Berichte


Das Buch „Die Alpenländische Dachsbracke“ wieder verfügbar

Einen brauchbaren Jagdhund auszubilden und abzuführen, ist eine spannende und herausfordernde Aufgabe. Auf diesem Weg, bildet sich ein Band zwischen Hund und Führer, dass ein Leben lang hält. Nicht von ungefähr wird von einem Gespann gesprochen.

 

„Dass mir der Hund das Liebste sei,

sagst Du o Mensch sei Sünde.

Der Hund bleibt mir im Sturme treu.

Der Mensch nicht mal im Wind“

(Quelle: Unbekannt)

In der neu erschienen 3. Auflage des Buchs „Die Alpenländische Dachsbracke“ findet man wichtige Hinweise und Informationen zur Erziehung und Abrichtung des österreichischen Schweißhundes. Auch das Wissen von erfahrenen Jagd – Hundeführer vom Klub Dachsbracke über die Führung im Jagdgebrauch wird in diesem Buch weitergegeben.

Verfeinert wird der Themenbereich mit Zucht, Aufzucht und natürlich darf die Geschichte der Alpenländischen Dachsbracke nicht fehlen.

Ein großes Dankeschön, an alle die Personen, die sich bei der Entstehung dieser Pflicht-Literatur eingebracht haben.

Hier gehts zum Buch im Web-Shop

Suchenheil!
Tobias Schneider


Landestreffen der Landesgruppe Salzburg am 30.4.2022 in Werfen

Nach zweijähriger Corona Pause durfte Landesleiter Hans Fercher mit großer Freude wieder ein Landestreffen in Werfen beim „Reitsamerhof“ eröffnen. Die Teilnehmerzahl war diesmal überwältigend, und so konnten sehr viele Klubmitglieder und Freunde unserer Rasse begrüßt werden. Auch unsere Dachsbrackenfreunde aus Bayern und der restlichen Bundesrepublik waren fast vollzählig gekommen.

Ganz besonders begrüßt wurden natürlich unsere Vorstandsmitglieder:
Obmann und MF Harald Heil, Geschäftsführer Ing. Andreas Angermann, Zuchtwart Dr. Georg Urak, Ausstellungsreferent Ing. Georg Hubmer, Ausbildungsreferent Franz Höhn sowie der Leiter der Hundevermittlungsstelle Ing. Robert Solarzyk, die in Windeseile vom Tiroler Landestreffen zu uns kamen und am nächsten Tag weiter reisten zum Kärtner Landestreffen. Dies zeigt wieder einmal die große Wertschätzung unseres Vorstandes gegenüber den Landesgruppen, dafür möchten wir uns herzlich bedanken.

Etwas verspätet eingetroffen konnten wir auch noch unseren langjährigen Ehrengast aus Bayern, Ekkehard Stockinger begrüßen. Dieser war langjähriger 1. Vorsitzender und ist nun Stellvertretender Zuchtbuchführer im Verein Dachsbracke in Deutschland.

Danach folgte der Bericht des abgelaufenen Jahres 2021, besonders die Laute Jagd, der sehr gut besuchte Übungstag und die sehr erfolgreiche Gebrauchsprüfung. Alle Berichte sind auf unserer Homepage ersichtlich.
Am Ende seines Berichtes stellte der Landesleiter fest, dass es trotz Corona ein sehr lebendiges und erfolgreiches Vereinsjahr war und bedankte sich bei seinen Funktionären und Helfern für die großartige und verlässliche Mithilfe.

So wurde nun unserem Obmann Harald Heil das Wort erteilt, er lobte die gute Arbeit der Landesgruppe und ihren Landesleiter. Dieser bedankte sich für das Vertrauen und die Wiederwahl des gesamten Vorstandes bei der Hauptversammlung 2021. Das Buch „Die Alpenländische Dachsbracke“ 3. Auflage wurde bei dieser Gelegenheit noch vorgestellt.
Der Geschäftsführer Ing. Andreas Angermann stellte die frisch gedruckte und sehr handliche Prüfungsordnung vor. Er erwähnte auch, dass durch den digitalen Jagdhund, die Datenbank und die Klubhomepage die Arbeit für den Vorstand und die Landesleiter um vieles erleichtert wurde.
Unser Zuchtwart, Dr. Georg Urak berichtete über das Zuchtgeschehen, das in der Coronazeit doch sehr herausfordernd war. Der Zuchterfolg ist im heurigen Jahr bisher sehr positiv, und es sind auch noch einige Würfe zu erwarten.
Der Ausstellungsreferent Ing. Georg Hubmer berichtete, dass für die 125 Jahr Feier alles bereit ist und hofft, dass sich noch einige Mitglieder mit ihren schönen Dachsbracken dazu anmelden.
Der Ausbildungsreferent Franz Höhn berichtete, dass sich wieder mehr Leute zur Ausbildung zum Leistungsrichter anmelden. Nur eine Richterausbildung auf gutem Niveau garantiert eine richtige Leistungsbewertung unserer Hunde, was in weiterer Folge die Zuchtergebnisse beeinflusst. In Salzburg sind erfreulicherweise derzeit 4 Richteranwärter in Ausbildung.
Der Leiter der Hundevermittlungsstelle und Betreuer unserer Homepage Ing. Robert Solarzyk, berichtete über verschiedene Neuerungen hinsichtlich der Homepage und der Klub Datenbank. Bei der Welpenvergabe war sein Slogan, „Wir brauchen noch mehr Welpen und noch mehr Abnehmer“.

Die Ehrungen waren diesmal sehr umfangreich, da durch Corona einiges im Rückstand war und nachgeholt wurde.
Für 40-jährige Klubzugehörigkeit wurden Herr Kaspar Brunnauer und Herr Ernst Röck geehrt.
Insgesamt wurden bei der Jahreshauptversammlung 2021:
3 mal 25 Jahre, 6 mal 40 Jahre und 1 mal 60 Jahre Klubzugehörigkeit an die Salzburger Landesgruppe vergeben.

Von der Vorprüfung zu Lauten Jagd im Jänner wurde Herrn Stefan Viehauser das Zeugnis Coronabedingt nachgereicht und zur bestandenen Prüfung gratuliert. Herr Hubert Draschwandtner und Herr Horst Schwenk konnten ihre Zeugnisse schon bei der Prüfung übergeben werden.

Schon im Juni 2020 konnten LL Stv. Thomas Winkler und Ing. Georg Krautgartner die Leistungsrichter Prüfung ablegen und verstärken unser Richterteam schon kräftig. Dazu wurde nachträglich (wegen Corona) beiden bei diesem passenden Anlass recht herzlich gratuliert.

Bei der Verleihung der Hundeführerabzeichen für erfolgreich bestandener Gebrauchsprüfung 2021 konnte den Hundeführern Bernhard Eglseer und Johannes Tranninger die 1. Stufe des Jagdhundeführer Abzeichen und der Silberne Bruch für fermes Totverweisen durch unseren Obmann Harald Heil übergeben werden.
Dem nicht anwesenden Hundeführer Simon Schiefer wird die 1. Stufe des Jagdhundeführer Abzeichen bei Gelegenheit nachgereicht.

Den Höhepunkt der Ehrungen bildete aber die Vergabe des Jagdhundeführer Abzeichen Stufe 2 und ganz besonders der Titel „Österreichischer Jagdhunde-Prüfungssieger“, dies ging an unser Klubmitglied Herrn Alois Schnell mit seiner Nora von der Feldseite.

Beim Punkt Allfälliges gab es keine Wortmeldungen und somit bedankte sich der Landesleiter für das Kommen und die Aufmerksamkeit. Er beendet die Sitzung mit einem kräftigen Waidmannsheil.

Danach ging es ins Freie zum gemeinsamen Fototermin und anschließend wurden die Formbewertung und Begutachtung der Hunde vorgenommen.

Kaum fertig, war es aber auch mit dem schönen Wetter vorbei. Da viele Dachsbrackenfreunde noch einkehrten und unser Vorstand im Haus übernachtete, wurde es zu Ausklang noch ein sehr gemütlicher und langer Abend!


Landestreffen der Landesgruppe Tirol am 30.4.2022 in Münster

Das heurige Landestreffen fand nach zweijähriger pandemiebedingter Pause am 30. April im Hotel Hauserwirt in Münster statt, welches auch diesmal wieder sehr gut besucht war.

Nach der musikalischen Begrüßung durch die Jagdhornbläsergruppe Kufstein konnte Landesleiter Reinhard Wille eine stattliche Anzahl von Mitgliedern aus Tirol, Südtirol und Deutschland willkommen heißen. Einen besonderen Gruß entbot er dem Klubobmann Harald Heil, dem Obmannstellvertreter Herbert Geisler, dem Zuchtwart Dr. Georg Urak, dem Geschäftsführer Ing. Andreas Angermann, dem Ausbildungsreferenten Franz Höhn, dem Ausstellungsreferenten Georg Hubmer, sowie dem stellvertretenden Welpenvermittler DI Tobias Schneider. Ein weiterer Gruß galt den Ehrenmitgliedern Alois Mattersberger und Peter Mattersberger, sowie dem stellvertretenden Zuchtwart des Vereins Dachsbracke Deutschland, Herrn Ekkehard Stockinger, Herrn Andreas Rauch, Bayern, sowie dem Ansprechpartner aus der Schweiz, Herrn Erich Degiacomi.

Beim Totengedenken wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht.

Nach den jeweiligen kurzen Berichten der Klubfunktionäre (welche auch im Jahresbericht nachzulesen sind) berichtete Ekkehard Stockinger, stellvertretender Zuchtbuchführer Deutschland, sowie Erich Degiacomi, Ansprechpartner der Schweiz, über das jeweilige Zuchtgeschehen in ihrem Land. Herr Andreas Rauch stellte den neuen Obmann und Obmannstellvertreter der Landesgruppe Bayern vor.

Im Anschluss fand die Überreichung der Hundeführerabzeichen statt, und zwar an:

  • Brugger Klaus, 254 Punkte 1 b Preis, 1. Stufe des Hundeführerabzeichens und Silberner Bruch für fermes Totverweisen
  • Pfurtscheller Michael, 196 Punkte 2 c Preis, 1. Stufe des Hundeführerabzeichens
  • Lenzi Peter, 162 Punkte 3. Preis, 2. Stufe des Hundeführerabzeichens
  • Gruber Hermann, 233 Punkte 2 a Preis, 1. Stufe des Hundeführerabzeichens
  • Gantschnig Martin, 246 Punkte 2 a Preis, 2. Stufe des Hundeführerabzeichens
  • Fischnaller Josef, 228 Punkte 2 b Preis, 5. Stufe des Hundeführerabzeichens
  • Delueg Andreas, 236 Punkte 2 b Preis, 3. Stufe des Hundeführerabzeichens
  • Kolbitsch Heinz, 274 Punkte 1 a Preis, 3. Stufe des Hundeführerabzeichens und Silberner Bruch für fermes Totverweisen

Klubobmann Harald Heil konnte dem Ehrenmitglied Alois Mattersberger das große silberne Ehrenzeichen des ÖJGV, sowie dem Ehrenmitglied Peter Mattersberger das große goldene Ehrenzeichen des ÖJGV für besondere Verdienste überreichen.

Landesleiter Reinhard Wille gab die Vorschau über das Klubgeschehen für 2022 bekannt, wo ein Übungstag, Gebrauchsprüfungen und Vorprüfungen zur Lauten Jagd stattfinden werden. Er dankte allen Funktionären, Hundeführern, Richtern und Züchtern für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr und hofft auf eine weitere gute Zusammenarbeit.

Bei Punkt Allfälliges überbrachte Peter Mattersberger den Gruß des Kärntner Landesleiters und regte weiters an, dass aus den vorhandenen Mitteln der Landesgruppe Tirol die Tiroler Hundeführer, deren Dachsbracken sich bei Tod oder durch Unfälle bei Nachsuchen oder Jagdeinsätzen verletzen, unterstützt werden. Landesleiterstellvertreter Herbert Geisler bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und gab bekannt, dass er zeitnah als Landesleiterstellvertreter zurücktreten möchte.

Nach einem guten Mittagessen saß man noch bei einem guten „Hoangart“ zusammen und es fand ein reger Meinungsaustausch statt.


Landestreffen der Landesgruppe Wien/NÖ/Bgld. am 23.4.2022 in Heiligenkreuz

Die Jagdhornbläsergruppe Anningerblick unter der Leitung von Hornmeister Ing. Johann Rabl eröffnete das heurige Landestreffen im Jagdsaal des Klostergasthauses Heiligenkreuz.
Nach der Begrüßung des Landesleiters der anwesenden Vorstandsmitglieder, Obmann MF Harald Heil, Zuchtwart Dr. Georg Urak, Ausbildungsreferent Franz Höhn und Leiter der Hundevermittlungsstelle Ing. Robert Solarzyk sowie des Ehrenobmanns Ing. Erwin Weiss, folgte der Bericht des abgelaufenen Jahres. Erfreulicherweise nahmen bei den üblichen Veranstaltungen wie Gebrauchsprüfung, Vorprüfungen zur Lauten Jagd und Übungstage zahlreiche Hundeführer teil. Die Einzelberichte dieser Veranstaltungen sind auf der Homepage bzw. im Jahresbericht zu finden. Die Landesgruppe befindet sich weiterhin im Wachsen, was in Zeiten wie diesen nicht selbstverständlich ist, wenn man sich die Situation bei anderen Verbandsvereinen ansieht.
Klar angesprochen wurde, dass die Beliebtheit der Dachsbracke auf der einen Seite erfreulich ist, jedoch benötigt – und das betrifft nicht nur unsere Jagdhunderasse – die Ausbildung des Junghundes viel Zeit, Engagement und Geduld. Das sind wesentliche Faktoren, die man sich im Vorfeld des Welpenerwerbs sehr gut überlegen muss!

Zu den Berichten der Vorstandsmitglieder:

Obmann Harald Heil berichtete von den Neuwahlen des Vorstandes des Klubs sowie von Präsidiumswahlen des ÖJGV´s. Vor allem die Bewerbung der 125 Jahr Feier in Mariazell, die vom 17.-19.Juni dieses Jahres stattfindet, ist der gesamten Klubführung ein großes Anliegen.
Daher auch die Bitte an die Mitglieder unserer Landesgruppe, sich für dieses Event anzumelden. Für nähere Infos dazu steht der Ausstellungsreferent Georg Hubmer gerne zur Verfügung!

Zuchtwart Dr. Urak referierte über die Herausforderungen des Zuchtgeschehens in Zeiten von Corona und ging auf die aktuelle Welpensituation näher ein. Die Entwicklung des heurigen Jahres ist positiv, die Welpenzahlen werden wieder ein Vor-Corona Niveau erreichen, was zur Folge hat, dass mehr Welpenwerber einen Welpen erhalten konnten.

Der Ausbildungsreferent Franz Höhn merkte an, dass die Anzahl der LR-Anwärter zunimmt. Sein Engagement und seine kritische Art sind wesentliche Faktoren für die Qualitätssicherung der Leistungsbeurteilungen, was in weiterer Folge die Zuchtergebnisse wesentlich beeinflusst. Wir züchten gesunde, wesensfeste und leistungsstarke Jagdhunde, daher sind die Urteile der Leistungsrichter wesentlich und richtungsweisend.

Erfreulicherweise meldeten sich zwei junge und motivierte Mitglieder aus unserer LG für die Anwärterausbildung an. Dr. Adrian Rusu und DI Ludwig Dorfstetter werden in den kommenden Jahren diese wichtige und spannende Ausbildung absolvieren.
Weidmannsdank an dieser Stelle für die Bereitschaft!!

Last but not least folgte der Bericht des Welpenvermittlers und IT Beauftragten Robert Solarzyk. Dank ihm ist es möglich, mittels Datenbank und technischer Infrastruktur die organisatorischen Arbeiten der Landesleiter und Vorstandsmitglieder wesentlich zu vereinfachen. Ein perfekter Überblick über die Mitglieder- sowie Hundedaten, über das Prüfungsgeschehen und vieles mehr ermöglicht ein zeitsparendes und produktives Arbeiten für alle Verantwortlichen.
Ein paar Worte zur Welpensituation und die positive Kommunikation mit den Züchtern rundeten seinen Bericht ab.

Die Landesleitung möchte sich beim gesamten Vorstand für dessen zeitintensive und fortschrittliche Arbeit sehr herzlich bedanken!!

Zu den Ehrungen:

Verleihung der Jagdhundeführerabzeichen nach erfolgreich absolvierter GP:
An die beiden Junghundeführer Dr. Adrian Rusu und DI Ludwig Dorfstetter wurde die 1.Stufe des JHF-Abzeichens verliehen.
Bereits die 3.Stufe des JHF-Abzeichens erhielten Ofö. Hubert Hausleithner und LL Stv. Hans Reisenbauer, der zusätzlich den Silbernen Bruch für fermes Totverweisen vom Obmann überreicht bekommen hat. Die beiden haben bereits ihre 3.Dachsbracke erfolgreich zu einer GP geführt und bekommen daher das Hundeführerdiplom vom Klub DBR bei der 125 Jahr Feier verliehen.

Dr. Hanno Zanier konnte zur erfolgreich absolvierten Leistungsrichter Prüfung gratuliert werden. An dieser Stelle gehört noch sein unermüdlicher Einsatz, in verschiedenen Bereichen für den Klub Dachsbracke erwähnt! Vielen Dank, lieber Hanno!

Die 40-jährige Klubmitgliedschaft wurde an Herrn Johann Mohr verliehen, der seit dem Jahr 1980 Dachsbracken führt sowie Züchter ist (Zwinger „von Schrattenbach“).

Eine besondere Ehrung erhielt unser Ehrenmitglied Ing. Erwin Weiss, der das „Silberne Ehrenabzeichen vom ÖJGV“ auf Grund seines langjährigen Engagements für unsere Rasse verliehen bekommen hat.

Die Jagdhornbläsergruppe umrahmte die Ehrung mit der Ehrenfanfare, Weidmannsdank dafür.

Je ein Hund wurde formbewertet und begutachtet.

Bei einem guten Mittagessen und gemütlichen Beisammensein endete das Landestreffen am frühen Nachmittag.


Übungstag der Landesgruppe Wien/NÖ/Bgld. am 12.3.2022 in Sparbach

Mit großer Freude blickt die Landesgruppe auf das heurige Jahr, sind doch viele Junghundeführer gerade mitten in der Ausbildung ihrer Dachsbracken. Auf ebenso viele Hundeführer wartet im Herbst die Gebrauchsprüfung, daher entschloss sich die Landesleitung spontan, einen Übungstag für Junghundeführer zu organisieren. Der Einladung folgten acht Hundeführer und ein Welpeninteressent, ein Hundeführer musste krankheitsbedingt absagen.

Am Vortag wurden von Leistungsrichtern und erfahrenen Praktikern die Fährten im Revier Schweintzerberg der Liechtenstein’schen Forstverwaltung gelegt. An dieser Stelle möchte ich die extreme Trockenheit und daher herausfordernden Arbeitsbedingungen für unsere Vierbeiner erwähnen. Beim Fährtentreten war der Boden derart dürr, dass es so mancherorts regelgerecht gestaubt hat, ein Alptraum für jeden Forstmann.

Großer Dank für die treue Mithilfe und Unterstützung an meinen Stellvertreter Hans Reisenbauer, an Dr. Georg Urak, an Hermann Steinschaden, der Rotwildschweiß, Decken und Läufe organisierte und an Rupert Krahofer, den edlen Spender der Wildwürstel.

Erfreulicherweise meldeten sich für die Mithilfe am Vortag auch immer mehr der Teilnehmer an, so konnte die Arbeit gut verteilt werden. Das machte es möglich, auch für mehrere Hundegespanne mit einem überschaubaren Zeitaufwand Fährten durch Profis gemeinsam mit AZUBIS zu legen. Durch diese „Win-Win“-Situation lernten weniger erfahrene Hundeführer von Leistungsrichtern und Profis Neues. Leichte Minusgrade, mäßiger Wind, jedoch Sonnenschein von der Früh weg – ein schöner Tag stand bevor.

Am Samstagmorgen trafen alle Teilnehmer am Parkplatz des Naturparks Sparbach ein. Nach der Begrüßung gab es eine kurze Einweisung und die Gruppenaufteilung. Auch ein Dachsbrackenführer aus Kärnten nahm den weiten Weg und die verrückt hohen Spritpreise auf sich, um am Übungstag teilzunehmen. Jede Richtergruppe betreute zwei Gespanne, was ein effektives Arbeiten ermöglichte. Ein 16 Wochen alter Welpe arbeitete eine 4 Stunden alte, etwa 400 Meter lange Damwildschleppe äußerst akribisch und mit aller Ruhe, eine Freude, ihn zu beobachten!

Das Feedback der Leistungsrichter und LR-Anwärter im Anschluss der Fährtenarbeiten, die Tipps und so manche kritischen Worte sollten die Hundeführer motivieren, auch zu Hause eifrig zu sein! Nach dieser Einzelbetreuung wurden vom Zuchtwart Dr. Urak die Gehorsamsfächer laut Prüfungsordnung erläutert. Alle Dachsbracken wurden in Abständen entlang einer Forststraße abgelegt, zwei Schüsse abgegeben, damit das Verhalten am Schuss beobachtet werden konnte. Alle Hunde reagierten gelassen und unaufgeregt auf die Schüsse. Hier soll und muss erwähnt werden, dass auch dieses „Fach“ geübt werden muss, denn von alleine und ohne jegliche Reviererfahrung wird der Hund eher nervös und überfordert sein.

Abschließend wurden am Lagerfeuer in äußerst gemütlicher Umgebung die Wildwürstel gegrillt. Danke an dieser Stelle an den Grillmeister Rupert! Das war ein produktiver und äußerst entspannter Tag, eine gemütliche Runde unter Gleichgesinnten – das sind meine Eindrücke dieses Übungstages.

Brackenheil und Weidmannsdank
Ofö.Ing. Thomas Rupp


Seminar „Nachsuche auf Schalenwild“ 2022

Bereits in den letzten Jahren wurde dieses Seminar von niederösterreichischen Klubmitgliedern, die sich als BereichshundeführerInnen melden wollen, sehr gut besucht. Es eignet sich auch bestens als Vorbereitung auf die Gebrauchsprüfung. Die Teilnahme ist natürlich für Hundeführer aus allen Bundesländern möglich.

Seminar: „Nachsuche auf Schalenwild“ für Hundeführer, die ihren Hund auf Schweiß führen wollen.

Referent: MF Ing. Leopold Staudigl, NÖ Bereichshundeführer

Inhalt:

  • Einarbeitung und Vorbereitung des Hundes für Schweißprüfungen und für die praktische Schweißarbeit
  • Grundsätze und Probleme bei Nachsuchen
  • Ausrüstung für die Schweißarbeit
  • Praktische Lehrvorführung im Revier

Termin: Freitag, 24. Juni 2022 14:00 bis 19:00 Uhr und Samstag, 25. Juni 2022, 08:00 bis 15:00 Uhr

Ort: Auersthal, NÖ, Gasthof Sommer (Übernachtung möglich)

Kosten: 80,- Euro incl. Seminarunterlagen und Buffet am Freitag Abend

Anmeldung:

  • Auskünfte bei Leopold Staudigl unter Tel. 02574/8250 oder e-Mail: leopold.staudigl@gmx.at
  • Anmeldungsunterlagen werden interessierten Hundeführern zugeschickt
  • begrenzte Teilnehmerzahl

Anmerkung: Dieses Seminar wird vom NÖ Jagdverband als Voraussetzung für den Bereichshundeführer-Nachsuche anerkannt.

Hier finden Sie die Berichte der letzten Jahre: Bereichshundeführer Seminar August 2020 und Seminar „Nachsuche auf Schalenwild“ August 2021.


Vorprüfung zur lauten Jagd am 8.1.2022 in Seitenstetten

Die Landesgruppe Wien/Nö/Bgld. konnten die Vorprüfung zur lauten Jagd wieder im Revier des Stiftes Seitenstetten abhalten, für dessen Bereitstellung wir OFö Ing. Thomas Handsteiner herzlich danken. Im typisch hügelig strukturierten Mostviertel wechselt sich Mischwald, vorwiegend Nadelholz mit Schlägen ab, zT mit steilen Hängen, gut einsichtigen Gräben und Dickungen sowie landwirtschaftlichen Brachen und Äckern. Die Hauptwildarten sind Rehwild, Fuchs, Hase und Rotwild als Wechselwild.

Zunächst wurden die Ahnentafeln, die Impfpässe der Hunde und hinsichtlich der Covid-Bestimmungen auch jene der Teilnehmer kontrolliert.
In der Richterbesprechung und der anschließenden Begrüßung wies der Prüfungsleiter auf die seit März 2021 geltenden Neuerungen in der Prüfungsordnung zu den Fächern der Vorprüfung Laute Jagd hin.

Bei blauem Himmel, ab Mittag einsetzendem leichten Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt ließen die drei Richtergruppen die jeweils zwei Hundeführer ihre Dachsbracken an frisch angezuckerten bewaldeten Gräben und Kulturrändern schnallen. Den Gespannen wurde mehrfach die Gelegenheit gegeben, ihr Können zu zeigen. Fünf Hunde konnten jeweils einen Hasen heben und die erforderlichen Leistungen zeigen, zwei Hunde haben die Prüfung nicht bestanden.

Weidmannsheil
Dr. Hanno Zanier


Vorprüfung zur lauten Jagd am 15.1.2022 in Pettenbach/Oberösterreich

Bei herrlichem Winterwetter, -4 C und klarer Sicht trafen wir uns in Pettenbach Bezirk Kirchdorf.

4 Hundegespanne, 3 aus Oberösterreich und eines aus dem benachbarten Niederösterreich konnten vom Prüfungsleiter Georg Hubmer und den Richtern, Harald Heil, Franz Höhn, Josef Atschreiter und Sebastian Altmann begrüßt werden.

Nach der Auslosung wurden die Hundeführer in 2 Gruppen geteilt und es ging raus in die Revierteile. Im Schnee zeichneten sich mehrere Hasenspuren ab, was auf schöne Brackaden hoffen lässt.
Anfangs wurden dann kurz mal die Rehe angejagt, das aber nicht allzulange dauerte. Die jüngeren Hunde hatten dann doch Mühe, Hasen zu heben. Eine Hündin, (Vieräugl )stach dann einen Hasen, nachdem sie zuvor einer Rehfährte nachjagte. Die Brackade war kurz und dauerte ca. 3 Minuten.
Der erfahrene hirschrote Rüde konnte auch einen Hasen heben und brackierte diesen ca. 5 Minuten. Die beiden jüngeren Hunde konnten leider keine zufriedenstellende Leistung abrufen.

Ausklang dieses schönen Tages erfolgte beim Landesleiter Sebastian Altmann am Schindlbachgut in Grünau im Almtal bei einer guten Jause.
Dir lieber Sebastian gilt auch unser ganzer Dank für die freundliche und tolle Bewirtung sowie auch die vorbildliche Organisation.

Weiterer Dank auch dem bewährten Richterteam unter der Leitung von Georg Hubmer.

Weidmannsheil
Bernhard Haider