Berichte


602. GP Klub Dachsbracke Kärnten – OJ. Hannes Scharf Gedenkprüfung

Prüfungsleiter: Heimo Scherzer
Prüfungsleiter-Stellvertreter: LL Alfred Rieder
Leistungsrichter: Rj. Josef Anichhofer, MF Heimo Rauter, Leo Kogler, LL Alfred Rieder und Heimo Scherzer
Leistungsrichteranwärter: Fabian Graf, BSc.
Formwertrichter: Martina Hafellner, BSc.
Prüfungsrevier: Gemeindejagd Feld am See/Schattseiten
Standquartier: Gasthof Wacker in Untertweng

Am 30. Oktober 2026 trafen sich die Leistungsrichter, der Richteranwärter und die Revierpächter um 13:00 Uhr beim Gasthof Wacker in Untertweng. Nach einer kurzen Begrüßung durch Landesleiter Alfred Rieder und Prüfungsleiter Heimo Scherzer fand die Richterbesprechung statt. Dabei wurden die Richtergespanne eingeteilt und den jeweiligen Fährten die Losnummern zugewiesen. Das Schiedsgericht bildeten LL Alfred Rieder und Rj. Josef Anichhofer.

Zur Prüfung waren drei Hundeführer mit ihren Alpenländischen Dachsbracken angemeldet. Alle drei Hunde hatten die Vorprüfung in der Lauten Jagd bereits im Vorfeld absolviert.

Anschließend begaben sich die Richter in den Almbereich des Prüfungsreviers Feld am See-Mirnock. In einer Seehöhe zwischen 1.600 und 1.800 Metern wurden in drei hintereinanderliegenden Talkesseln die künstlichen Fährten von den jeweiligen Richtergespannen gelegt. Nach Abschluss der Fährtenlegung fand eine weitere Richterbesprechung bei der Hütte des Prüfungsleiters statt.

Am nächsten Morgen, dem 31. Oktober, trafen sich die Prüfungsteilnehmer und Hundeführer ab 7:00 Uhr beim Gasthof Wacker. Nach der offiziellen Begrüßung durch den Prüfungsleiter und den Landesleiter gedachte Alfred Rieder des Lebens und Wirkens von Oberjäger Hannes Scharf als Dachsbrackenführer, Funktionär und Leistungsrichter. Anschließend wurden die Fährten unter den Hundeführern ausgelost.

Bei schönem Herbstwetter und einer Außentemperatur von acht Grad Celsius fuhren die drei Prüfungsgespanne in das Prüfungsrevier im Bereich Rindernock und Wieseralm am Mirnock.

Alle drei angetretenen Gespanne konnten die Gebrauchsprüfung erfolgreich bestehen:

•  Josef Reichhold mit Henry vom Leidenberg (Los Nr. 3)
•  Günther Selinger mit Herkules vom Hemmaboden (Los Nr. 2)
•  Clemens Fritzer mit Falco the Flachau Paerel (Los Nr. 1)

Nach Abschluss der Schweißarbeit und der noch ausstehenden Prüfungsfächer wurden die erbrachten Leistungen im Rahmen des offenen Richtens gemeinsam mit den Hundeführern vor Ort besprochen. Anschließend trafen sich alle Teilnehmer bei der Hütte des Prüfungsleiters und ließen den Prüfungstag in gemütlicher Runde ausklingen.

Am Abend kamen die Prüfungsteilnehmer erneut beim Gasthof Wacker zusammen. Die Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse wurde von Hörnerklang begleitet. Prüfungsleiter Heimo Scherzer bedankte sich bei allen Prüfungsteilnehmern und Revierhelfern für ihren Einsatz. Landesleiter Alfred Rieder würdigte den reibungslosen Ablauf der Prüfung.

Der Landesjagdhundereferent Gerald Hopfgartner, der während der Prüfung ein Richtergespann begleitet hatte, bedankte sich in seinen Grußworten für die Durchführung der Veranstaltung und überbrachte die Grüße und Glückwünsche des Vorstandes der Kärntner Jägerschaft.

Die 602. Gebrauchsprüfung des Klub Dachsbracke fand mit einem gemeinsamen Abendessen im Gasthof Wacker einen würdigen Ausklang.

Weidmannsheil!
Prüfungsleiter Heimo Scherzer


600. Gebrauchsprüfung des Klub Dachsbracke in Salzburg

Ein besonderes Jubiläum: Die 600. Gebrauchsprüfung des Klub Dachsbracke in Altenmarkt im Pongau

Am 9. und 10. Oktober 2026 stand Altenmarkt im Pongau ganz im Zeichen eines besonderen Jubiläums des Klub Dachsbracke: Die 600. Gebrauchsprüfung des Klubs wurde abgehalten. Dieses außergewöhnliche Jubiläum bot einen würdigen Anlass, die jagdlichen Leistungen der Alpenländischen Dachsbracken, die engagierte Arbeit ihrer Führer und die über Jahrzehnte gewachsene Tradition des Klubs zu würdigen. Zahlreiche Dachsbrackenfreunde, Leistungsrichter und Ehrengäste kamen zusammen, um dieses Ereignis gemeinsam zu begehen und die Kameradschaft innerhalb der Brackenfamilie zu pflegen.

Vorbereitungen und ein feierlicher Auftakt

Bereits am Freitagnachmittag begannen die Vorbereitungen für die Jubiläumsprüfung. Um 13:00 Uhr trafen sich die Leistungsrichter zu einer gemeinsamen Besprechung, bei der Prüfungsablauf und wichtige organisatorische Details abgestimmt wurden. Anschließend wurden die Fährten für die vier angetretenen Hundegespanne gelegt. Nach einer weiteren kurzen Richterbesprechung und einer Vorstandssitzung im kleinen Kreis stand der Abend ganz im Zeichen des geselligen Beisammenseins.

Beim Köpferbauer wurden die angereisten Gäste und Dachsbrackenfreunde herzlich willkommen geheißen. Ein besonderer Programmpunkt war das gemeinsame Beschießen der von Anna Tranninger kunstvoll gemalten Ehrenscheibe. Im Anschluss richteten Obmann Harald Heil und Landesleiter-Stellvertreter Thomas Winkler ihre Ansprachen an die Festgesellschaft.
Einen besonderen und würdigen Moment bildete die feierliche Überreichung der Ehrenscheibe an Landesleiter Hans Fercher. Damit wurden sein langjähriger Einsatz und sein Engagement für die Landesgruppe Salzburg im Klub Dachsbracke entsprechend gewürdigt.

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Hundeführer Simon Perner bereitete eine köstliche Gamssuppe und ein Wildragout zu. Bei den heimischen Wildspezialitäten, guten Gesprächen und vielen jagdlichen Erinnerungen entwickelte sich ein geselliger Abend, der ganz im Zeichen der Verbundenheit und Kameradschaft stand. Der traditionelle „Grüne Abend“ bot damit einen gelungenen Auftakt für die Jubiläumsprüfung.

Die 600. Gebrauchsprüfung

Am Samstagmorgen wurden die Teilnehmer von den Jagdhornbläsern Radstadt musikalisch begrüßt. Die festlichen Klänge verliehen dem Jubiläum einen würdigen jagdlichen Rahmen. Nach der Begrüßung und den einleitenden Worten des Prüfungsleiters Walter Holzmann begann die Gebrauchsprüfung.

Für die vier Gespanne galt es nun, ihr Können und den Ausbildungsstand ihrer Hunde unter Beweis zu stellen. Die Gebrauchsprüfung ist ein wesentlicher Bestandteil der jagdlichen Ausbildung und stellt hohe Anforderungen an Hund und Führer. Sie verlangt eine zuverlässige Zusammenarbeit, eine fundierte Ausbildung und die jagdliche Brauchbarkeit der Alpenländischen Dachsbracke.

Gerade die 600. Durchführung dieser Prüfung unterstreicht die lange Tradition und den hohen Stellenwert der jagdlichen Leistungsprüfungen innerhalb des Klub Dachsbracke. Sie stehen für die konsequente Erhaltung und Förderung der jagdlichen Anlagen unserer Rasse sowie für das Engagement jener Hundeführer und Funktionäre, die diese Arbeit mit großer Leidenschaft tragen.

Nach Abschluss der Prüfung versammelten sich die Teilnehmer im Berggasthof Habersatt. Während die Leistungsrichter die Ergebnisse besprachen und die Siegerehrung vorbereitet wurde, nutzten die Anwesenden die Gelegenheit zum kameradschaftlichen Austausch.

Im feierlichen Rahmen wurden schließlich die Prüfungszeugnisse überreicht. Prüfungsleiter Walter Holzmann und Landesleiter Hans Fercher gratulierten den erfolgreichen Gespannen zu ihren Leistungen.

Die Prüfungsergebnisse

Besonders erfreulich fielen die Ergebnisse der vier angetretenen Gespanne aus:

  • Arthur Lienbacher mit Dorothea von der Gamswand – I. Preis und Prüfungssieger
  • Moritz Weiss mit Fabel the Flachau Paerel – II. a-Preis
  • Michael Rettenwender mit Marli von der Stockerwand – II. b-Preis
  • Erwin Hasenburger mit Fiona vom Oberlehengut – II. c-Preis

Der Klub Dachsbracke gratuliert allen vier Gespannen herzlich zu den erbrachten Leistungen. Ein besonderer Glückwunsch gilt Arthur Lienbacher und seiner Hündin Dorothea von der Gamswand, die sich mit einem I. Preis den Titel des Prüfungssiegers sicherten.

Dank und kameradschaftlicher Ausklang

Unter den Gästen befanden sich Obmann Harald Heil, Obmann-Stellvertreter Herbert Geisler, Ausbildungsreferent Franz Höhn, Kassierin Ilvie Wegerer, Welpenvermittler Jakob Winkler, Landesleiter von Tirol, Andreas Koidl, Landesleiter Hans Fercher sowie der Landesleiter-Stellvertreter Thomas Winkler.
Ein herzlicher Dank gilt Prüfungsleiter Walter Holzmann, den Leistungsrichtern, den Jagdhornbläsern Radstadt, allen Helfern und den zahlreichen Beteiligten, die mit ihrem Einsatz und ihrer Unterstützung zum Gelingen dieser besonderen Veranstaltung beigetragen haben. Ebenso gebührt allen, die sich für die Ausbildung und Prüfung unserer Alpenländischen Dachsbracken einsetzen, große Anerkennung.

Die 600. Gebrauchsprüfung in Altenmarkt im Pongau war weit mehr als eine reguläre Leistungsprüfung. Sie war ein Anlass, auf die lange Tradition der jagdlichen Arbeit mit der Alpenländischen Dachsbracke zurückzublicken und zugleich die Bedeutung dieser Arbeit für die Zukunft unserer Rasse hervorzuheben. Die Verbindung aus jagdlichem Können, gelebtem Brauchtum und kameradschaftlichem Zusammenhalt machte dieses Jubiläum zu einer würdigen Feier für den Klub Dachsbracke.

Beim gemütlichen Ausklang fand die Veranstaltung einen gelungenen Abschluss – mit vielen schönen Eindrücken, guten Gesprächen und der gemeinsamen Freude an unseren Alpenländischen Dachsbracken.

Der Klub Dachsbracke gratuliert allen Beteiligten zu diesem gelungenen Jubiläum und wünscht weiterhin viel Erfolg und Freude bei der jagdlichen Arbeit mit unseren Bracken.

Brackenheil und Waidmannsheil!
Jakob Winkler


Bundessieger Tulln von 02.-04.10.2026

Vom 2. bis 4. Oktober fand auf dem Messegelände Tulln die internationale Championatsausstellung „Bundessieger Tulln“ statt, mit einer CAC-Schau, drei CACIB-Schauen und einer Formwertrichterprüfung.

Am Freitag absolvierte die Formwertrichter-Anwärterin Martina Hafellner ihr Prüfungsrichten. Der erste Teil der Prüfung wurde am Vormittag bei der CAC-Show durchgeführt und der zweite am Nachmittag während der CACIB-Show. Für die Prüfung sind aus der Steiermark drei Hundeführer mit ihren Hunden angereist. Da für die Prüfung ein weiterer Hund benötigt wurde, reiste Mag. Dr. Hanno Zanier mit seiner Hündin Djina vom Kalkberg eigens und ganz spontan aus Wien an. Somit konnten bei beiden Terminen die vorgeschriebenen 6 Hunde gerichtet und die Prüfung positiv abgeschlossen werden.

Bei der Schau „Danube Winner – CACIB I“ traten unter dem Blick von Richter Calin Margineanu (RO) zwei Alpenländische Dachsbracken-Hündinnen in der Offenen Klasse an: Baily von der Fährtentreue (ÖHZB DBR 8968, Besitzerin Martina Hafellner) und Xanni vom Jagaboden (ÖHZB DBR 9010, Besitzer Marco Triller). Die beiden bekamen den Formwert „Sehr gut“.

Am Samstag fand im Rahmen der CACIB II eine Sonderausstellung für unsere Rasse statt. Anders als am Freitag richtete diesmal Förster Thomas Rupp (AT), Landesleiter der Gruppe Niederösterreich, Wien und Burgenland, ein clubinterner Richter. Drei Rüden aus dieser Landesgruppe gingen an den Start, alle drei erhielten den Formwert „Vorzüglich“. In der Zwischenklasse siegte Geromino vom Pritschon (ÖHZB DBR 9127, Besitzer Wilhelm Ernst) mit dem 1. Platz, CAC und FCI-Res.CACIB, geführt wurde er von Mag. Dr. Hanno Zanier, der den Rüden für Willi Ernst ausbildet. Der 2. Platz ging an Hubertus vom Seidlhof (ÖHZB DBR 9156, Besitzer Benedikt Unterhumer) mit ResCAC. In der Offenen Klasse setzte sich Ziko Yelli von Assenboden (ÖHZB DBR 9088, Besitzer Friedrich Auer) durch: 1. Platz, CAC, FCI-CACIB, BOB sowie die Crufts-Qualifikation. Den Abschluss bildete eine Jagdhundepräsentation mit zahlreichen Jagdhunden, stilvoll begleitet von Jagdhornbläsern, ein ästhetischer und würdiger Ausklang.

Zum Schluss möchte ich mich von Herzen bei allen Hundeführern und ihren Hunden für die Teilnahme bedanken, ganz besonders für ihre Unterstützung bei meinem Prüfungsrichten. Nur durch sie konnte ich meine Prüfung positiv und zügig abschließen. Ich freue mich riesig, nach der Verkündung und Offenlegung meiner Prüfungsergebnisse künftig als Formwertrichterin im Klub Dachsbracke aktiv sein zu dürfen.

Martina Hafellner


Wandertag der Landesgruppe Kärnten 2026

Wie bereits in den vergangenen Jahren wurde auch heuer wieder ein Wandertag der Landesgruppe Kärnten durchgeführt. Diesmal führte uns die Wanderung nach Oberkärnten, wo sich Hundeführer und Dachsbrackenzüchter Johann Palle bereits im Vorfeld bereit erklärte, die Organisation des Tagesablaufes sowie die Planung der Wanderung zu übernehmen. Es war bereits die neunte Wanderung, die von der Landesgruppe Kärnten veranstaltet wurde.

Schon am Treffpunkt in Döbriach zeigte sich, dass wieder eine große Zahl von Wanderfreudigen der Einladung gefolgt war. Auch Landeshundereferent Gerald Hopfgartner war aus Hermagor angereist, um an der Wanderung teilzunehmen.

Nach der gemeinsamen Zusammenkunft und den Grußworten von Landesleiter Alfred Rieder und Wanderführer Johann Palle ging es mit dem Auto weiter zum Parkplatz der Lammersdorfer Almhütte. Dort wurden von der Hüttenwirtin bereits unsere Essenswünsche für die Rückkehr von der Wanderung aufgenommen. Mit der stattlichen Anzahl von 31 Teilnehmern, begleitet von Dachsbracken und Hunden anderer Rassen, machten wir uns anschließend auf den Weg in Richtung Jufenkreuz. Leider blieb uns dort aufgrund des Nebels die schöne Aussicht verwehrt. Besonders erwähnenswert ist, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die geplante Route bewältigten und niemand den leichteren Weg zur Mielerhütte wählte. Nach einem kurzen Aufenthalt beim Jufenkreuz führte uns die Wanderung weiter zur Mielerhütte. Dort wurden wir von Johann Palle und seiner Frau Christine mit Getränken und Kuchen bestens versorgt. Ein großer Dank gilt auch allen Teilnehmerinnen, die mit ihren selbstgebackenen Kuchen zu einem gemütlichen Aufenthalt bei der Mielerhütte beitrugen.

Anschließend wanderten wir zurück zur Lammersdorfer Hütte, wo bereits ein schöner Platz für unsere Gruppe reserviert war. Bei verschiedenen Köstlichkeiten konnten wir unseren Hunger stillen und den gelungenen Wandertag in gemütlicher Runde ausklingen lassen.

Nach einigen geselligen Stunden im Kreise gleichgesinnter Jäger und Hundeführer wurde schließlich der Heimweg angetreten- verbunden mit schönen Erinnerungen an diesen gemeinsamen Tag und bereits mit Vorfreude auf den zehnten Wandertag der Landesgruppe Kärnten.

Heimo Rauter


Übungstag der Landesgruppe Salzburg, am 11.07.2026, in Altenmarkt im Pongau

Am Samstag, dem 11.07.2026, veranstaltete die Landesgruppe Salzburg, nach einjähriger Pause, in der Gemeindejagd Schwemmberg, in Altenmarkt im Pongau, einen Übungstag. Die Übungsfährten wurden, wie bei der Prüfung, am Vortag von den Leistungsrichtern und Revierleitern gelegt. Nach der Rückkehr ins Standquartier Jausenstation Habersatt wurden der Ablauf und die Zuteilung der Hundeführer besprochen sowie die neue Prüfungsordnung verteilt und erläutert.

Alle Hundeführer und Leistungsrichter trafen sich um 7:30 Uhr morgens, da an diesem Tag heißes Wetter erwartet wurde. Bei der Begrüßung durch unseren Landesleiter Fercher Hans betonte er, dass er sich freue, einen so gut besuchten Übungstag abhalten zu dürfen. Danach begaben sich alle Leistungsrichter und ihre Hundegespanne zu den Schweißfährten, wo die Riemenarbeit geübt wurde. Alle Teilnehmer fanden tadellos zum Wundbett und einige Hunde konnten das Verweisen sehr gut zeigen.

Für das Verhalten am Stück sowie Revierführigkeit und Gehorsam waren alle Hundegespanne schon gut für die Prüfung vorbereitet. Lediglich beim Ablegen zeigte sich bei einigen noch etwas Übungsbedarf. Im Standquartier fand danach eine Besprechung über die Leistungen der jeweiligen Hunde statt.

Zwei der Hundeführer wurden in diesem Zuge die Zeugnisse für die im Jänner abgehaltene Laute Jagd übergeben.

Unser Landesleiter gratulierte allen Hundegespannen und bedankte sich für den erfolgreichen Übungstag. Danach fand dieser bei einem gemütlichen Mittagessen seinen Ausklang.

LR Walter Holzmann


Übungstag Landesgruppe W/NÖ/B 03.07.2026 Naturpark Sparbach

Unsere Lokalredakteurin, die bezaubernde Djinie Kalkberg, selbst mit langjähriger GP- und SSP-Erfahrung hat die Teilnehmer am Übungstag besucht:

DK: Ich stehe hier im herrlichen Naturpark Sparbach gemeinsam mit Übungsleiter Thomas Rupp und frage dich, was das Ziel dieser Ansammlung hirschroter Dachsbrackenbuben und -mädels ist und wie gut sich die die Gespanne schlagen?

TR: Es war schon eine Challenge, für sechs Hundegespanne Schweiß, Schalen und Häupter von Rotwild zu organisieren! Am Vortag haben unsere Leistungsrichter und Helfer -denen ich besonders danke – die Fährten so angelegt, dass die Teilnehmer prüfungsnah üben können und ihnen die Leistungsrichter als Unterstützung zur Seite stehen. Jetzt kann man sich noch Rat und Meinung holen und das gut in die Prüfungsvorbereitung integrieren.
Die Hundeführer sollen lernen, jedes Haar am Hinterteil ihres Hundes zu lesen, die Hunde von Verleitfährten von selbst oder mit Menschenhilfe wieder auf den richtigen Weg -die Kunstfährte – zu bringen, und die heute ausgelegten Verweiserpunkte sicher zu finden. Bei der Gebrauchsprüfung im Herbst sind auch sicheres Gehen an der Leine, Ablegen der Hunde für zumindest 20 Minuten, Verhalten auf Schuss und Wesensfestigkeit und der Wachsamkeit am erlegten Stück zu zeigen.
Die zweite Hauptdisziplin, die Laute Jagd auf Hase und Fuchs, haben die meisten Hunde schon im letzten Winter absolviert. Das legen wir auch allen nahe, die eine GP ablegen wollen. Die gesamte Prüfung an einem Tag durchzuführen, ist für Hund und Hundeführer sehr stressig und führt oft zu nicht optimalen Ergebnissen. Die Möglichkeit der Vorprüfung in der lauten Jagd sorgt dafür, dass man sich danach in der Vorbereitung auf die GP auf die Schweißarbeit und die Gehorsamsfächer konzentrieren kann.
Beim heutigen Übungstag geben wir den Hundeführern die Hausaufgaben mit, damit sie zur Gebrauchsprüfung nicht unvorbereitet antreten und sich unsere Leistungsrichter gute Leistungen ansehen und beurteilen können, quasi eine Win-Win-Situation!

DK: Zurück zu meiner Frage, wie sich die Gespanne konkret geschlagen haben?

TR: Wir haben durchaus sehr gute Leistungen dabei. Der Boden ist nach der Hitzewelle betonhart, auch begrünter Untergrund ist ausgetrocknet. Die Hundeführer haben gut reagiert, indem sie die Hunde nach 300-400 Metern auf der Fährte ablegten, die Riechzellen der Hunde mit reichlich Wasser versorgten und dann wieder weiterarbeiteten. Ein Gespann kam weit von der Fährte ab und fand eher zufällig wieder zurück. Auch beim Gehorsam haben einige noch viel zu lernen. Ein Rüde arbeitete ganz passabel zuerst fährtentreu, dann etwas unkonzentriert bis zum letzten Wundbett.
Dort zur „Freien Suche“ geschnallt, bog der „Hundling“ im rechten Winkel ab und ging lieber Rehjagern, kam aber nach wenigen Minuten wieder mit hängendem Lecker retour. Das Versagen in diesem Punkt schadet zwar nicht, würde aber eine perfekte Vorbereitung unter Beweis stellen und Bestnoten bringen.

DK: Wau! Und wie übt ihr die Revierführigkeit, Verhalten auf Schuss und Wesensfestigkeit?

TR: Ganz einfach. Der Hund muss an der linken oder – NEU seit 2025 – rechten Seite des Hundeführers mitlaufen, sitzen, wenn der hält, im Stangenholz mit Leine richtig mitgehen und zB. über Gräben springen. Das alles, ohne den Hundeführer zu beeinträchtigen. Das braucht halt Übung, Übung, Übung!
Wenn der Hund beim Herrn abgelegt liegt, geben wir in etwas Entfernung Schrotschüsse ab und schauen, wie die Hunde reagieren. Da das auch eine Wesensfrage ist, schauen die Richter penibel drauf, dass die Hunde nicht die Rute klemmen, sich hinter dem Hundeführer verkriechen oder verschreckt herumlaufen. Gottseidank haben wir mit unseren Dachsbracken da aber so gut wie nie Probleme.

DK: Was gibst du den Prüfungsanwärtern neben den fachlichen Tipps noch mit?

TR: Erinnere dich an deine eigenen Prüfungen Djinie! Viel zu üben macht euch Hunden enormen Spaß, fördert die Sicherheit in allen Fächern und eure Hundeführer werden auch ruhiger und gehen auf euer Wesen besser ein. Auf den „Gefechtslärm“ bei der GP solltet vor allem ihr Hunde durch vorherige Anreise eingestellt sein. Das heißt, dass man am Vorabend der Prüfung anreist, damit sich Hund und Hundeführer auf die Situation einstellen können. Am Morgen der Prüfung gibt’s dann noch eine große Gassirunde um die Nervosität zu vertreiben. So nimmt die Prüfung einen besseren Start als nach langer Autofahrt plötzlich im Prüfungsgeschehen zu stehen.
Auch die Prüfungsordnung sollte man gelesen und verstanden haben. Wenn man bei der Prüfung steht und vergessen hat ein Fach zu üben, ist es zu spät. Es wird bewertet was gezeigt wird, egal ob vorher geübt oder nicht.
Lasst euch von befreundeten Jägern oder Mitprüflingen mit fremdem Geruch in anderen Revieren Fährten unterschiedlicher Länge und Stehzeit treten. So bleibt das Training spannend und bekanntlich macht ja erst Übung den Meister. Ihr Hunde lernt ja allzu schnell bei bekannten Fährten, kürzerer Länge, Stehzeit oder Geruch unerwünscht durch Verweigerung zu reagieren!

DK: Thomas, du übertreibst! Aber dass wir Schweißhunde im entscheidenden Moment sagen, wo´s lang geht und daher disziplinäre Privilegien in punkto Gehorsam einfordern, stimme ich dir zu!

Wie motiviert ihr denn die Hunde?

TK: Belohnung auch kleinster Schritte und negative Strafen vermeiden sind der Geheimtipp! Ein Lob, eine Streicheleinheit und das, nicht zu inflationär, das Leckerli.
Du siehst es ja an den Hundeführern: denen hat LR Christian Ullrich mit Wildbratwürsteln aus seinem Revier – auch ihm sei Dank – ein Jackpot-Leckerli serviert. Fachsimpelei und scherzende Gespräche bei einem Erfrischungsgetränk sind die Belohnung für die Hundeführer. Da sind sich Hund und Hundeführer durchaus ähnlich.

DK: Danke Thomas für das informative Gespräch! Ich hoffe, dass auch ihr liebe Leser euch für dieses Thema interessiert und der eine oder andere Junghundeführer oder -führerin zum Klub stößt!

Hanno Zanier


Übungstag der Landesgruppe Kärnten am 20.06.2026 in Ried

Der diesjährige Dachsbracken-Übungstag fand, wie bereits die Jahre zuvor, bei unserem Landesleiter Alfred Rieder statt. Die Veranstaltung diente der Vorbereitung der Gespanne auf die bevorstehende Gebrauchsprüfung sowie der Vertiefung der praktischen Arbeit im Revier.

Für den Übungstag waren insgesamt 9 Gespanne gemeldet. Leider konnten zwei Gespanne kurzfristig nicht teilnehmen, sodass schließlich sieben Hundeführer mit ihren Alpenländischen Dachsbracken an der Veranstaltung teilnahmen.

Bereits am Vortag begann die intensive Vorbereitung. Die Richter, Richteranwärter und Helfer legten entsprechend der gültigen Prüfungsordnung 7 Rotwild-Schweißfährten an. Dabei wurde großer Wert auf eine möglichst prüfungsnahe Gestaltung gelegt, um den Teilnehmern optimale Trainingsbedingungen zu bieten. Zudem wurden 2 kürzere Fährten für die jüngeren Hunde gelegt. Die sorgfältige Vorbereitung der Fährten bildete die Grundlage für einen erfolgreichen Übungstag.

Am Samstag trafen die Hundeführer mit ihren Hunden um 8.00 Uhr bei Familie Rieder ein. Nach der Begrüßung durch den Landesleiter sowie einer kurzen Besprechung des Tagesablaufes wurden die Gespanne den einzelnen Fährten und Richtern zugeteilt. Unter den Augen der Richter konnten die Hunde ihr Können auf den vorbereiteten Schweißfährten zeigen. Zusätzlich wurden noch weitere Prüfungsfächer geübt (Verhalten am Stück, Ablegen, Revierführigkeit, Gehorsam, Totverweisen). Neben einer Schweißfährte bestand die Möglichkeit, eine Hasenschleppe und Sauschwarte auszuarbeiten. Die Leistungen der Gespanne waren insgesamt sehr erfreulich. Bei manchen Gespannen besteht in einem oder anderen Prüfungsgebiet noch etwas Übungsbedarf.

Neben der praktischen Arbeit auf der Schweißfährte wurden den Teilnehmern wertvolle Hinweise zur weiteren Ausbildung und Führung ihrer Dachsbracken vermittelt. Besonders für die jüngeren Hunde stellte die Arbeit unter realitätsnahen Bedingungen eine wichtige Erfahrung dar.

Der Übungstag bot darüber hinaus ausreichend Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Pflege der Kameradschaft unter den Hundeführern. Die angenehme Atmosphäre und die hervorragende Organisation trugen wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung bei.

LR Heimo Rauter stellte auch heuer wieder eine Ehrenscheibe zur Verfügung, welche zum Abschluss von allen beschossen wurde. Röse Eric ging als Sieger hervor und erhielt als Gewinner einen Jausenkorb, welcher ebenfalls von LR Heimo Rauter gesponsert wurde. Die weiteren Preise wurden von LL Alfred Rieder zur Verfügung gestellt. Im Zuge der Preisverleihung bedankte sich LL Alfred Rieder bei LR Heimo Rauter für seinen jährlichen Einsatz und Beitrag zum Übungstag mit einem Dachsbracken-Hundehalsband.

Ein besonderer Dank gilt der Familie Rieder für die Bereitstellung des Reviers, für die großartige Vorbereitung und die herzliche Gastfreundschaft. Ebenso bedankt sich die Landesgruppe bei den Richtern, Richteranwärtern und allen Helfern, die durch ihren Einsatz die Durchführung des Übungstages ermöglicht haben.

Der Dachsbracken-Übungstag 2026 in Ried war wieder eine gelungene Veranstaltung und ein wertvoller Beitrag zur Ausbildung und Förderung unserer Alpenländischen Dachsbracken.

Birgit Trappitsch


30-jährige Jubiläum des Tschechischen Klubs der Alpenländischen Dachsbracke

Liebe Freunde der Alpenländischen Dachsbracke,

wir möchten Sie herzlich einladen, gemeinsam mit uns das 30-jährige Jubiläum des Tschechischen Klubs der Alpenländischen Dachsbracke zu feiern. Die Feierlichkeiten finden im Rahmen der Europäischen Klubschau am 25. Juli 2026 auf Schloss Červený Hrádek bei Jirkov in der Tschechischen Republik statt.

Im Rahmen der Europäischen Klubschau wird auch ein Begleitprogramm für Kinder im Schlosspark angeboten. Dort erwarten die Kinder Wissens- und Unterhaltungsspiele mit jagdlichem Thema.

Nach der feierlichen Beendigung der Europäischen Klubschau findet ein Treffen der Klubvorsitzenden und Zuchtwarte der Alpenländischen Dachsbracke statt. Falls Sie ein Thema haben, das Sie bei diesem Treffen vorstellen oder besprechen möchten, senden Sie es bitte vorab an: jednatel@alpskybrakyr.cz.

Ab 18:00 Uhr findet auf Schloss Červený Hrádek ein geselliger Abend mit Festessen statt. Ab 20:30 Uhr wird das Programm mit einer reichhaltigen Tombola sowie Musik zum Zuhören und Tanzen fortgesetzt.

Programm – 25. Juli 2026:
Europäische Klubschau
• 07:30 Uhr – Einlass und Anmeldung der Hunde
• 08:30 Uhr – Eröffnung der Ausstellung
• 09:00 Uhr – Richten in den Ringen
• 15:00 Uhr – Feierlicher Abschluss der Europäischen Klubschau
Kinderprogramm
• 10:00–16:00 Uhr
Treffen der Klubvorsitzenden und Zuchtwarte (Orangerie)
• 16:00 Uhr
Geselliger Abend
• 18:00 Uhr – Begrüßung und Festessen
• 20:30 Uhr – Musik zum Zuhören und Tanzen
• 21:00 Uhr – Beginn des Losverkaufs für die Tombola
• 21:30 Uhr – Buffet
• 23:59 Uhr – Ende des Musikprogramms und des geselligen Abends
Teilnahmegebühr für den geselligen Abend
• 15€ pro Person
• Im Preis sind das Abendessen und das Buffet enthalten.
• Die Gebühr kann bei der Anmeldung der Hunde oder nach dem Ende der Ausstellung bezahlt werden.

Wir bitten Sie, Ihre Teilnahme am geselligen Abend per E-Mail an euro2026@alpskybrakyr.cz zu bestätigen.
Wir danken Ihnen im Voraus für Ihre Teilnahme und freuen uns darauf, dieses besondere Jubiläum gemeinsam mit Ihnen zu feiern.

Mit freundlichen Grüßen, Waidmannsheil und ein kräftiges Brackenheil!
Der Vorstand des Tschechischen Klubs der Alpenländischen Dachsbracke