Berichte


Landestreffen der Landesgruppe Tirol 2026

Am 11.04.2026 lud der Landesleiter von Tirol, Andreas Koidl sen., zum Landestreffen in den Rasmushof bei Kitzbühel ein. Traditionell findet vor dem offiziellen Teil die Bewertung der Junghunde statt. Ein Dank an Mf. Peter Kreutner für die Durchführung der Begutachtungen.

Um 10.00 Uhr startete die Zusammenkunft mit den Klängen der Jagdhornbläser. Das Gruppenbild durfte nicht fehlen. Keine einfache Angelegenheit, denn die Veranstaltung wurde gut besucht, und vier Nationen waren vertreten.

Nach dem Totengedenken konnte Andreas Koidl sen. neben den zahlreich erschienenen Klubmitgliedern, vor allem die Vorstandsmitglieder, Klubobmann Harald Heil, den stellvertretenden Klubobmann Herbert Geisler, Geschäftsführer Andreas Angermann sowie den stellvertretenden Landesleiter Walter Angermann, begrüßen.

Insgesamt zählt die Landesgruppe Tirol 142 Mitglieder aus 4 Nationen.

Neben den Ehrenmitgliedern Alois und Peter Mattersberger konnten für den Verein Dachsbracke e.V. aus Deutschland der 1. Vorsitzende Peter Fitschecker und Ehrenmitglied Ekkehart Stockinger herzlich willkommen geheißen werden. Für die Schweiz war Erich Giacomi anwesend.

Der Landesleiter von Salzburg, Johann Fercher, wurde begrüßt. Florian Eisenmann, über 90 Jahre alt, kam als ältestes Mitglied der Einladung zum Landestreffen gerne nach. Äußerst erfreulich war der Besuch des Jagdhundereferenten des Tiroler Jägerverbandes, Hans Peter Haas.

Seit letztem Jahr wird der Kontakt nach Südtirol intensiver gepflegt (siehe Bericht „Heblaut aus Südtirol“). Andreas Deluegg als Sprecher der Südtiroler Dachsbrackenführer war mit einer starken Abordnung vertreten. „Zucht und Austausch kennen keine Grenzen!“, wie der Landesleiter in seiner Ansprache betonte.

Das vergangene Klubgeschehen wurde von den anwesenden Vorstandsmitgliedern der Versammlung vorgetragen. Der Landesleiter Andreas Koidl sen. und der Geschäftsführer Andreas Angermann berichteten über viele Aktivitäten und die erfreulichen Prüfungsergebnisse des letzten Jahres. Bei den Jungjägerkursen in den einzelnen Bezirken sowie bei Aufsichtsjägerkursen ist man genauso präsent wie beim Tiroler Jagdhundetag. Bei den Vor- bzw. Gebrauchsprüfungen wurden erfreuliche Resultate erzielt.

Bei den Ansprachen der Ehrengäste lobte man vor allem die vertrauensvolle und gewissenhafte Arbeit mit den anderen Verbänden wie Deutschland und der Schweiz. Erich Degiacomi berichtete über die stagnierende Zucht. Erfreulicherweise ist es gelungen, in 2 Jahren insgesamt 10 Welpen aus der österreichischen Zucht zu beziehen. Auch der Welpenpreis ist „mehr als günstig – schon fast geschenkt!“.

Die Hundeführerabzeichen der letzten Gebrauchsprüfungen in Nord- und Osttirol wurden vergeben an:

  • Ohanna vom HAHNENEGG Uwe Mihr, 2. Stufe
  • Cora von der BACHERHUBE Walter Angermann, 4. Stufe, Hundeführerdiplom für drei abgeführte Dachsbracken, Anwartschaft auf den silbernen Bruch
  • Ola vom HAHNENEGG Marc Pantic, 2. Stufe
  • Gretl von der FERSCHBACHALM Hubert Hoflacher, 1. Stufe
  • Paula vom NESTLBICHL Michael Eisenmann, 3. Stufe, Prüfungssieg Nordtirol
  • Xanto vom JAGABODEN Markus Heinimann, 1. Stufe
  • Gin von der EDELWEISWIESE Franz Verdross, 1. Stufe
  • Odin vom NESTLBICHL Margreth Raas, 1. Stufe
  • Elli da GUARDAVALL Ekkehard Stockinger, 1. Stufe, Prüfungssieg Osttirol

Von Seiten der Landesgruppe Salzburg wurde Bernhard Eglseer zur bestandenen GP gratuliert und ihm die 3. Stufe des Hundeführerabzeichens überreicht. Sein Rüde Hugo vom HÜHNERSPIEL konnte mit zwei hervorragenden Prüfungen (ÖJPS) ordentlich aufzeigen. Die Landesleitungen aus Tirol und Salzburg gratulieren herzlich zu den erbrachten Leistungen.

Auch die Ergebnisse bei der Lauten Jagd können sich sehen lassen. Walter Capovilla gelang mit seiner Hündin Gretl von der EDELWEISWIESE im Zuge der Prüfung einen Schneehasen zu erlegen. Das Präparat desselben wurde beim Landestreffen feierlich überreicht – Waidmannsheil!

Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Helmut Schwentner geehrt. Die Ehrenurkunde wurde von Obmann Harald Heil überreicht.

Abschließend kündigte der Landesleiter das Klubgeschehen für das bevorstehende Vereinsjahr an. Bei den Rassevorstellungen wird man wieder unsere Rasse präsentieren. Es soll einen Übungstag geben und die Vor- bzw. Gebrauchsprüfungen (eine GP in Südtirol geplant) werden wie gewohnt im Jahresverlauf erfolgen. Nähere Infos werden zeitnah bekannt gegeben.

Ein großes Dankeschön an Signe Reisch und dem gesamten Team des Rasmushofes für die wunderbare Bewirtung sowie der Jagdhornbläsergruppe für die musikalische Umrahmung dieser gelungenen Veranstaltung.

Fö. Ing. Michael Pfurtscheller


Jagdhunde Vorstellung 22.03.2026 im Schloss Drauhofen in Kärnten

Alljährlich im März wird im Schlosspark Drauhofen eine Jagdhundepräsentation aller Jagdhunderassen für angehende Jungjäger und Jagdaufseher im Rahmen der Jungjägerausbildung in Kärnten, im Bezirk Spittal an der Drau, abgehalten. Der Kursleiter ließ die Hundeführer, je nach Hunderasse und Jagdlichen Einsatz, mit ihren vierbeinigen Begleitern in den Ring um den Schlossbrunnen gehen. Wobei es sich um 50 verschiedene Hunde handelte, je nach Rasse oder Verwendung. Von jeder Rasse der gezeigten Hunde wurden der jagdliche Einsatz sowie das Rassenportrait vorgestellt. Sieben verschiedene Hunde der Alpenländischen Dachsbrake von Vieräugel, Hirschrot und Hirschrot gestichelt, traten mit ihren Führern zur Präsentation an. Den Kursteilnehmern wurden die Vorteile unserer Hunderasse erklärt. Danach gab es bei einem kleinen Imbiss einen interessanten Gedankenaustausch zwischen den angehenden Jungjägern und den Hundeführern.

Heimo Scherzer


Leistungsrichtertreffen der Landesgruppe Tirol 2026

Im traditionsreichen Matreier Tauernhaus fand heute das Leistungsrichtertreffen der Landesgruppe Tirol des Klub Dachsbracke statt. Insgesamt 21 Leistungsrichter und Leistungsrichteranwärter folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch und kameradschaftlichen Beisammensein.

Besonders erfreulich war die Teilnahme von vier Leistungsrichteranwärtern – ein starkes Zeichen für die nachhaltige Nachwuchsarbeit innerhalb der Landesgruppe. Alt und Jung kamen miteinander ins Gespräch, tauschten Erfahrungen aus und diskutierten praxisnahe Fragestellungen rund um das Prüfungswesen.

Landesleiter Andreas Koidl berichtete über aktuelle Entwicklungen und Aktivitäten in der Landesgruppe Tirol. Geschäftsführer Andreas Angermann informierte über das Klubgeschehen auf Bundesebene.

Im Mittelpunkt stand ein angeregter Austausch über die Prüfungsordnung. Dabei wurden verschiedene Punkte besprochen, Erfahrungen aus der Praxis reflektiert und offene Fragen konstruktiv diskutiert.

Neben der fachlichen Arbeit kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz: In gemütlicher Atmosphäre wurde zusammengesessen, diskutiert und die Gemeinschaft gepflegt – ganz im Sinne eines lebendigen und engagierten Vereinslebens.

GF Ing. Andreas Angermann


Präsentation der Jagdhunde bei der „Hohen Jagd“ 2026 in Salzburg

Auch dieses Jahr war das Publikumsinteresse bei der Int. Jagd und Fischereimesse vom 19.02. – 22.02.2026 im Messegelände Salzburg mit einer Rekordbesucherzahl von ca. 48000 wieder besonders groß.

Der Jagdgebrauchshundeklub Salzburg. bei dem die meisten unserer Landesgruppe Mitglieder sind, veranstaltete wie jedes Jahr die Präsentation aller gebräuchlichen Jagdhunderassen. Es wurden an allen vier Tagen 2mal täglich, in einem großen Ring alle Jagdhunderassen präsentiert und dem interessierten Publikum, Rasse und Aufgabengebiet im jagdlichen Einsatz genau erklärt. So durften auch wir vom Klub Dachsbracke der Landesgruppe Salzburg auf Einladung des Sbg. JGHKs wieder bei dieser schönen und informativen Veranstaltung teilnehmen.

Wir möchten uns darum beim Obmann vom Sbg. JGHK Herrn Harald Holzner und bei Obm. Stv. Janine Schnitzhofer, welche speziell für die Gebirgsjagdhunde zuständig ist, recht herzlich bedanken.

Ein besonderer Dank gebührt natürlich unseren engagierten Hundeführern, die sich mit ihren schönen Dachsbracken einen ganzen Tag zeitgenommen und zum Teil eine weite Anreise hatten.

Die Hundeführer waren diesmal:

  • LR und HF Walter Holzmann mit Wanja von der Aineckalm
  • HF Wofgang Russegger mit Max von der Stockerwand
  • HF Karl Oberlechner mit Lona von der Stockerwand
  • HF Helmut Breitfuß mit Milan von der Stockerwand

Waidmannsheil
LL Hans Fercher


Vorprüfung zur Lauten Jagd am 13.1.2026 in Altenmarkt im Pongau

Die Vorprüfung zur Lauten Jagd der Landesgruppe Salzburg fand in diesem Jahr wieder in Altenmarkt im Pongau im Revier der Gemeindejagd Schwemmberg statt. Es wurden zwei Termine fixiert.

Am 18.12.2025 wurde das erste Hundegespann bei 5 C° und nebeligem, teils schneefreien Wetter geprüft. Es handelte sich um Moritz Weiss mit Fabel The Flachau Paerel. Fabel (Rufnahme: Hubi) wurde nach Anweisung von den Richtern in einem ca. 30- bis 40-jährigen Fichtenbestand, bei milden 5 C°, oberhalb der Nebeldecke, zur Suche geschnallt. Weit ausholend und mit tiefer Nase durchsuchte er eifrig die Umgebung. Nach einiger Zeit hob Hubi durch gezielte Heblaute einen Hasen aus der Sasse. Mit sehr kräftigen Spurlaut, Schlag auf Schlag, brackierte der Rüde 25 Minuten lang, bis er zu seinem Führer zurückkehrte, wo er sich willig anleinen ließ. Auf die Schussabgabe zeigte er keinerlei Angst.

Die zwei weiteren Gespanne bestehend aus Hannah Höll mit Dora von der Gamswand und Arthur Lienbacher mit Dorothea von der Gamswand wurden dann am 12.01.2026, bei -9C° und ca. 20 cm gesetztem Neuschnee zur Suche geschnallt.

Arthur schnallte Dorothea um 09:30 Uhr bei 10 cm Neuschnee und herrlichen Winterwetter auf einem Feld und eiferte sie zur Suche an. Nach kurzer Suche kam die Hündin auf einen Fuchs und es folgte der Spurlaut Schlag auf Schlag. 40 Minuten hielt die Hündin an und anhand des GPS-Halsbandes sah die Jagd aus wie der Dreizack des Poseidons. Ein Brackenheil und Gratulation. Solche Leistungen sind leider nicht mehr selbstverständlich.

Hannah schnallte Dora auf einem Forstweg und eiferte Sie zur Suche an. Nach kurzer Suche in einem kleinen sonnigen Waldstück kam die Hüdnin auf eine Fuchsfährte und der Spurlaut folgte Schlag auf Schlag. Dora hielt 2 Stunden und 30 Minuten an und legte eine Strecke von 22km zurück. Ein Brackenheil und Gratulation zu dieser Leistung. An dieser kann man sehen, was möglich ist, wenn man die Dachsbracken arbeiten lässt.

Wir konnten uns auch zuvor schon ein Bild von den Gespannen machen, da sie bei unserer alljährlichen Hasenjagd der GJ Schwemmberg dabei waren und auch dort schon überzeugen konnten. Vielleicht waren es die beiden Füchse, die wir an diesem Tag erlegen konnten die zu solcher Leistung anspornten.

Alle drei Hunde erbrachten hervorragende Leistungen. Nach Beendigung der Vorprüfung kehrten die Hundeführer und Leistungsrichter in das Standquartier Jausenstation Habersatt ein, wo die sehr guten Noten bekannt gegeben wurden. Dank gilt wieder einmal allen Leistungsrichtern und der Gemeindejagd Schwemmberg, für die zur Verfügungstellung des Reviers.

LR Walter Holzmann


Vorprüfung zur lauten Jagd 2026 in Hart im Zillertal

Am 10.01.2026 lud der Prüfungsleiter, Andreas Koidl sen., zur Vorprüfung der Lauten Jagd ins Genossenschaftsjagdrevier Achental Ost, unweit des Achensees, ein. Aufgrund eines kurzfristigen Termines übernahm am Prüfungstag Obann-Stv. Herber Geisler die Leitung der Prüfung.

Bei winterlichen Verhältnissen versammelte man sich um 08:00 Uhr beim vereinbarten Parkplatz. Der Prüfungsleiter-Stv. begrüßte alle anwesenden Hundeführer, Leistungsrichter und Leistungsrichteranwärter sehr herzlich und erläuterte den Prüfungsablauf. Nach Zuteilung der Lose bzw. Richtergruppen wies LRA Christopher Schösser die Prüflinge als revierkundige Person die Hundegespanne ein.

Nach den jeweiligen Prüfungen erfolgte die Überstellung in den Gasthof Hamberg, welcher in bewährter Weise das Standquartier stellte. Beim anschließenden Mittagessen wurde eifrig gefachsimpelt und diskutiert. Besonders hervorzuheben ist die gute Kameradschaft, auch außerhalb der Landesgrenzen.

Anschließend erfolgte schließlich die Urkundenverteilung. Der Prüfungsleiter-Stv. freute sich, dass alle Hunde die Prüfung bestanden haben, gratulierte den Hundegespannen herzlich zu ihren erbrachten Leistungen und wies auf die Neuerungen im Klub Dachsbracke bezüglich Leistungsabzeichen in der Lauten Jagd hin. Seit kurzem besteht nämlich die Möglichkeit, mit einer hervorragend gezeigten Leistung, nämlich dreimal Bestnote, diesen Preis entgegenzunehmen.

Ein besonderer Dank gilt dem Gasthof Hamberg für die Bewirtung, dem Revierpächter für die Bereitstellung der Prüfungsareale und dem Betreuer des Digitalen Jagdhundes.

Für die Landesgruppe Tirol,
Fö.Ing. Michael Pfurtscheller


596. Gebrauchsprüfung vom 07.-08.11.2025 in Nußdorf-Debant und Lavant, Osttirol

Wie in den letzten Jahren bewährt, traf man sich auch in diesem Jahr wieder zu einer
Gebrauchsprüfung im „Prüfungsgarten“ der Familie Angermann in Nußdorf-Debant.

Am Freitag, um 13.30 Uhr trafen sich die vier Richtergespanne zu einer ersten
Richterbesprechung. Nach den Grußworten und Einteilung der Richtergruppen wurde
ein Schiedsgericht unter der Leitung des ältesten anwesenden Leistungsrichters,
Anton Angermann, bestellt. Im Anschluss ging man nochmal die wichtigsten Teile der
Prüfungsordnung durch.
Für die künstlichen Schweißfährten wurden altbewährte Örtlichkeiten im Bereich der
Genossenschaftsjagden Lavant und Nußdorf gewählt. Die Fährten entsprachen mit
ihrer Länge (ca. 1000m) und verschiedenen Bodenverhältnissen der
Prüfungsordnung des Klub Dachsbracke. Eine Stehzeit der Übernachtfährten von ca.
17-18 Stunden war zu erwarten.
Die Fährten wurden bei feuchten, nebeligen Wetter gelegt. Nach getaner Arbeit traf
man sich zum Aufwärmen und einer kurzen Nachbesprechung bei Landesleiter
Stellverteter Walter Angermann (Zwinger: von Hinterwinkel) zu Kaffee und Kuchen.

Am Prüfungstag trafen sich die vier Gespanne und Richtergruppen bei ebenfalls
nebeligem Herbstwetter beim Standquartier. Nach der Auslosung der Fährten, durch
von Anneli Angermann vorbereitete Lose, erfolgte die Anfahrt zu den
Prüfungsörtlichkeiten, die Wildstücke, 3 Rehkitze und eine Rehgeiß wurden bereits
vorher ausgelegt.
Die Laute Jagd war bereits bei allen Gespannen vorgeprüft. Im Rahmen des offenen
Richtens wurden die erbrachten Leistungen jeweils mit den Prüflingen besprochen.
Weiters wurden alle vier Hunde noch von unserem Formwertrichter, Peter Kreutner,
formbewertet.

Es folgte die Eingabe aller Prüfungsergebnisse in den digitalen Jagdhund. Im
Anschluss traf man sich zum gemeinsamen Mittagessen in der Römerstube in
Lavant. Danach richtete Prüfungsleiter Andreas Angermann noch Worte des Dankes
an die Versammelten und überbrachte die Grüße von Klubobmann Mf Harald Heil,
der sich entschuldigt hatte. Im Anschluss wurde ein kurzer Bericht zu jeder
Prüfungsarbeit abgegeben und die Ergebnisse der 596. Gebrauchsprüfung bekannt
gegeben.

Diese wurden von den Hundeführern und allen Anwesenden mit Freude zur Kenntnis
genommen, konnten doch drei Gespanne einen guten II. Preis und ein Gespann
einen III. Preis erreichen.

Weiters konnten jedem Hundeführer Sachpreise, die von der Landesgruppe Tirol zur
Verfügung gestellt wurden, überreicht werden. Landesleiter Andreas Koidl Freute sich
auch über eine gelungene Prüfung und bedankte sich bei den Teilnehmern für die
Disziplin und die guten Leistungen.

Ein besonderer Dank gilt der Familie Angermann für die freundliche Aufnahme im
„Prüfungsgarten“ bzw. Die Verpflegung im Rahmen der Richterbesprechung.
Ein weiteres großes Dankeschön gilt den Jagdleitern für die Zurverfügungstellung der
Prüfungsreviere „Genossenschaftsjagd Lavant und Nußdorf“ und der Wildstücke,
sowie den Leistungsrichtern, die zum Gelingen beigetragen haben.

Geschäftsführer, Ing. Andreas Angermann


595. Gebrauchsprüfung vom 07.-08.11.2025 in Grünau im Almtal/Oberösterreich

Am Freitag, den 07.November trafen wir uns im Standquartier Schindlbachgut zur Richterbesprechung und Einteilung der Gruppen. Franz Höhn fungierte als Prüfungsleiter, Josef Atschreiter als Prüfungsleiter – Stv. und Ofö. Peter Zoister als Formwertrichter. Auch MF Harald Heil war bei der Prüfung anwesend und führte seine Hündin Emie bei der GP. Zum Schiedsgericht wurde als Leistungsrichter ältester Ofö. Peter Zoister ernant.

Die Prüfungsfährten wurden am Freitagnachmittag laut Prüfungsordnung mit 2 Wundbetten, ¼ Liter Schweiß und 2 rechtwinkeligen Haken getreten. Am Ende der Schweißarbeit lag ein Stück Alttier oder Kalb, welchem ordnungsmäßig die Bauchdecke zugenäht wurde. Beim Legen der Fährten herrschte herrliches Spätherbstwetter mit blauem Himmel bei frischen 6 Grad Celsius.

Nach einer sternenklaren Mondnacht hatten wir am Prüfungstagmorgen frostige -3 Grad, vormittags 5 Grad, bei wolkenlosem Himmel. Die Witterung, das Gelände und auch die Verleitungen durch die gut angenommenen Rotwildwechseln versprachen eine praxisnahe und herausfordernde Gebrauchsprüfung zu werden. Die Brackaden wurden in den Gemeinden Pettenbach und Steinbach am Ziehberg abgehalten. Abwechslungsreiche Acker – Wiesenfelder die im Oberhang in größere Waldbereiche überwechseln. In Revieren, wo wir am Nachmittag die Brackaden abnahmen, fiel stellenweise dichter Nebel ein bei einer Temperatur von 6 Grad. Nachdem die Fährten gelegt und alles für den nächsten Tag besprochen und erledigt war, Liesen wir in sehr geselliger Runde den Abend ausklingen.

Am Samstag, den 8. November trafen nachdem einige der Hundeführer bereits am Vortag anreisten die Letzen Hundeführer im Standquartier ein. Nach einem ordentlichen Frühstück starteten wir um 08:00 Uhr mit der Prüfung. Die Richter, Leistungsrichteranwärter und 4 Hundegespanne wurden zugewiesen. Alle Prüfungsfächer konnten dank perfekter Lage rund um das Standquartier durchgeprüft werden. Lobenswert ist zu sagen, dass alle 4 Gespanne sehr gut auf die Schweißarbeit und den anderen Prüfungsfächern eingearbeitet waren. Somit konnten wir bis auf die Brackaden zu Mittag sehr gute Leistungen durch und konnten uns im Standquartier stärken. Um 13:00 Uhr gings schon wieder hinaus in die Reviere zur Prüfung auf die Laute Jagd. Die 3 Brackaden die noch zu Prüfung standen fanden doch noch einen erfolgreichen Abschluss.

Viel entspannter würde es ablaufen, hätten die Hunde bereits die Vorprüfung auf die Laute Jagd abgeschlossen. Sonst könnte es passieren, dass so ein Novembertag zu kurz wird und man am Ende wegen eines nicht gefundenen Hasen die Prüfung nicht besteht. Appell an alle Hundeführer, bitte nützt die Vorprüfungen ihr erspart den Richtern und Revierführern viel Zeit und Nerven.

Nachdem alle Zeugnisse im System eingetragen waren, fand um 18:00 Uhr die Siegerehrung am Schindlbachgut statt. Prüfungsleiter Franz Höhn, Landesleiter Sebastian Altmann und Mf. Harald Heil fanden noch dankende Worte an alle die bei der Prüfung mitgearbeitet haben und den reibungslosen Ablauf der Prüfung. Großer Dank gilt unsrem Landesleiter Sebastian Altmann für die perfekte Organisation und Abwicklung der GP. Wir können da von Glück sprechen so eine großartige Möglichkeit mit dem Revier, den Örtlichkeiten und den Möglichkeiten diese schöne Prüfung dort abhalten zu dürfen.

Brackenheil,
Bernhard Haider