abendessen und das Buffet enthalten.
• Die Gebühr kann bei der Anmeldung der Hunde oder nach dem Ende der Ausstellung bezahlt werden.

Wir bitten Sie, Ihre Teilnahme am geselligen Abend per E-Mail an euro2026@alpskybrakyr.cz zu bestätigen.
Wir danken Ihnen im Voraus für Ihre Teilnahme und freuen uns darauf, dieses besondere Jubiläum gemeinsam mit Ihnen zu feiern.

Mit freundlichen Grüßen, Waidmannsheil und ein kräftiges Brackenheil!
Der Vorstand des Tschechischen Klubs der Alpenländischen Dachsbracke


15. Schweißsonderprüfung der Steirischen Landesjägerschaft

Von 13. bis 14. Juni 2026 fand in St. Gallen, Bezirk Liezen, die 15. Schweißsonderprüfung der steirischen Landesjägerschaft statt. Organisiert wurde diese anspruchsvolle Prüfung vom Steirischen Jagdhunde-Prüfungsverein und dem Jagdgebrauchshundeklub Obersteiermark. Die Landesgruppe Steiermark des Klub Dachsbracke war mit zwei Hundeführern, neun Leistungsrichtern und fünf Leistungsrichteranwärtern sehr zahlreich vertreten.

Von den 55 angetretenen Gespannen konnten 52 die Prüfung erfolgreich absolvieren.
Die beiden Dachsbracken-Gespanne X`ronja vom Jagaboden mit Hundeführerin Anna Pucher und Xanni vom Jagaboden mit Hundeführer Marco Triller erreichten einen dritten Preis. Der Klub Dachsbracke gratuliert zu den erbrachten Leistungen.

Waidmannsheil,
LR-A Paul Rieger


Landestreffen der Landesgruppe Kärnten 2026

Bei schönem sommerlichem Wetter kamen die Teilnehmer zum heurigen Landestreffen in Maggereg vor dem Schloss der Kärntner Jägerschaft zusammen. Beim Eintreffen wurden wir bereits mit den Klängen der Jagdhornbläser Salzer Kopf empfangen. Nach einer kurzen Begrüßung haben wir uns gleich zu einem Gruppenfoto im Schlosspark versammelt, danach ging es in den grünen Saal zur Versammlung. Von den Klubfunktionären konnte ich recht herzlich begrüßen Geschäftsführer Ing. Andreas Angermann, Zuchtwart Georg Hubmer, Ausbildungsreferent Franz Höhn, Ausstellungsreferentin B.Sc. Martina Hafellner und Ehrenmitglied Mf Willi Loibnegger. Entschuldigt haben sich Obmann Harald Heil und Ehrenmitglied Mf Bruno Sabitzer. Nach der Begrüßung und dem Gedenken an unsere verstorbenen Mitglieder verabschiedete sich die Jagdhornbläsergruppe Salzer Kopf. Danke für die musikalische Umrahmung des Landestreffens.
Bei meinem Bericht konnte ich über die Arbeit unserer Landesgruppe im abgelaufenen Jahr berichten und eine Vorschau auf die Termine von heuer geben.

Ich habe mich auch nochmals bei allen LR, LRA und Mithelfern bedankt die uns bei den Veranstaltungen Landestreffen, Übungstag, Wandertag, VPLJ, GP usw. immer mitarbeiten und uns dabei tatkräftig unterstützen.

Unser Geschäftsführer hat neben seinem Tätigkeitsbericht die Punkte der Prüfungsordnung erläutert, welche geändert wurden, und ist auf die notwendige Anpassung des Welpenpreises und des Mitgliedsbeitrags in seinem Bericht eingegangen. Franz Höhn hat in seinem Bericht auch erwähnt, dass die Kärntner Leistungsrichteranwärter MSc Fabian Graf und Michael Rieder heuer im August zur Leistungsrichterprüfung antreten können.
In dem Bericht von der Ausstellungsreferentin hat diese gebeten, dass die Hundeführer bereit sind, an den Ausstellungen teilzunehmen, um unsere Rasse zu präsentieren.
Vom Zuchtgeschehen hat Georg Hubmer berichtet und festgehalten, dass im Moment eine große Nachfrage bei den Welpen besteht und derzeit zu wenige zur Verfügung sind.
Nach den Berichten haben wir die Hundeführerabzeichen übergeben und den Hundeführern gratuliert.

6. Stufe Hubert Stark mit Falko von Pritschon
2. Stufe Erich Gerstl mit Ebby vom Oberlehengut
1. Stufe Franz Klemensek mit Joggl von der Johannsenruhe
1. Stufe Georg Harter mit Cassi von der Bacherhube –
Ihm wird das Hundeführerabzeichen nachgereicht, er hat sich aus Termingründen entschuldigt.

Besonders gratulieren durften wir Berufsjäger Hubert Stark zum Titel ÖJPS mit seinem Rüden Falko von Pritschon und ihm die Urkunde dazu überreichen.
Sehr nett ist es auch von Hundeführer Franz Klemensek, der sich für unseren Einsatz und die Arbeit bei der Prüfung nochmals bedankte.
Danke auch an Ing. Andras Angermann. Er hatte Bekleidung vom Klub zur Anprobe und die neu gedruckte Prüfungsordnung mitgebracht.
Waidmannsdank auch an die Formwertrichter/innen Georg Hubmer und Bsc Martina Hafelner, welche im Anschluss an die Versammlung vor dem Schloss die Welpenbegutachtung und die Formbewertung unserer Hunde durchgeführt haben.


Ich darf mich bei allen für den sehr guten Besuch beim Landestreffen bedanken und wünsche allen weiterhin viel Freude mit Ihren Dachsbracken.

Ho Rüd Ho,
LL – Alfred Rieder


Landestreffen der Landesgruppe Salzburg 2026

Das Landestreffen der Landesgruppe Salzburg fand am 18.04.2026 im Hotel Hubertus in St. Johann im Pongau statt. Nach der Eröffnung durch die Jagdhornbläsergruppe Enns-Ursprung, unter der Leitung von Otto Burböck, begrüßte unser Landesleiter Johann Fercher seinen Stellvertreter Thomas Winkler, die Vorstandsmitglieder Obmannstellvertreter Herbert Geisler, Zuchtwart Georg Hubmer, unseren Welpenvermittler Jakob Winkler, die Ehrengäste, langjähriges Mitglied Peter Rohrmoser und Obmannstellvertreterin des Salzburger Jagdgebrauchshundeklubs Janine Schnitzhofer sowie alle Mitglieder und Gäste.

Danach berichtete unser Landesleiter von der Lauten Jagd im Jänner und der Messe „Die Hohe Jagd“, auf der wir unsere Hunde ausstellen durften, da diese Veranstaltung für den Klub sehr wichtig ist. Die Gebrauchsprüfung fand erneut im Oktober in St. Koloman statt, wobei zwei Hundegespanne teilnahmen. Die Besonderheit daran war, dass beide nach bereits bestandener Prüfung noch einmal antraten, um den österreichischen Jagdhunde-Prüfungs-Sieger zu machen, was ihnen auch gelang.

Nach dem Bericht des Landesleiters meldete sich der Obmannstellvertreter Herbert Geisler zu Wort und bedankte sich für den Einsatz und die hervorragende Arbeit unseres Landesleiters Johann Fercher.

Weiters informierten uns Zuchtwart Georg Hubmer und Welpenvermittler Jakob Winkler über die Anzahl der Würfe, die Vermittlung und die Preisanpassung der Hundewelpen.

Im Anschluss erfolgte die Ehrung für die 30-jährige Mitgliedschaft im Salzburger Jagdgebrauchshundeklub von Peter Rohrmoser, die in diesem Zuge von Janine Schnitzhofer überreicht wurde. Weiters wurde Holzmann Walter das Hundeführerabzeichen der dritten Stufe sowie die Urkunde des Österreichischen Jagdhunde-Prüfungs-Siegers übergeben.

Zur Vorschau über das Jahr 2026 informierte uns der Landesleiter über die ehrenvolle Aufgabe, die 600. Gebrauchsprüfung des Klub Dachsbracke im Oktober abhalten zu dürfen.

Dieses Jahr gab es unter dem Punkt Allfälliges auch eine Wortmeldung von Peter Rohrmoser, der sich bei unserem Landesleiter für die Bemühungen und seine Arbeit für die Landesgruppe Salzburg bedankte.

Der offizielle Teil wurde durch die Hundefanfahre der Jagdhornbläser abgeschlossen.

Nach einem gemeinsamen Foto im Freien wurden noch einige Hunde von Zuchtwart Georg Hubmer und Formwertrichteranwärter Jakob Winkler formbewertet.

Zum Abschluss folgte ein gemütliches Beisammensein.

Waidmannsheil,
Leistungsrichter Walter Holzmann


Landestreffen der Landesgruppe Tirol 2026

Am 11.04.2026 lud der Landesleiter von Tirol, Andreas Koidl sen., zum Landestreffen in den Rasmushof bei Kitzbühel ein. Traditionell findet vor dem offiziellen Teil die Bewertung der Junghunde statt. Ein Dank an Mf. Peter Kreutner für die Durchführung der Begutachtungen.

Um 10.00 Uhr startete die Zusammenkunft mit den Klängen der Jagdhornbläser. Das Gruppenbild durfte nicht fehlen. Keine einfache Angelegenheit, denn die Veranstaltung wurde gut besucht, und vier Nationen waren vertreten.

Nach dem Totengedenken konnte Andreas Koidl sen. neben den zahlreich erschienenen Klubmitgliedern, vor allem die Vorstandsmitglieder, Klubobmann Harald Heil, den stellvertretenden Klubobmann Herbert Geisler, Geschäftsführer Andreas Angermann sowie den stellvertretenden Landesleiter Walter Angermann, begrüßen.

Insgesamt zählt die Landesgruppe Tirol 142 Mitglieder aus 4 Nationen.

Neben den Ehrenmitgliedern Alois und Peter Mattersberger konnten für den Verein Dachsbracke e.V. aus Deutschland der 1. Vorsitzende Peter Fitschecker und Ehrenmitglied Ekkehart Stockinger herzlich willkommen geheißen werden. Für die Schweiz war Erich Giacomi anwesend.

Der Landesleiter von Salzburg, Johann Fercher, wurde begrüßt. Florian Eisenmann, über 90 Jahre alt, kam als ältestes Mitglied der Einladung zum Landestreffen gerne nach. Äußerst erfreulich war der Besuch des Jagdhundereferenten des Tiroler Jägerverbandes, Hans Peter Haas.

Seit letztem Jahr wird der Kontakt nach Südtirol intensiver gepflegt (siehe Bericht „Heblaut aus Südtirol“). Andreas Deluegg als Sprecher der Südtiroler Dachsbrackenführer war mit einer starken Abordnung vertreten. „Zucht und Austausch kennen keine Grenzen!“, wie der Landesleiter in seiner Ansprache betonte.

Das vergangene Klubgeschehen wurde von den anwesenden Vorstandsmitgliedern der Versammlung vorgetragen. Der Landesleiter Andreas Koidl sen. und der Geschäftsführer Andreas Angermann berichteten über viele Aktivitäten und die erfreulichen Prüfungsergebnisse des letzten Jahres. Bei den Jungjägerkursen in den einzelnen Bezirken sowie bei Aufsichtsjägerkursen ist man genauso präsent wie beim Tiroler Jagdhundetag. Bei den Vor- bzw. Gebrauchsprüfungen wurden erfreuliche Resultate erzielt.

Bei den Ansprachen der Ehrengäste lobte man vor allem die vertrauensvolle und gewissenhafte Arbeit mit den anderen Verbänden wie Deutschland und der Schweiz. Erich Degiacomi berichtete über die stagnierende Zucht. Erfreulicherweise ist es gelungen, in 2 Jahren insgesamt 10 Welpen aus der österreichischen Zucht zu beziehen. Auch der Welpenpreis ist „mehr als günstig – schon fast geschenkt!“.

Die Hundeführerabzeichen der letzten Gebrauchsprüfungen in Nord- und Osttirol wurden vergeben an:

  • Ohanna vom HAHNENEGG Uwe Mihr, 2. Stufe
  • Cora von der BACHERHUBE Walter Angermann, 4. Stufe, Hundeführerdiplom für drei abgeführte Dachsbracken, Anwartschaft auf den silbernen Bruch
  • Ola vom HAHNENEGG Marc Pantic, 2. Stufe
  • Gretl von der FERSCHBACHALM Hubert Hoflacher, 1. Stufe
  • Paula vom NESTLBICHL Michael Eisenmann, 3. Stufe, Prüfungssieg Nordtirol
  • Xanto vom JAGABODEN Markus Heinimann, 1. Stufe
  • Gin von der EDELWEISWIESE Franz Verdross, 1. Stufe
  • Odin vom NESTLBICHL Margreth Raas, 1. Stufe
  • Elli da GUARDAVALL Ekkehard Stockinger, 1. Stufe, Prüfungssieg Osttirol

Von Seiten der Landesgruppe Salzburg wurde Bernhard Eglseer zur bestandenen GP gratuliert und ihm die 3. Stufe des Hundeführerabzeichens überreicht. Sein Rüde Hugo vom HÜHNERSPIEL konnte mit zwei hervorragenden Prüfungen (ÖJPS) ordentlich aufzeigen. Die Landesleitungen aus Tirol und Salzburg gratulieren herzlich zu den erbrachten Leistungen.

Auch die Ergebnisse bei der Lauten Jagd können sich sehen lassen. Walter Capovilla gelang mit seiner Hündin Gretl von der EDELWEISWIESE im Zuge der Prüfung einen Schneehasen zu erlegen. Das Präparat desselben wurde beim Landestreffen feierlich überreicht – Waidmannsheil!

Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Helmut Schwentner geehrt. Die Ehrenurkunde wurde von Obmann Harald Heil überreicht.

Abschließend kündigte der Landesleiter das Klubgeschehen für das bevorstehende Vereinsjahr an. Bei den Rassevorstellungen wird man wieder unsere Rasse präsentieren. Es soll einen Übungstag geben und die Vor- bzw. Gebrauchsprüfungen (eine GP in Südtirol geplant) werden wie gewohnt im Jahresverlauf erfolgen. Nähere Infos werden zeitnah bekannt gegeben.

Ein großes Dankeschön an Signe Reisch und dem gesamten Team des Rasmushofes für die wunderbare Bewirtung sowie der Jagdhornbläsergruppe für die musikalische Umrahmung dieser gelungenen Veranstaltung.

Fö. Ing. Michael Pfurtscheller