Wien/NÖ/Bgld.


Übungstag Landesgruppe W/NÖ/B 03.07.2026 Naturpark Sparbach

Unsere Lokalredakteurin, die bezaubernde Djinie Kalkberg, selbst mit langjähriger GP- und SSP-Erfahrung hat die Teilnehmer am Übungstag besucht:

DK: Ich stehe hier im herrlichen Naturpark Sparbach gemeinsam mit Übungsleiter Thomas Rupp und frage dich, was das Ziel dieser Ansammlung hirschroter Dachsbrackenbuben und -mädels ist und wie gut sich die die Gespanne schlagen?

TR: Es war schon eine Challenge, für sechs Hundegespanne Schweiß, Schalen und Häupter von Rotwild zu organisieren! Am Vortag haben unsere Leistungsrichter und Helfer -denen ich besonders danke – die Fährten so angelegt, dass die Teilnehmer prüfungsnah üben können und ihnen die Leistungsrichter als Unterstützung zur Seite stehen. Jetzt kann man sich noch Rat und Meinung holen und das gut in die Prüfungsvorbereitung integrieren.
Die Hundeführer sollen lernen, jedes Haar am Hinterteil ihres Hundes zu lesen, die Hunde von Verleitfährten von selbst oder mit Menschenhilfe wieder auf den richtigen Weg -die Kunstfährte – zu bringen, und die heute ausgelegten Verweiserpunkte sicher zu finden. Bei der Gebrauchsprüfung im Herbst sind auch sicheres Gehen an der Leine, Ablegen der Hunde für zumindest 20 Minuten, Verhalten auf Schuss und Wesensfestigkeit und der Wachsamkeit am erlegten Stück zu zeigen.
Die zweite Hauptdisziplin, die Laute Jagd auf Hase und Fuchs, haben die meisten Hunde schon im letzten Winter absolviert. Das legen wir auch allen nahe, die eine GP ablegen wollen. Die gesamte Prüfung an einem Tag durchzuführen, ist für Hund und Hundeführer sehr stressig und führt oft zu nicht optimalen Ergebnissen. Die Möglichkeit der Vorprüfung in der lauten Jagd sorgt dafür, dass man sich danach in der Vorbereitung auf die GP auf die Schweißarbeit und die Gehorsamsfächer konzentrieren kann.
Beim heutigen Übungstag geben wir den Hundeführern die Hausaufgaben mit, damit sie zur Gebrauchsprüfung nicht unvorbereitet antreten und sich unsere Leistungsrichter gute Leistungen ansehen und beurteilen können, quasi eine Win-Win-Situation!

DK: Zurück zu meiner Frage, wie sich die Gespanne konkret geschlagen haben?

TR: Wir haben durchaus sehr gute Leistungen dabei. Der Boden ist nach der Hitzewelle betonhart, auch begrünter Untergrund ist ausgetrocknet. Die Hundeführer haben gut reagiert, indem sie die Hunde nach 300-400 Metern auf der Fährte ablegten, die Riechzellen der Hunde mit reichlich Wasser versorgten und dann wieder weiterarbeiteten. Ein Gespann kam weit von der Fährte ab und fand eher zufällig wieder zurück. Auch beim Gehorsam haben einige noch viel zu lernen. Ein Rüde arbeitete ganz passabel zuerst fährtentreu, dann etwas unkonzentriert bis zum letzten Wundbett.
Dort zur „Freien Suche“ geschnallt, bog der „Hundling“ im rechten Winkel ab und ging lieber Rehjagern, kam aber nach wenigen Minuten wieder mit hängendem Lecker retour. Das Versagen in diesem Punkt schadet zwar nicht, würde aber eine perfekte Vorbereitung unter Beweis stellen und Bestnoten bringen.

DK: Wau! Und wie übt ihr die Revierführigkeit, Verhalten auf Schuss und Wesensfestigkeit?

TR: Ganz einfach. Der Hund muss an der linken oder – NEU seit 2025 – rechten Seite des Hundeführers mitlaufen, sitzen, wenn der hält, im Stangenholz mit Leine richtig mitgehen und zB. über Gräben springen. Das alles, ohne den Hundeführer zu beeinträchtigen. Das braucht halt Übung, Übung, Übung!
Wenn der Hund beim Herrn abgelegt liegt, geben wir in etwas Entfernung Schrotschüsse ab und schauen, wie die Hunde reagieren. Da das auch eine Wesensfrage ist, schauen die Richter penibel drauf, dass die Hunde nicht die Rute klemmen, sich hinter dem Hundeführer verkriechen oder verschreckt herumlaufen. Gottseidank haben wir mit unseren Dachsbracken da aber so gut wie nie Probleme.

DK: Was gibst du den Prüfungsanwärtern neben den fachlichen Tipps noch mit?

TR: Erinnere dich an deine eigenen Prüfungen Djinie! Viel zu üben macht euch Hunden enormen Spaß, fördert die Sicherheit in allen Fächern und eure Hundeführer werden auch ruhiger und gehen auf euer Wesen besser ein. Auf den „Gefechtslärm“ bei der GP solltet vor allem ihr Hunde durch vorherige Anreise eingestellt sein. Das heißt, dass man am Vorabend der Prüfung anreist, damit sich Hund und Hundeführer auf die Situation einstellen können. Am Morgen der Prüfung gibt’s dann noch eine große Gassirunde um die Nervosität zu vertreiben. So nimmt die Prüfung einen besseren Start als nach langer Autofahrt plötzlich im Prüfungsgeschehen zu stehen.
Auch die Prüfungsordnung sollte man gelesen und verstanden haben. Wenn man bei der Prüfung steht und vergessen hat ein Fach zu üben, ist es zu spät. Es wird bewertet was gezeigt wird, egal ob vorher geübt oder nicht.
Lasst euch von befreundeten Jägern oder Mitprüflingen mit fremdem Geruch in anderen Revieren Fährten unterschiedlicher Länge und Stehzeit treten. So bleibt das Training spannend und bekanntlich macht ja erst Übung den Meister. Ihr Hunde lernt ja allzu schnell bei bekannten Fährten, kürzerer Länge, Stehzeit oder Geruch unerwünscht durch Verweigerung zu reagieren!

DK: Thomas, du übertreibst! Aber dass wir Schweißhunde im entscheidenden Moment sagen, wo´s lang geht und daher disziplinäre Privilegien in punkto Gehorsam einfordern, stimme ich dir zu!

Wie motiviert ihr denn die Hunde?

TK: Belohnung auch kleinster Schritte und negative Strafen vermeiden sind der Geheimtipp! Ein Lob, eine Streicheleinheit und das, nicht zu inflationär, das Leckerli.
Du siehst es ja an den Hundeführern: denen hat LR Christian Ullrich mit Wildbratwürsteln aus seinem Revier – auch ihm sei Dank – ein Jackpot-Leckerli serviert. Fachsimpelei und scherzende Gespräche bei einem Erfrischungsgetränk sind die Belohnung für die Hundeführer. Da sind sich Hund und Hundeführer durchaus ähnlich.

DK: Danke Thomas für das informative Gespräch! Ich hoffe, dass auch ihr liebe Leser euch für dieses Thema interessiert und der eine oder andere Junghundeführer oder -führerin zum Klub stößt!

Hanno Zanier


592. Gebrauchsprüfung vom 24.-25.10.2025 in Altenmarkt/Yspertal

HERBSTBUNTE BLÄTTER

In seinem Buch mit diesem Titel hat Dr. Hermann Spinner, verdienstlicher vormaliger Obmann unseres Klubs, zum Beispiel über den Unterschied zwischen dem alle Sinne erfassenden Jagern und dem, auf den schnellen Schuss gerichteten Jagen sinniert und Marterlsprüche seines Freundes und Ehrenmitgliedes des KDB Otto Zernatto veröffentlicht.
„Herbstbunte Blätter“ steht auch für die Vergänglichkeit eines ereignisreichen eigenen Jagdhundeführerlebens. Vor 10 Jahren – selbst noch „im Saft“ – kam meine gevieräugelte Hündin Djina ins Haus. Mit ihr erzielte ich schöne Formwert- und Leistungspreise, absolvierte Nachsuchen, stand aber auch Krankheiten durch und musste Sauschläge verarzten. Der bunte Herbstwald war am Prüfungstag der GP 2025 auch kurz grau, als mich noch die Nachricht vom Tod von Roberts Hündin -2 Monate älter als die meine – erreichte.

„Herbstbunte Blätter“ bedeutet aber auch seit 10 Jahren die Vorfreude auf und der „Gefechtslärm“ bei unserer Gebrauchsprüfung im Yspertal. Zuerst als nervöser Ersthundeführer selbst Prüfling, dann begleitender LR-Anwärter. Seit vier Saisonen beschreibe ich selbst Prüfungsgespanne. Ich freue mich jedes Mal darauf, mit meinem „Reiskocher“ die Straße ins Tal hoch zu kriechen, den Alltag hinter mir zu lassen, meistens bei buntem Laubwald unter stahlblauem Himmel die Richterkameraden in der „Linde“ wieder zu sehen, neue Anwärter/Innen und Prüflinge kennen zu lernen. Hubert Hausleitner und Matthias Trummer haben den Fährtenverlauf wie jedes Jahr bestens für uns Richter vorbereitet. Nach dem Fährtenlegen „hoagaschtn“ wir wie immer bei einem Spritzerl und „am Zigarrl“ an einem strategisch gut erreichbaren Punkt im Revier.

Ich hatte bei der heurigen 592. Gebrauchsprüfung das Glück, zwei sehr gut vorbereitete Hundeführer zu begleiten. Den einen, selbst Leistungsrichter, zum 5. Hundeführerabzeichen, alles Dachsbracken. Den anderen als Erstführer. Die Vorprüfung Laute Jagd hatten beide schon im letzten Winter erfolgreich abgelegt, sodass sie sich das ganze Jahr auf die Gehorsamsfächer und die Riemenarbeit konzentrieren konnten.

Der Ersthundeführer hatte beim Übungstag im Juli noch das Problem, dass sein Hund das gefundene Stück (nur) gegen ihn extrem aggressiv verteidigte. Mit einer Wasserpistole schaffte er es bis zur Prüfung, dass sein Rüde beim Verhalten am erlegten Wild und der Verteidigung und Wachsamkeit nur mehr leicht knurrte.

Das andere Gespann präsentierte eine sensationell saubere Riemenarbeit. Fährtentreue der Hündin und ihr Wille, zum Stück zu gelangen, kombiniert mit einem selten, dann aber unverzüglich korrigierenden Hundeführer, brachte das Gespann in kürzester Zeit sicher zum Stück. Auch das freie Ablegen des Hundes für mindestens 20 Minuten stellte die viele Arbeit am Gehorsam des Hundes unter Beweis.

Bei den anderen Gruppen lief es nicht nach Plan. Ein Gespann war trotz guter Leistungen bei der Riemenarbeit und den Gehorsamsfächern in der Lauten Jagd erfolglos, ein weiteres brach nach einer guten Riemenarbeit beim Ablegen und mangels „Haseninteresses“, das fünfte Gespann wegen eigener Unzufriedenheit mit der eigentlich passablen Riemenarbeit die Prüfung ab.

Sind nicht der Prüfungsverlauf und die Ergebnisse auch „herbstbunte Blätter“?!

Dr. Hanno Zanier

Hubertus, der vor Gott du kniest,
Und alle unsre Sünden siehst,
Leg ein für deine Jagersleut
ein gutes Wort zur rechten Zeit.
Vergiss, was wir in eitlem Wahn,
Gottes Geschöpfen angetan.

Dass wir das Wild geschützt, gepflegt,
und in der Wintersnot gehegt,
Das rücke in den Vordergrund.
Damit wir einst samt unsere Hund
in deines Himmels ewgen Gründen,
ein halbwegs brauchbars Platzl finden.
Otto Zernatto


Internationale Hundeausstellung Du & Das Tier in Tulln 11.10.2025

Am Wochenende vom 10. bis 12. Oktober 2025 fand auf dem Messegelände in Tulln die Internationale Championshipshow „Du & Das Tier“ statt. Über das gesamte Wochenende hinweg wurden nahezu 6.000 Hundebewertungen durchgeführt.

Am Samstag stellten sich zwei Alpenländische Dachsbracken der Bewertung durch Formwertrichter Georg Hubmer und Formwertrichteranwärterin Martina Hafellner.
Helmut Wais präsentierte zunächst seine Cilli von Hinterwinkl und führte anschließend auch die Hündin Xanni vom Jagaboden von Marco Triller im Ring vor.

In einer knappen Entscheidung konnte sich Cilli von Hinterwinkl durchsetzen und erhielt das CACIB sowie das BOB (Best of Breed).
Wir gratulieren herzlich zu diesem großartigen Erfolg!

Begleitet wurde das Ausstellungswochenende von einem gut besuchten Jägertreffen, bei dem viele anregende Gespräche geführt und gemütliche Stunden verbracht wurden.
Vor den Präsentationen der Rassebesten wurden – unter Begleitung der Jagdhornbläser – die österreichischen Rassen sowie die verschiedenen Jagdhunderassen im Ehrenring vorgestellt.

FWA Martina Hafellner


Übungstag der Landesgruppe Wien/Niederösterreich/Burgenland 2025

PER ASPERA AD ASTRA!
…über rauhe Wege gelangt man zum Erfolg…

Am 14. Juni 2025 organisierte Ofö Ing. Thomas Rupp, Leiter der Landesgruppe Niederösterreich, Wien und Burgenland mit seinem zehnköpfigen Leistungsrichter-Team im Naturpark Sparbach den bereits traditionellen Übungstag für Prüfungsgespanne und jüngere Dachsbracken.

Ziel ist es, die Hunde und ihre Hundeführer bestmöglich in den praktischen Ablauf der Gebrauchsprüfung in den Fächern Riemenarbeit, Verhalten am erlegten Stück, Revierführigkeit und Gehorsam einzuweisen, damit der Jägerschaft künftig wieder einige gute Nachsuche-Hunde zur Verfügung stehen. Bis zur Prüfung im Herbst haben die Gespanne genügend Zeit, das Verhalten ihrer Hunde richtig interpretieren zu lernen, das Verweisen/ Totverbellen immer wieder zu üben, Fuß an der linken oder (NEU) rechten Seite zu trainieren. Auch die Leistungsrichter und Anwärter lernen die Hunde, die sie vielleicht im Herbst prüfen, erstmals kennen.

12 Hundegespanne nahmen das Angebot an und arbeiteten unter richterlicher Anleitung getretene Rotwild-Fährten von 500m 1000 m. Für die jüngsten Hunde – ein Seidlhofer erst einmal acht Wochen, zwei weitere 16 Wochen alt, gab es kurze Schleppen mit dem ersten Suchen-Kontakt mit einem Haupt am Ende der Arbeit.
Wie jedes Jahr waren hervorragende Leistungen, aber auch ungeübte Hunde/ Hundeführer zu sehen. Fehler werden beim Übungstag, anders als bei der Prüfung noch auf der Fährte besprochen, wie etwa zu intensives, störendes Reden mit dem Hund, Nichterkennen des Changierens auf eine Verleitfährte, eine zu stürmische Suche nicht einzubremsen.

Obmann MF Harald Heil holte in der Folge Tricks und Tipps aus seiner Wissenskiste, um zB. das mindestens 20-minütige Ablegen ohne Sicht oder Wind vom Hundeführer einzustudieren oder das sichere Fuß-Gehen zu üben.

Nach fünfstündigem Trainingsgeschehen lechzten an diesem heißen Sommertag nicht nur die Hunde nach Erfrischung. Im Schatten einer blühenden Linde der Forstverwaltung Sparbach der Liechtenstein Gruppe stellte LR-A Kristian Ullrich Wildbratwürste bereit. Bei kühlen Getränken wurde fachgesimpelt und alte oder neue Kontakte gepflegt. Unser Dank gilt allen, die dem Klub zum Teil schon am Vortag ihre Freizeit unentgeltlich zur Verfügung stellten und diese Veranstaltung einmal mehr zum Erfolg führten.

Suchenheil!
Hanno Zanier


586. Gebrauchsprüfung vom 25.-26.10.2024 in Altenmarkt/Yspertal

„Schon zehn Jahre“ Gebrauchsprüfung im Yspertal. Etwas sentimental übersetze ich mit meinem „g´scheckerten Reiskocher“ in Ybbs/ Persenbeug die Donau und krieche die steile Bundestraße ins Yspertal hinauf. Bei einer Bushaltestelle am Scheitel hat man einen herrlichen Blick sowohl zu den nördlich gelegenen Siedlungen im Tal, als auch nach Süden Richtung Alpen. Das Tal zeigt sich herbstbunt von seiner schönsten Seite. Jetzt schlägt meine Stimmung in Vorfreude um. Mit dem Refrain eines Studentenliedes „ … unter der blühenden Linde“ im Ohr erreiche ich unser gleichnamiges Standquartier in Altenmarkt.

In diesen 10 Jahren lernte ich den Ostrong und Klubkameraden zunächst als Gast, dann als Hundeführer, schließlich als Richteranwärter, Richter und Prüfungsleiter kennen. Die Hundeführer wechselten jährlich, echte Weidkameradschaften entwickelten sich mit den Richtern und Revierbegleitern. Die einen halfen mein Wissen um die Rasse zu verbessern. Die anderen sorgten für optimale Fährtenverläufe ungestörte Prüfungsplätze.
Überwiegend sonnige Wochenenden, aber auch ein gewaltiger Sturm 2017 und manchmal Nebel begleiteten in der Vergangenheit unsere Arbeit. Heuer verdeckte Hochnebel am Prüfungstag den Blick der Sonne auf unser Treiben.

Sechs Gespanne stellten sich den Anforderungen der von Thomas Rupp geleiteten Gebrauchsprüfung, fünf schlossen positiv ab. Sie alle hatten die Vorprüfung in der Lauten Jagd bereits vorab absolviert und standen daher nicht unter dem Druck, ausgerechnet an diesem Tag Hasen oder Füchse zu jagen und dann auch noch die Schweißarbeit und Gehorsamsfächer absolvieren zu müssen.

Zwei Hunde zeigten bei der Schweißarbeit exzellente Leistungen ohne Abruf. Zwei weitere brillierten in den Gehorsamsfächern wie zB. Ablegen ohne Gegenstand oder Revierführigkeit mit und ohne Leine. Es freut uns Richter besonders, wenn unsere Apelle bei den vorangehenden Übungstagen, auch diese Fächern bestmöglich zu trainieren, bei der Gebrauchsprüfung ihren Niederschlag in guten Bewertungen finden. Mit der Wesensfestigkeit hatten wir die vergangenen Jahre und auch heuer keine Probleme, weder mit zu scharfen, noch zu ängstlichen Hunden.
Alle fünf Hunde erreichten einen Preis im Mittelfeld. Bei zwei Gespannen wäre sich locker ein 1. Preis ausgegangen, hätte das Verweisen oder Totverbellen funktioniert bzw. wäre der Hund dazu trainiert und gemeldet gewesen. Neben den Urkunden gab es schöne Sachpreise.

Der Habsburg`schen Forstverwaltung Persenbeug mit ihrem Vertreter Fö Ing. Mathias Trummer wurde über unseren Antrag eine Anerkennungsurkunde des ÖJGV für die lange Zurverfügungstellung des Reviers überreicht. Auch seinem Vorgänger, unserem Klubmitglied Ofö iR Ing. Hubert Hausleitner kam für seine Revierführertätigkeit diese Ehrung zuteil.

Erleichtert saßen wir danach bei unsren langjährigen Quartiergebern, der Familie Haider/ Schön unter der entlaubten Linde in der Linde zusammen. Bei der Verabschiedung dachte ich an den Titel des vorgenannten Liedes: „Keinen Tropfen im Becher mehr…“ und genoss beim Abtauchen ins Donautal den Blick in die Alpen.

Suchen- und Brackenheil!
Hanno Zanier


Übungstag der Landesgruppe Wien/Niederösterreich/Burgenland

Das bereits 15. Jahr in Folge fand am 15.06.2024 der Übungstag der Landesgruppe im Revier Schweintzerberg der Liechtenstein’schen Guts- und Forstverwaltung Wilfersdorf unter Leitung von Landesleiter Thomas Rupp statt. Das Revier bietet mit seinen abwechslungsreichen Wäldern, der guten Erreichbarkeit und Erschließung einen perfekten Rahmen für die Arbeit mit unseren Hunden, wofür der Liechtenstein´schen Forstverwaltung und insbesondere Thomas Rupp ein großes Dankeschön gebührt.

In Vorbereitung des Übungstages wurden unter reger Teilnahme von Hundeführern, Leistungsrichtern und Revierkundigen für die zehn gemeldeten, älteren Hunde, Übungsfährten angelegt. Die Fährten wurden mit Rotwildschalen getreten, hatten eine Länge von rund 500 Metern und entsprachen, abgesehen von der Länge der Fährten, der Prüfungsordnung. Für die Junghunde wurden am Morgen des Übungstages noch Übungsschleppen gezogen.

Pünktlich um acht Uhr wurden die Teilnehmer von Landesleiter Thomas Rupp, im Beisein von Zuchtwart Georg Urak und Ausstellungsreferenten Georg Hubmer begrüßt, kurz eingewiesen und nach dem Gruppenfoto fuhren die Hundeführer in Zweiergruppen begleitet von einem Leistungsrichter, bzw. Leistungsrichter Anwärter ins Revier, um die Fährten zu arbeiten. Hierbei wurde der aktuelle Leistungsstand im Hinblick auf die Gebrauchsprüfung im Herbst besprochen und hinsichtlich noch bestehender Lernfelder der eine und andere wertvolle Tipp gegeben. In Summe zeigte sich, dass der Aufwärtstrend bezüglich der Leistungen in der Schweißarbeit weiter anhält und hier in Summe auf einem hohen Niveau gearbeitet wird.

Anschließend wurde die Prüfungsordnung durchgegangen, mit Schwerpunkt auf den Gehorsamsfächern. Die Teilnehmer wurden deutlich ermutigt, sich beim Ablegen nicht mit den Mindeststandards zufrieden zu geben und kontinuierlich am Gehorsam ihrer Hunde zu arbeiten. Anschließend wurde noch das Verhalten auf Schuss beobachtet, wobei sich alle Dachsbracken unauffällig, aber meist interessiert zeigten. Positiv ist hervorzuheben, dass sich die Hunde in Gruppe sehr verträglich zeigten und somit alle vierbeinigen und zweibeinigen Teilnehmer einen entspannten Übungstag erleben durften.

Die Veranstaltung fand ihren Ausgang unter den schattigen Linden im Hof der Gutsverwaltung des Naturpark Sparbach, wobei Klubkameraden Kristian Ulrich für das Sponsoring ausgezeichneter Wildwürstel zu danken ist. Unter regem Austausch rund um unsere Hunde, der Jagd und manch skurriler Jagdgeschichte fand der Übungstag seinen Ausgang.

Die teilnehmenden Hundeführer konnten sich wertvolle Inputs für die Arbeit bis zur Gebrauchsprüfung vom 25.-27.10.2024 in Altenmarkt im Yspertal mitnehmen und die Landesgruppe kann sich über das große Interesse an unseren Hunden sowie über aktive und motivierte Hundeführer freuen.

Waidmannsheil
LR-A Ludwig Dorfstetter


Jagdhundepräsentation bei der Jagdmesse Apropo Jagd und Fischerei am 4.5.2024 in Wiener Neustadt

Im Zuge dieser grossen Jagdmesse fand am Sa.dem 4.5.2024 eine vom ÖJGV veranstaltete Jagdgebrauchshunde Präsentation statt, die von MF Robert Riss äusserst gekonnt geleitet wurde.

Es waren sehr zahlreiche interressierte Zuschauer vor Ort die fast alle Jagdgebrauchshunde Rassen zu sehen bekamen.

Als die Schweisshunde an der Reihe waren wurden wir Dachsbrackenführer – LLstv. Johann Reisenbauer mit Ella vom Seidelhof und ich Ernst Schmid mit meiner Wanda vom Jagaboden als erste der drei Schweisshunde Rassen aufgerufen, um in der Arena unsere Hunde zu präsentieren.

Die Tatsache das wir als erste der drei Schweisshunderassen aufgerufen wurden, hat auch einen hohen Funktionär des Verein Dachsbracke Deutschland, der zufälligerweise in Österreich auf Urlaub war und bei der Jagdausstellung als Zuschauer dabei war, hoch erfreut, und er hat uns gesagt das er diese Tatsache auch bei seinen Kollegen in Deutschland hervorheben wird.

Diese Jagdhundepräsentation war wieder eine sehr gute Gelegenheit die von uns vertretene Rasse der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Weidmannsheil
Ernst Schmid


Jagdhundevorführung beim Jungjägerkurs in Neunkirchen 2024

Am 22.April fand die Jagdhundepräsentation des Jungjägerkurses des Bezirkes Neunkirchen am Europaschiesszentrum in Wiener Neustadt statt.

Es waren 50 Jungjägeranwärter anwesend, die von Kursleiter AJ Wolfgang Schwarz sehr ausführlich und gekonnt durch die Präsentation geführt wurden. Es wurden fast alle Gebrauchshunderassen den interessierten Jungjägern vorgestellt.

LLStv. Johann Reisenbauer mit Ella vom Seidelhof, Franz Trimmel mit Ayka Zeleny Vrsok und Ernst Schmid mit Wanda vom Jagaboden waren vom Klub Dachsbracke mit ihren Hunden vertreten, und durften unsere Rasse den Jagdschülern vorstellen. Die Ausarbeitung einer künstlichen Schweissfährte konnte ich mit Wanda vom Jagaboden den angehenden Jungjägern präsentieren.

Weidmannsheil
Ernst Schmid