Berichte


Wurfankündigung vom 20.02.2019 Zwinger „von der Bächiweid“

Züchter: Daniel Furrer, Felmisstraße 74, 8494 Bauma, Schweiz
Tel: +41 79 4482165, email: d-furrer@sunrise.ch
web: www.dachsbracke-baechiweid.ch

Hündin: Bora vom Zirmegg, ÖHZB 8369, ÖLBJ 1986, VÄ
Rüde: Ringo vom Winklerberg, ÖHZB 8527, ÖLBJ 2037, VÄ

Der Wurf wird am 16.03.2019 erwartet.


Nachsuchenbericht einer Dachsbracke – Tina erzählt

Ich wollte es mir gerade auf dem Sofa neben meinem Herrn gemütlich machen, als plötzlich sein komisches Gerät läutete, welches er in letzter Zeit auch immer öfter bei der Jagd benützt. Da auch mein Name fiel, musste es sich wohl um eine Arbeit für mich handeln und schon wartete ich angespannt, was weiter geschah.

Ich hatte es wohl richtig gedeutet, denn schon begann sich mein Herrl die Jagdsachen anzuziehen und das Gewehr aus den Schrank zu nehmen. Ich wich nicht mehr von seiner Seite, denn es konnte endlich wieder einmal spannend werden. Was wollen die Jäger schon ohne mich machen, ihre Nasen sind für Nachsuchen sowieso nicht zu gebrauchen.

Unterwegs stieg noch ein Jagdkollege von meinem Herrl zu, den ich bereits kannte und der ein Halsband mit einer Antenne mitbrachte, welches ich vorher noch nie gesehen hatte. Auch er hat einen Hund, der lange Haare hat und etwas größer ist als ich. Wir waren auch schon öfter zusammen unterwegs und seine Hündin steckt ihre Nase immer in Hasenspuren, welche mich nicht so interessieren. Ihnen lange nachzulaufen bringt sowieso nichts, denn sie sind immer schneller als ich. Wenn es aber in der Fährte rot leuchtet, so werden die Tiere bald müde und ich kann sie einholen.

Nun fuhren sie mit mir eine Bergstraße entlang, bis zu einer Hütte, wo bereits zwei andere Jäger mit einem großen Hund auf uns warteten.
Die Unterhaltung der Jäger nützte ich, um den großen Hund zu beschnuppern und mit ihm Freundschaft zu schließen. Auch sein Führer, welcher Alexander genannt wurde, war sehr groß und irgendwie passten die beiden zusammen.
Er roch irgendwie nach Hirsch und wahrscheinlich musste ich ihm zur Seite stehen. Er sah auch noch sehr jung aus und es hatte ihn wohl der Mut verlassen, als der Hirsch nicht mehr weiter wollte. Aber so einem feschen Kerl kann man schon einmal aushelfen und schließlich war er auch schon müde, denn er hatte schon etliche Kilometer hinter sich gebracht. Nun fuhren wir weiter bis zu einer Rotwildfütterung, wo es sehr intensiv nach diesen großen Tieren roch, die mich aber nicht weiter interessierten.

Nach weiteren hundert Metern bemerkte ich im Schnee einige rote Stellen, die meinem Herrn gezeigt wurden und mich sehr interessierten.
Schon wollte ich dieser Fährte folgen, aber nun bekam ich dieses Halsband mit der Antenne umgehängt. Nun ging es endlich los und ich ließ die Jäger hinter mir. Sie hatten wohl nicht nur eine schlechte Nase, sondern auch ihre langen Beine verstanden sie nicht richtig einzusetzen.
Da mir diese Arbeit bekannt ist, muss ich den Hirsch nur so lange beschäftigen, bis mein Herr kommt. Zwar kann es manchmal sehr lange dauern, bis er meine Hilferufe hört, aber er kommt immer.

Schon wird der Hirsch unter einer großen Fichte hoch und ich verfolge ihn lauthals, bis er wohl schon müde hinter einem Zaun wartet, um auf mich loszugehen. Früh genug habe ich ihn gesehen und weiche seinem Geweih aus, welches er gegen mich einsetzen möchte. Ich verbelle den Hirsch so laut ich kann, um meinen Herrn zu rufen, der mir helfen sollte. Schneller als erwartet ist er diesmal zur Stelle und gibt dem Hirsch den Fangschuss. Als ich sehe, dass er zusammenbricht, bin auch ich wieder zur Stelle und packe ihn am Träger. Noch einmal schüttelt er mich ab, aber bald hat den Hirsch seine Kraft verlassen.

Zwar habe ich diese rasche Hilfe nicht erwartet, aber wahrscheinlich ist das Halsband mit der Antenne der Grund dafür.
Nun kommt auch der große Hund und möchte an meinen Hirsch. Auch Freundschaften haben ihre Grenzen und so zeige ich ihm, dass auch kleinere Hunde beißen können. Schließlich begleite ich meinen Herrn zum Auto und nun kann auch der große Hund an den Hirsch.
Ich glaube, mein Herrl war sehr stolz auf mich, denn er lobte mich sehr und es gab eine extra Portion Abendfressen für mich, obwohl wir erst spät nach Hause kamen.

Nachsuchenbericht von Ursa von der Ganzerin
Mein Herrl sagt Tina zu mir!


Wurfankündigung vom 09.02.2019 Zwinger „vom Rombichl“

Züchter: Hubert Dapunt, Margaretenbrücke 30, 9912 Anras
Tel: + 43 664 9576911, email: dapunt.hubert@gmx.at

Hündin: Cira vom Blaufeld ÖHZB 8605, ÖLBJ 2075, VÄ
Rüde: Dux von der Hochasteralm, ÖHZB 8419, ÖLBJ 1955, VÄ

Der Wurf wird am 13.04.2019 erwartet.


Vorprüfung Laute Jagd 2019 in Seitenstetten

Auch heuer konnte unser Klubmitglied OFö Thomas Handsteiner das mit Hasen gut besetzte Revier des Benediktinerstiftes Seitenstetten für die Vorprüfung in der „Lauten Jagd“ zur Verfügung stellen.

Prüfungsleiter: Fö Ing. Thomas Rupp
Richter: Josef Atschreiter, Johann Reisenbauer, Manfred Schwarzlmüller, Dr. Georg Urak
Leistungsrichter-Anwärter: Georg Hubmer, Mag. Dr. Hanno Zanier

Vor der prächtigen Kulisse des Stiftes begrüßte der Prüfungsleiter am Samstag 12.1. pünktlich um 8:00 Uhr vier Hundeführer mit Hündinnen und drei mit Rüden, erfreulicherweise auch mehrere Gäste und Junghundeführer. Sein Dank galt dem Eigentümervertreter bzw. Revierleiter und seinen ortskundigen Jägern.
Bei windigem Wetter mit Böen bis zu 60 km/h, Temperaturen um ca. 1° Celsius und ca. 10 cm Feuchtschnee wurden die antretenden Gespanne drei Richtergruppen zugeteilt.
Nach Einholen der Zustimmung der Hundeführer durften auch die Gäste die Prüfung beobachten.

Die Richter und Leistungsrichter-Anwärter stellten die zugeteilten Revierteile strategisch weiträumig ab. Ein Richter blieb immer beim jeweiligen Hundeführer. Über richterliche Aufforderung wurden die Hunde zur Suche geschnallt, der Beginn notiert und ausgiebig Zeit für eine gründliche Suche gegeben. Teilweise lag auf den freien Flächen schwerer Schnee, der starke Wind und der tropfende Wald erschwerten für die Hunde die Suche und für die Richter das Wahrnehmen des Spurlautes. Deshalb blieb das Gesamtergebnis hinter den letzten Jahren zurück. Allgemein saßen die Hasen bei nicht gefrorenem Boden fest in der Sasse und wurden auch nicht hoch, wenn man direkt neben ihnen stand.

Bei erfolgloser Suche wurde langsam weitergegangen bzw. der Revierteil gewechselt. Die Hunde wurden nach ca. einstündiger Arbeit zur Erholung ausgewechselt, nach Heben eines Hasen Länge und Verlauf der Brackade protokolliert und bei positivem Ergebnis die Prüfung mit den verbleibenden Hunden fortgesetzt. Gewertet wurde nur bei tatsächlicher Sichtung eines gejagten Hasen durch zumindest einen Richter. Die Ergebnisse für die Art der Suche, das Halten der Spur und den Spurlaut wurden im Offenen Richten vor Ort ermittelt und den Hundeführern umgehend bekannt gegeben.

Vor der Mittagspause wurden die Hunde in einiger Entfernung voneinander in Sitzposition gebracht und bei allen mit der Abgabe eines Schrotschusses die Schussfestigkeit bestätigt. Am Nachmittag gelang es dem sechsten Gespann, die Prüfung positiv abzuschließen.

Bei einem „Grünen Abend“ im Gasthaus Wieser in Seitenstetten kamen das Fachsimpeln und die Kameradschaft nicht zu kurz.

Am Sonntag 13.01.2019 konnte bei nasskaltem Wetter, bei schwindendem Schnee und starkem Wind auch das letzte Hundegespann positiv beurteilt werden.

Weidmannsheil
Dr. Hanno Zanier


Wurfmeldung vom 24.01.2019 Zwinger „vom Jagaboden“

Züchter: Florian Kreuzbichler, Bärndorf 35b, 8786 Rottenmann
Tel: +43 664 1065057, email: brandner-barbara@gmx.at

Hündin: Vita vom Egersbach, ÖHZB 8550, ÖLBJ 2043, VÄ
Rüde: Ringo vom Winklerberg, ÖHZB 8527, ÖLBJ 2037, VÄ

3 Hündinnen, VÄ
4 Rüden, VÄ


„Drago vom Salzatal“ sucht ein neues Zuhause

22.Jan.2019: Danke für die schnelle und reichliche Hilfsbereitschaft. Drago hat in der Steiermark ein neues Zuhause gefunden.

Drago ist eine zehn Monate alte, agile und temperamentvolle Dachsbracke. Ein Jagdhund mit viel Potential aus österreichischer Leistungszucht. Aus familiären Gründen sucht dieser hirschrote Rüde einen neuen, guten Platz. Da Drago noch sehr jung ist, wird er bevorzugt an einen erfahrenen Hundeführer abgegeben.

Nähere Daten finden Sie im Abstammungsnachweis.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Besitzer Alfred Mistelbauer Tel: +43 664 6591063 oder unseren Obmann Harald Heil Tel: +43 664 5361197, email: harald.heil@sbm-web.at.


Internationale Zuchtschau für Alpenländische Dachsbracken vom 13.-15.09.2019 in St. Moritz

Die kommende Internationale Zuchtschau für Alpenländische Dachsbracken wird in der Schweiz stattfinden.

Sie wurde im Jahr 2013 in Altlengbach an uns vergeben. Der Schweizer Niederlaufhund und Dachsbrackenclub wird die Ausstellung, mit Vergabe des CAC der SKG, ausrichten. Wir freuen uns auf diese anspruchsvolle Aufgabe und sind bereits an den Vorbereitungen.

Der Anlass findet am 13. bis 15. September 2019 in St. Moritz statt. Es ist folgendes Programm vorgesehen:

FR 13.09.19 – ab ca. 19.30 Uhr Richter- und Züchterweiterbildung
SA 14.09.19 – Ausstellung und gemütlicher Abend im Hotel Bären
SO 15.09.19 – Rahmenprogramm, Ausflug u. gemeinsamer Apéro

Ein detailliertes Programm sowie die Meldescheine werden bis Mitte März 2019 verschickt. Für Unterkunft und Abendessen konnten wir preiswerte Konditionen aushandeln, sodass wir auf eine grosse Teilnehmerzahl hoffen!

Diese Zuchtschau soll uns einen Überblick über den Standard in den verschiedenen Ländern verschaffen und uns den Zugang zu einem grösseren Genpool ermöglichen. Nicht zuletzt soll sie auch dem Erfahrungsaustausch zwischen Hundeführern, Züchtern und Funktionären dienen.

mit freundlichen Grüssen
Margrit Martegani
Schweizer Niederlaufhund und Dachsbrackenclub

 


„Viebi von Egersbach“ sucht ein neues Zuhause

18.Jan.2019: Danke für die schnelle und reichliche Hilfsbereitschaft. Viebi hat in der Nähe von Hamburg ein neues Zuhause gefunden.

Edle 3-jährige zweispaltige Dachsbrackenhündin aus Leistungszucht mit wesensstarkem und sehr freundlichem, lieblichen Charakter zu vergeben. Viebi jagt großräumig auf Hase und Fuchs. Sie ist auch für die Rot- und Rehwildjagd einsatzfähig.

Nähere Daten finden sich im Abstammungsnachweis, im Bericht der Formwertprüfung sowie im Prüfungszeugnis.

Kontaktdaten: Heinz Kolbitsch +43 650 9908026