Seminar


Hundeführerlehrgang für Klubmitglieder 2023

Der Klub Dachsbracke veranstaltet unter der Führung von Obmann Meisterführer Harald Heil einen Kurs für Hundeführer der Alpenländischen Dachsbracke.

Ausbildungsinhalte:

  • Vorbereitung der Hunde auf die Vorprüfung zur lauten Jagd und zur Gebrauchsprüfung.
  • Umgang mit den Hunden im Familienalltag durch disziplinierte und konsequente Hundeführung.
  • Der praktische jagdliche Einsatz mit den Hunden bei natürlichen Nachsuchen und Brackierjagden.

Der Sinn und Zweck dieses Lehrgangs ist die Weitergabe von Erfahrung, Expertise und Wissen.

Wann und Wo:

  • Ab Samstag, 6. Mai 2023, 14Uhr im Mariazellerland.
  • Der Lehrgang umfasst die darauffolgenden 10 Samstage.
  • Der Lehrgang ist für Mitglieder kostenlos (eine Spende ist natürlich möglich).

Interessierte werden gebeten sich direkt mit

Mf. Harald Heil
Oberkogelbauerweg 10a
8632 Gußwerk
Tel. 0664/536 11 97

in Verbindung zu setzen. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.


Seminar „Nachsuche auf Schalenwild“ 2023

Bereits in den letzten Jahren wurde dieses Seminar von niederösterreichischen Klubmitgliedern, die sich als BereichshundeführerInnen melden wollen, sehr gut besucht. Es eignet sich auch bestens als Vorbereitung auf die Gebrauchsprüfung. Die Teilnahme ist natürlich für Hundeführer aus allen Bundesländern möglich.

Seminar: „Nachsuche auf Schalenwild“ für Hundeführer, die ihren Hund auf Schweiß führen wollen.

Referent: MF Ing. Leopold Staudigl, NÖ Bereichshundeführer

Inhalt:

  • Einarbeitung und Vorbereitung des Hundes für Schweißprüfungen und für die praktische Schweißarbeit
  • Grundsätze und Probleme bei Nachsuchen
  • Ausrüstung für die Schweißarbeit
  • Praktische Lehrvorführung im Revier

Termin: Freitag, 7. Juli 2023 14:00 bis 19:00 Uhr und Samstag, 8. Juli 2023, 08:00 bis 16:00 Uhr

Ort: Auersthal, NÖ, Gasthof Sommer (Übernachtung möglich)

Kosten: 100,- Euro incl. Seminarunterlagen und Buffet am Freitag Abend

Anmeldung:

  • Auskünfte bei Leopold Staudigl unter Tel. 02574/8250 oder 0664/1442528 bzw. e-Mail: leopold.staudigl@gmx.at
  • Anmeldungsunterlagen werden interessierten Hundeführern zugeschickt
  • begrenzte Teilnehmerzahl

Anmerkung: Dieses Seminar wird vom NÖ Jagdverband als Voraussetzung für den Bereichshundeführer-Nachsuche anerkannt.

Hier finden Sie die Berichte der letzten Jahre:
Bereichshundeführer Seminar August 2020
Seminar „Nachsuche auf Schalenwild“ August 2021


Seminar „Nachsuche auf Schalenwild“ 2022

Bereits in den letzten Jahren wurde dieses Seminar von niederösterreichischen Klubmitgliedern, die sich als BereichshundeführerInnen melden wollen, sehr gut besucht. Es eignet sich auch bestens als Vorbereitung auf die Gebrauchsprüfung. Die Teilnahme ist natürlich für Hundeführer aus allen Bundesländern möglich.

Seminar: „Nachsuche auf Schalenwild“ für Hundeführer, die ihren Hund auf Schweiß führen wollen.

Referent: MF Ing. Leopold Staudigl, NÖ Bereichshundeführer

Inhalt:

  • Einarbeitung und Vorbereitung des Hundes für Schweißprüfungen und für die praktische Schweißarbeit
  • Grundsätze und Probleme bei Nachsuchen
  • Ausrüstung für die Schweißarbeit
  • Praktische Lehrvorführung im Revier

Termin: Freitag, 24. Juni 2022 14:00 bis 19:00 Uhr und Samstag, 25. Juni 2022, 08:00 bis 15:00 Uhr

Ort: Auersthal, NÖ, Gasthof Sommer (Übernachtung möglich)

Kosten: 80,- Euro incl. Seminarunterlagen und Buffet am Freitag Abend

Anmeldung:

  • Auskünfte bei Leopold Staudigl unter Tel. 02574/8250 oder e-Mail: leopold.staudigl@gmx.at
  • Anmeldungsunterlagen werden interessierten Hundeführern zugeschickt
  • begrenzte Teilnehmerzahl

Anmerkung: Dieses Seminar wird vom NÖ Jagdverband als Voraussetzung für den Bereichshundeführer-Nachsuche anerkannt.

Hier finden Sie die Berichte der letzten Jahre: Bereichshundeführer Seminar August 2020 und Seminar „Nachsuche auf Schalenwild“ August 2021.


Seminar Nachsuche auf Schalenwild vom 20.-21.8.2021 in Auersthal/NÖ

Nach dem Übungstag und Landestreffen am vorigen Samstag, folgte dieses Wochenende das jährlich stattfindende Seminar „Nachsuche auf Schalenwild“ in Auersthal. Erfreulicherweise nahmen bei der 1,5 tägigen Weiterbildung von den 20 Teilnehmern 6 Klubmitglieder teil, davon 5 Hundeführer und ein Welpeninteressent, der schon sehnsüchtig auf seinen Welpen wartet. Durch das Programm führte MF Ing. Leopold Staudigl. Das Seminar ist neben einer erfolgreichen GP eine weitere Voraussetzung für die Meldung zum Bereichshundeführer für Nachsuchen in NÖ.

Am Freitagnachmittag erfuhren die Teilnehmer mehr über die Ausbildung und Einarbeitung des Junghundes in die Schweißarbeit. Dabei hat der Referent ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es bei der Art und Weise der Ausbildung sehr stark auf die Jagdhunderasse ankommt. Die Grundvoraussetzungen für einen brauchbaren Schweißhund sind allerdings ident. Hohe innere Ruhe, ein festes ausgeprägtes Wesen und eine ausreichende, gut kontrollierte Wildschärfe sind wichtige Merkmale für die Arbeit auf der Wundfährte.

Am späteren Nachmittag wurde in einem Revier der Traun´schen Forstverwaltung eine künstliche Schwarzwildfährte getreten. Tipps und Tricks erfuhren die Teilnehmer praxisnah während dem Anlegen der Fährte. Anschließend wurden wir bei der Familie Staudigl im Garten mit einer regionalen Wurst-, und Fleischplatte verwöhnt. Dazu gab es typische Weinviertler Weißweine, die wir unter anderem auch in Leopolds Weinkeller verkosten durften. Ein geselliger und entspannter Abend unter Gleichgesinnten, ungezwungenes Fachsimpeln und die eine oder andere Jagdgeschichte rundeten den ersten Tag ab.

Am Samstagvormittag trug der Referenten die Probleme und Grundsätze bei der Schweißarbeit vor, die in einer kompakten Broschüre zusammengefasst wurden. Nach dem Mittagessen ging es dann ab ins Revier. Die Übernachtfährte wurde von einem jungen Deutsch Kurzhaar Rüden in beeindruckender Manier ausgearbeitet. Der Hund wurde vier Mal auf der Fährte abgelegt, damit der Hundeführer den Seminarteilnehmern verschiedene Dinge erklären konnte. Völlig unbeeindruckt von der Menschenansammlung fand der Hund die zuvor ausgelegte Schwarte und verbellte diese.

Wir bedanken uns bei MF Ing. Staudigl und seiner Gattin für die herzliche Bewirtung und Gastfreundschaft, sowie für die Horizonterweiterung „rings um die Schweißarbeit“!

Ofö Ing. Thomas Rupp
Landesleiter Wien/Nö/Bgld.


Seminar „Nachsuche auf Schalenwild“ August 2021 in Niederösterreich

Schon im letzten Jahr war das Seminar von niederösterreichischen Klubmitgliedern, die sich als BereichshundeführerInnen melden wollen, sehr gut besucht. Es ergänzt für noch ungeprüfte Hunde die Vorbereitung auf die Gebrauchsprüfung.

Seminar: „Nachsuche auf Schalenwild“ für Hundeführer, die ihren Hund auf Schweiß führen wollen.

Referent: MF Ing. Leopold Staudigl, NÖ Bereichshundeführer

Inhalt:

  • Einarbeitung und Vorbereitung des Hundes für Schweißprüfungen und für die praktische Schweißarbeit
  • Grundsätze und Probleme bei Nachsuchen
  • Ausrüstung für die Schweißarbeit
  • Praktische Lehrvorführung im Revier

Termin: Freitag, 20. August 2021 14:00 bis 19:00 Uhr und Samstag, 21. August 2021, 08:00 bis 15:00 Uhr

Ort: Auersthal, NÖ, Gasthof Sommer (Übernachtung möglich)

Kosten: 80,- Euro incl. Seminarunterlagen und Buffet am Freitag Abend

Anmeldung:

  • Auskünfte bei Leopold Staudigl unter Tel. 02574/8250 oder e-Mail: leopold.staudigl@gmx.at
  • Anmeldungsunterlagen werden interessierten Hundeführern zugeschickt
  • begrenzte Teilnehmerzahl

Anmerkung: Wird auch vom NÖ Jagdverband als Voraussetzung für Bereichshundeführer-Nachsuche anerkannt

Hier finden Sie den Bericht Bereichshundeführer Seminar August 2020 in Niederösterreich.

Suchenheil!
Dr. Hanno Zanier


Seminar Nachsuche auf Schalenwild vom 20.-21.8.2020 in Auersthal/NÖ

Referent MF Ing. Leopold Staudigl

Das vom Klub Dachsbracke beworbene Seminar, u.a. Voraussetzung für die Eintragung in die Liste der Bereichshundeführer beim NÖLJV, wurde von unseren Klubmitgliedern sehr gut angenommen. 8 Mitglieder und ein Welpeninteressent konnten von den langjährigen Erfahrungen des Referenten im Bereich der Nachsuchen profitieren. Wir erhielten Tipps zum Einarbeiten des Hundes, wie und mit welchen Schwierigkeitsgraden legt man Kunstfährten an, baut Widergänge, vertretene Anschüsse und Verleitfährten ein. Nach dem Treten einer Fährte für den Folgetag wurde uns von Frau Staudigl im Weinkeller mit einer zünftigen Brettljause zu Weinviertler Rebensaft aufgewartet. Auch eine Führung durch den Weinkeller stand am Programm.

Der Vormittag des Folgetages war besonders für die künftigen Bereichshundeführer interessant. Erfahrungen und Erkenntnisse aus vielen Nachsuchen, wie z.B. besondere Witterungsverhältnisse, die penible Vorbereitung und Sachverhaltsaufnahme für eine Nachsuche gaben Einblick in die Arbeit eines erfahrenen Nachsuchenführers.

Abgerundet wurde der Tag mit dem Ausarbeiten der ca. 20 Stunden alten Fährte, zunächst durch den jüngeren DK-Rüden auf dem ersten, den erfahreneren DW-Rüden auf dem zweiten Teil der Fährte.

Auch wenn es Unterschiede zu unserer Rasse gibt, die Notwendigkeit, mit allen Tricks und viel Zeitaufwand den Hund auf der von uns vorgegebenen Schiene laufen zu lassen, wurde bei dieser Demonstration offenbar. Nur so ist das Handwerk Jagd mit unserem besten Werkzeug, dem Hund, erfolgreich und professionell.

Wir bedanken uns beim Referenten für drei lehrreiche Halbtage und auch bei seiner Frau für die herzliche Aufnahme.

Hanno Zanier


Bereichshundeführer Seminar August 2020 in Niederösterreich

Die Alpenländische Dachsbracke wirbt am besten mit ihrer Leistung als Schweißhund, wozu auch das Engagement als Bereichshundeführer (Voraussetzungen Bereichshundeführer) ein geeignetes Instrument darstellt. Voraussetzung hierfür ist in Niederösterreich ua. das nachstehende Seminar, das einmal im Jahr abgehalten wird.

Der Klub Dachsbracke fordert interessierte Mitglieder auf, sich auf diesem Gebiet Praxiswissen zu erwerben bzw. zu erhalten. Regelmäßig auf Schweiß eingesetzte Gespanne sichern so eine professionelle und erfolgreiche Nachsuche.

Seminar: „Nachsuche auf Schalenwild“

Referent: MF Ing. Leopold Staudigl, NÖ Bereichshundeführer

Inhalt:

  • Einarbeitung und Vorbereitung des Hundes für Schweißprüfungen und für die praktische Schweißarbeit
  • Grundsätze und Probleme bei Nachsuchen
  • Ausrüstung für die Schweißarbeit
  • Praktische Lehrvorführung im Revier

Termin: Der ursprüngliche Termin (Freitag, 5. Juni 2020 14:00 bis 19:00 Uhr und Samstag, 6. Juni 2020, 08:00 bis 15:00 Uhr) wurde auf den 21. und 22. August verschoben.

Ort: Auersthal, NÖ, Gasthof Sommer (Übernachtung möglich)

Kosten: 80,- Euro incl. Seminarunterlagen und Buffet am Freitag Abend

Anmeldung:

  • Auskünfte bei Leopold Staudigl unter Tel. 02574/8250
  • Anmeldungsunterlagen werden interessierten Hundeführern zugeschickt
  • begrenzte Teilnehmerzahl

Suchenheil!
Dr. Hanno Zanier


Leistungsrichter Seminar in der Perle Tirols am 12.10.2019

Am Rande eines SPFS- und Leistungsrichter-Auffrischungsseminars in der Steiermark wies uns der Leiter des Richterreferats des Österreichischen Jagdgebrauchshunde Verband (ÖJGV) darauf hin, dass wir eine größere Zahl „Sternchenrichter“ hätten, somit Leistungsrichter, die die notwendigen Auffrischungsseminare innerhalb von 5 Jahren nicht absolviert haben und deren Richteramt ruht. Prüfungen würden diesbezüglich vom ÖJGV überwacht. Die Folge wäre die Ungültigkeit von Prüfungen solcher Richter und Verärgerung bei Prüfungsteilnehmern.

Tatsächlich waren einige dieser *Richter im Westen Österreichs beheimatet, unter Umständen scheuten sie die weite Anreise in den Osten zu diesem Seminar. Kurzerhand bot ich an, ein solches Seminar Anfang Oktober in Kufstein auf die Füße zu stellen, damit bei den folgenden Gebrauchsprüfungen wieder alle Richter zur Verfügung stehen können und für ein Seminar nicht tagelang anreisen müssen. Franz Höhn, unser Ausbildungsreferent sagte spontan als Vortragender zu, der ÖJGV genehmigte das Seminar rasch, ein Seminarraum bei Weidkamerad Johann Mauracher in seinem Gasthof „Goldener Löwe“ stand unkompliziert zur Verfügung.

Nach anfänglicher Funkstille in punkto Interessenten brach über uns geradezu eine Lawine von Anmeldungen aus Tirol herein, viele davon ohne Notwendigkeit, das Auffrischungsseminar absolvieren zu müssen. Landesleiter Herbert Geisler und Klubkassier Reinhard Wille danke ich für ihren Einsatz um diese 14 Anmeldungen.

Franz Höhn und ich nutzten die Anreise am Vortag, um am Morgen des Samstag eine von mir erwirkte Einladung zum Haseln „in der Frei“ in der Gemeindejagd Ebbs anzunehmen. Herzlichen Dank dem Pächter Thomas Anker und seinem Aufsichtsjäger Kurt Einwaller. Eine Laute Jagd über 13 Minuten, eine weitere über 5 Minuten ließen den prächtigen Herbsttag unter „fetzblauem“ Himmel auch ohne Beute schon einmal gut beginnen. Nach einer Vormittagsjause in Bayern und Weißwürscht mit Boisei-Weißbier bereiteten wir uns auf das Seminar vor.

Bis auf einen Teilnehmer erschienen pünktlich aus allen Landersteilen Tirols die Angemeldeten. Besonderen Dank auch an unsere Osttiroler Klubkameraden, die gleich noch einen weiteren Kameraden mitbrachten.

Die Prüfungsordnung des Klubs wurde detailliert erörtert und besonderes Augenmerk auf die zwar noch nicht geltenden, aber in Kürze beschlossenen Änderungen gelegt, die da sind:

  • Verhalten am Stück
  • Wesensprüfung
  • Schweißarbeit mit dem Riemen bis zum Stück möglich ohne Melden ob Verweiser oder Totverbeller
  • Detaillierte zeitliche Abstufungen beim Verweilen am Stück
  • Dauer der Lauten Jagd

Zum Teil kontroversiell verlief die Diskussion über die Auslegung der Bandbreite zwischen den Extremen „starke Schärfe“ und „Rute klemmen“ bei Annäherung. Man einigte sich darauf, dass es die Aufgabe der Leistungsrichter ist, absolut unerwünschtes Verhalten aus der Zucht zu nehmen, die Bandbreite mit den vorhandenen Leistungs- und Urteilsziffern aber ausschöpfen zu können.
Noch einmal wurde darauf hingewiesen, dass ein Richter seinen Ausweis bei Prüfungen bei sich führen muss und im Besitz einer gültigen Jagdkarte sein muss.

Nach Beendigung des offiziellen Teils bedankten sich die Richter beim Wirt, der die Räumlichkeiten unentgeltlich zur Verfügung gestellt hatte, mit der Bestellung von ausgiebig Speis und Trank. Die informellen Gespräche dabei festigten zudem die Kameradschaft.

Vor der Heimfahrt am Sonntag durften wir beide noch einmal „Laut Jagen“. Einen vor mir gehobenen Hasen verschonte ich und ließ ihn lieber meinen schwarzen Murl (cit. G. Hubmer) 16 Minuten lang jagen!

Weidmannsheil
Hanno Zanier