Tirol


560. Gebrauchsprüfung vom 18.-19.12.2020 in Wenns

Prüfungsleiter: Reinhard Wille
Richter: Martin Kopf, Herbert Geisler, Reinhard Wille

Am 18. Dezember 2020 trafen sich der Prüfungsleiter und der Revierbetreuer und wurde im Prüfungsrevier Wenns/Pitztal die künstliche Rehwildwundfährte gelegt, die in Länge, Verlauf und Stehzeit der Prüfungsordnung des Klub Dachsbracke entsprach.

Zu dieser Gebrauchsprüfung sind eine Hündin und zwei Rüden angetreten.

Ein Rüde und eine Hündin waren in der Lauten Jagd bereits vorgeprüft, ebenso hatten zwei Dachsbracken eine natürliche Nachsuche absolviert.

Am 19.12.2020 konnte Corona bedingt kein Standquartier organisiert werden, daher war der Treffpunkt für alle Richter, Revierbetreuer und Hundeführer im Revier Wenns. Der Prüfungsleiter machte die Richterbesprechung und bestimmte das Schiedsgericht. Nach der Begrüßung durch den Prüfungsleiter wurde die Fährtenverlosung durchgeführt und die Richter wurden dem jeweiligen Hundegespann zugeteilt.

Anschließend wurde bei einem Rüden die Schweißarbeit auf künstlicher Schweiß-fährte und noch alle ausständigen Prüfungsabschnitte wie Wesensfestigkeit und Revierführigkeit durchgeprüft.
Danach wurde dann noch bei den Prüfungshunden die Formbewertung von Formwertrichter Martin Kopf vorgenommen.

Nach der Auswertung und Erstellung der Ergebnisliste und Zeugnisse konnte dann die Preisverteilung im Freien durchgeführt werden. Alle Hunde haben die Prüfung bestanden. Die Resultate der Prüfung ergaben drei II. Preise.

Weidmannsdank dem Jagdleiter der Genossenschaftsjagd Wenns, Herrn Benedikt Schmid, der das Revier für diese Gebrauchsprüfung zur Verfügung gestellt hat. Ebenso großer Dank dem Jagdhelfer Manfred Schöpf, der zum Gelingen dieser Gebrauchsprüfung wesentlich beigetragen hat.

Los Nr. 1: Caro vom Blaufeld
Besitzer und Führer: Werner Mattle, Partenen

Am 3. Dezember 2020 wird im Revier Gaschurn III um 17.20 Uhr ein Rehkitz mit Kal. 243 vom Jagdpächter beschossen. Das Rehkitz flüchtet über ein Feld in den daran angrenzenden Hochwald. Der Schütze findet am Anschuss Schweiß, Schnitt-haare und Knochensplitter. Am späten Abend wird Reinhard Wille verständigt, dass der Hundeführer Werner Mattle, welcher seinen Rüden für eine natürliche Nachsuche angemeldet hat, diese Nachsuche durchführen will.
Bei föhnig sonnigem Wetter untersucht der Hundeführer am 4.12.2020 um 8.45 Uhr den Anschuss, wobei der Rüde ihn interessiert beobachtet. Der Rüde untersucht den Anschuss und nimmt die über 15-stündige Übernachtfährte des Rehs auf. Er sucht zügig und sicher über das Feld in den Hochwald, wo er nach 200 m ein Tropfbett verweist. Die Fährte führt weiter durch den Hochwald, danach durch einen Jungwald, wo das Rehkitz nach 500 m verendet liegt.
Aufgrund der Fährtenlänge von 500 m und 15 Stunden Stehzeit über Nacht ergibt sich eine sehr gute Bewertung.
Riemenarbeit Note 3
Verhalten am Wild: Der Rüde verhält sich beim Wild vorzüglich, daher Note 4

Laute Jagd: Der Rüde wird im Jagdgebiet Gaschurn Sonnenseite bei ca. 30 cm Schnee und föhnigem Wetter (1 – 2°C) geprüft. Caro wird zur lauten Jagd geschnallt, wo er eifrig und systematisch mit tiefer Nase einen Hang bergauf absucht. Schnell hebt Caro einen Hasen, der sich an einem großen Heuschober befindet. Mit etwas hellem Laut jagt Caro den Hasen mit kurzen Unterbrechungen 18 Minuten den Bergwald hinauf. Nach ca. 40 Minuten kehrt Caro freudig zum Hundeführer zurück, wo er sich tadellos benimmt und sich anleinen lässt.
Art der Suche: Note 4
Halten der Spur: Note 3
Spurlaut: Note 3

Die Verteidigung und Wachsamkeit wird mit Sehr Gut bewertet.

Der Rüde und der Führer sind sehr gut aufeinander eingespielt, somit kann Führigkeit und Verhalten auf den Schuss mit Sehr Gut bewertet werden.
Gehorsamkeit: Note 2. Caro wird frei beim Rucksack abgelegt. Caro macht kleine Fehler und wird mit der Note 2 bewertet.
Gesamtpunkte: 217 II b Preis

Los Nr. 2: Isa vom Saitenwald
Besitzer und Führer: Manfred Schöpf, 6473 Wenns

Am 27. Oktober 2020 wird im Revier Tösens um 17.35 Uhr ein Hirsch Kl. III mit Kal. 30.06 beschossen. Der Hirsch flüchtet vermutlich mit einem Vorderlaufschuss über ein Feld, bleibt dort kurz stehen und wird vom Schützen nochmals beschossen. Bei einbrechender Dunkelheit kann der Schütze am Anschuss Knochensplitter und Schnitthaare finden.
Am späten Abend wird Hundeführer Manfred Schöpf verständigt, der sich für eine Naturfährte angemeldet hat. LL Reinhard Wille wird ebenfalls verständigt.
Am 28.10.2020 um 8:40 Uhr wird die Hündin am Anschuss angesetzt. Somit hat die Schweißfährte eine Stehzeit von 15 Stunden. Der Hundeführer untersucht den Anschuss, wobei die Hündin ihn interessiert beobachtet. Die Hündin wird am Anschuss angesetzt und findet gleich die Fährte. Sie sucht ruhig und sicher, der Hundeführer meldet nach 40 m den ersten Schweiß, nach 165 m über das Feld findet Cora ein Wundbett. Die Hündin arbeitet zügig, sicher und sehr konzentriert. Nach weiteren 200 m durch steiles Gelände bergab lag der Hirsch verendet in einem Bachbett.
Die Riemenarbeit wird mit Sehr Gut bewertet, Note 3.
In diesem Zuge wird auch die Verteidigung am Wild geprüft. Cora ist eine sehr wachsame und vom Wesen gefestigte Hündin, sie verteidigt das Wild vorzüglich, daher die Note 4.

Laute Jagd: Art der Suche 3, Halten der Spur 2, Spurlaut 4

Verteidigung und Wachsamkeit wird mit Note 4 bewertet.

Führigkeit und Gehorsam sowie das Verhalten auf Schuss wird mit Sehr Gut bewertet. Die Hündin wird beim Rucksack abgelegt und verhält sich gut.
Ergebnis: 220 Punkte II a Preis

Los Nr. 3: Kent von der Stockerwand
Besitzer und Führer: Rudolf Kathrein, 6563 Galtür

Dem Rüden wird eine künstliche Übernachtfährte (Rehwildfährte) zugelost. Der Hundeführer untersucht den Anschuss, der Rüde wird nahe des Anschusses abgelegt und beobachtet seinen Führer interessiert. Geholt, beginnt er ruhig diesen zu untersuchen und der Anschuss wird kurz verwiesen. Kent fällt die Fährte vorerst ruhig an, den ersten Haken nach ca. 250 m arbeitet er einwandfrei aus. Im Verlauf der Fährte kommt er wegen einiger Verleitfährten leicht ab, korrigiert sich aber immer wieder selbst und findet bis zum Wundbett. Das Gespann sucht bis zum Stück. Das Totverweisen wird nicht gezeigt. Riemenarbeit Note 2,5

Abgelegt beim erlegten Stück verhält sich der Rüde sehr gut – Note 3.

Laute Jagd: Art der Suche 4, Halten der Spur 2 und Spurlaut 4

Verteidigung und Wachsamkeit, Führigkeit und Gehorsam wird jeweils mit Note 3 bewertet; das Verhalten auf Schuss ist vorzüglich, daher Note 4
Ablegen: der Rüde wird angeleint beim Rucksack abgelegt – Note 1
Ergebnis: 202 Punkte II c Preis


559. Gebrauchsprüfung vom 11.-12.12.2020 in Aldrans

Am 11. und 12. Dezember 2020 fand in Aldrans in Tirol bei schönem Wetter die 559. GP des Klub Dachsbracke statt. Prüfungsleiter war Herbert Geisler, als Richter fungierte Michael Eisenmann.

Corona bedingt war es nicht möglich, ein Standquartier zu organisieren, und so übernahm Hundeführer Johannes Nagiller mit seiner Frau die Verpflegung. Ebenfalls wurde von ihm das Jagdrevier zur Verfügung gestellt. Dafür gebührt ein herzlicher Dank. Die Wundfährten entsprachen der Prüfungsordnung unseres Klubs und die zwei angetretenen Hunde erbrachten folgende Leistungen:

Los Nr. 1: Kuno von der Stockerwand
Besitzer und Führer: Johannes Nagiller, 6071 Aldrans

Natürliche Nachsuche am 25.11.2020 im Jagdgebiet Aldrans. Anton Hörhager beschoß am Vortag um 16.30 Uhr ein Rehkitz, seiner Vermutung nach war es ein Vorderlaufschuss. Kuno wird am 25.11.2020 um 10 Uhr zur Nachsuche angesetzt. Er verfolgt die Fährte mit viel Passion und kommt durch eine Verleitfährte kurz ab. Neu angesetzt sucht Kuno wieder zielstrebig weiter, muss geländebedingt geschnallt werden und beginnt nach 5 Minuten das Stück mit vorzüglichem Hetzlaut bergab zu verfolgen. Nach ca. 600 Meter konnte Kuno das Kitz abwürgen.
Das Verhalten am erlegten Wild wird am 12.12.2020 geprüft. Kuno zeigt großes Interesse, rupft ein wenig und kann mit „gut“ bewertet werden. Das gemeldete Totverweisen zeigt Kuno nicht.
Am 11.12.12020 wurde am Nachmittag die Laute Jagd geprüft.
Kuno sucht sehr gründlich, hebt nach ca. 10 Minuten einen Hasen und brackiert diesen 22 Minuten mit sehr gutem Spurlaut. Kuno kommt zum Führer zurück und beginnt erneut mit der Suche. Nach sehr kurzer Zeit hebt Kuno wieder mit sehr gutem Spurlaut. Noten 4 4 3 – Führigkeit und Gehorsam sind mit sehr gut zu bewerten. Das Verhalten auf Schuss ist vorzüglich und das Ablegen mit der Note 1 zu bewerten.
Insgesamt 237 Punkte. Das ist der II b Preis, die 2. Stufe des Hundeführerabzeichens und für die natürliche Nachsuche mit mehr als 80 Punkten gibt es den Silbernen Bruch.

Los Nr. 2: Duke vom Blaufeld
Besitzer und Führer: Ing. Hans Embacher, 6361 Hopfgarten

Künstliche Wundfährte einer Rehgeiß.
Duke wird am Anschuss angesetzt, zeigt großes Interesse und verfolgt die Fährte mit tiefer Nase fehlerlos bis zum Wundbett. Dort geschnallt, sucht Duke ebenfalls fehlerlos bis zum Stück, zeigt großes Interesse, ruft ein wenig und kann mit gut bewertet werden. Das gemeldete Totverweisen konnte nicht gezeigt werden. Die Laute Jagd wurde im Jänner 2020 vorgeprüft (siehe Bericht) Noten 3 4 4
Verteidigung und Wachsamkeit:
Duke verhält sich dabei vorzüglich. Führigkeit, Gehorsam und Ablegen werden mit „sehr gut“ bewertet. Das Verhalten auf Schuss ist vorzüglich.
Insgesamt 250 Punkte, somit der II a Preis, die 3. Stufe des Hundeführerabzeichens (Hundeführerdiplom) und für eine fehlerlose Riemenarbeit mit 80 Punkten den Silbernen Bruch.

Für die Richter:
Herbert Geisler


558. Gebrauchsprüfung vom 30.-31.10.2020 in Nußdorf-Debant

Prüfungsleiter: Walter Angermann
Richter: Walter Angermann, Anton Angermann, Peter Mattersberger, Johann Halbfurter
Richteranwärter: Dr. Hanno Zanier, Ing. Andreas Angermann

Aufgrund der Coronapandemie hat sich die Landesgruppe Tirol dazu entschlossen, keine große Gebrauchsprüfung zu organisieren, sondern den Hundeführern mehrere Möglichkeiten zu geben, die GP im kleinen Rahmen abzulegen.

Von drei gemeldeten Gespannen kam es noch zu einer Coronabedingten Absage. Ein Gespann konnte noch in der Prüfungswoche eine natürliche Fährte arbeiten, sodass für die Prüfung eine künstliche Fährte sowie eine Verweiserfährte gelegt werden mussten.

Aufgrund der Verschärfungen im Hinblick auf Covid19 wurde das Standquartier in den Garten der Familie Angermann bzw. Geschäftsführers in Nußdorf-Debant verlegt, wo sich am 30. Oktober um 13.00 Uhr beide Richtergespanne mit entsprechendem Abstand zu einer ersten Richterbesprechung trafen. Nach den Grußworten und Einteilung der Richtergruppen wurde ein Schiedsgericht unter der Leitung des ältesten anwesenden Leistungsrichters, Anton Angermann, bestellt. Auch bei der anschließenden Anfahrt zu den Fährten wurde entsprechend der Vorgaben Mund-Nasenschutz getragen.

Für die künstliche Schweißfährte wurde eine altbewährte Örtlichkeit im Bereich des Nußdorfer Berges gewählt. Die erprobte Fährte entspricht mit ihrer Länge (ca. 1000m) und verschiedenen Untergründen der Prüfungsordnung des Klub Dachsbracke. Eine Stehzeit der Übernachtfährte von ca. 18-19 Stunden war zu erwarten.

Nach getaner Arbeit traf man sich noch zu einer weiteren Richterbesprechung im Garten der Familie Angermann.

Am Prüfungstag trafen sich die beiden Gespanne und Richtergruppen beim Standquartier im Freien. Prüfungsleiter Walter Angermann begrüßte alle Anwesenden und dankte für das pünktliche Erscheinen. Auf die Einhaltung der verordneten Richtlinien wurde ausdrücklich hingewiesen. Landesleiter Reinhard Wille war auch als Prüfling vor Ort. Er begrüßte die Anwesenden und gratulierte unserem Ehrenmitglied und ehemaligem Geschäftsführer Peter Mattersberger zu seinem 70. Geburtstag. Ein Geschenk durfte natürlich auch nicht fehlen. Anschließend erfolgte die Anfahrt zu den Fährten und das Auslegen der nötigen Wildstücke.

Es folgte für eine Gruppe die Arbeit an der künstlichen Fährte, das Prüfen der Gehorsamsfächer und im Anschluss die noch zu prüfende Laute Jagd. Die zweite Gruppe arbeitete die der Prüfungsordnung entsprechende Verweiserfährte und prüfte die Gehorsamsfächer. Die Laute Jagd war hier bereits vorgeprüft. Im Rahmen des offenen Richtens wurden die erbrachten Leistungen jeweils mit den Prüflingen besprochen.

Nach der von beiden Gespannen bestandenen Prüfung fand eine kurze Richterbesprechung statt, in der ein Überblick über die gezeigten Leistungen in den jeweiligen Prüfungsfächern gegeben wurde.

Während die beiden Gruppen getrennt zu Mittag aßen, folgte die Eingabe aller Prüfungsergebnisse in den digitalen Jagdhund. Danach richtete Landesleiter Reinhard Wille noch Worte des Dankes an die Versammelten und überbrachte die Grüße von Klubobmann Mf Harald Heil, der sich entschuldigt hatte. Im Anschluss wurden vom Prüfungsleiter Walter Angermann die Ergebnisse der 558. Gebrauchsprüfung bekannt gegeben. Diese wurden von den Hundeführern und allen Anwesenden mit Freude zur Kenntnis genommen, konnten doch beide mit einem II. Preis abschließen. Weiters konnte jedem Hundeführer ein Sachpreis für das leibliche Wohl von Führer und Hund überreicht werden. Die Hundeführer bedankten sich bei den Richtern und verabschiedeten sich. Auf eine gemütliches Beisammen sein bzw. einen grünen Abend wurde aufgrund der Corona Maßnahmen verzichtet.

Ein besonderer Dank gilt der Familie Angermann Anton und Andreas für die freundliche Aufnahme im „Prüfungsgarten“.

Ein weiteres großes Dankeschön gilt Prüfungsleiter und Jagdleiter Walter Angermann für die Organisation und zur Verfügungstellung des Prüfungsreviers „Genossenschaftsjagd Nußdorf“ und der Wildstücke, sowie den Leistungsrichtern und Anwärtern, die zum Gelingen beigetragen haben.

Weidmannsheil
Andreas Angermann


Vorprüfung Laute Jagd 2020 in Aldrans und in Aurach

Die Vorprüfungen zur Lauten Jagd wurden am 04.01.2020 im Revier Aldrans und am 11.01.2020 im Revier Aurach abgehalten. Wir möchten uns hier noch einmal für die Zurverfügungstellung der Prüfungsreviere bei den Jagdpächtern/Jagdleiter herzlich bedanken, damit diese wirklich ausgezeichnete Gelegenheit zur Durchführung der Vorprüfung der Lauten Jagd abgehalten werden konnte.

Prüfungsleiter Aldrans: Herbert Geisler; Prüfungsleiter-Stellvertreter: Andreas Koidl
Richter: Herbert Geisler, Andreas Koidl, Alois Juen, Anton Keuschnick, Karl Mitterhauser sen., LRA Karl Mitterhauser jun.

Prüfungsleiter Aurach: Andreas Koidl, Prüfungsleiter-Stellvertreter: Herbert Geisler
Richter: Andreas Koidl, Herbert Geisler, Anton Keuschnick, Karl Mitterhauser sen., Helmut Schwentner, LRA Karl Mitterhauser jun.

Folgende Leistungen wurden erzielt:

  • ISA v. Saitenwald, H, ÖHZB Nr. DBR 8704, WD: 03.02.2018
    B. und F.: Manfred Schöpf
    Art der Suche: 3, Halten der Spur: 2, Spurlaut 4
  • KENT von der Stockerwand, R, ÖHZB Nr. DBR 8783, WD: 01.05.2019
    B. und F.: WM Rudolf Kathrein
    Art der Suche: 4, Halten der Spur: 2, Spurlaut: 4
  • PEGGY v. Kiehnbühel, H, ÖHZB Nr. DBR 8721, WD: 15.04.2018
    B. und F.: Josef Fischnaller
    Art der Suche: 4, Halten der Spur: 4, Spurlaut: 4
  • DUKE v. Blaufeld, R, ÖHZB Nr. DBR 8674, WD: 20.07.2017
    B. und F.: Ing. Johann Embacher
    Art der Suche: 3, Halten der Spur: 4, Spurlaut: 4
  • KUNO von der Stockerwand, R, ÖHZB Nr. DBR 8782, WD: 01.05.2019
    B. und F.: Johannes Nagiller
    Art der Suche: 4, Halten der Spur: 2, Spurlaut: 3
  • AARON vom Ammerthaler Bruch, R, ÖHZB Nr. DBR 8829, WD: 27.04.2019
    B. und F.: DI Michael Fritz
    Art der Suche: 2, Halten der Spur: 2, Spurlaut: 3

Wesensfestigkeit und das Verhalten auf Schuss wurde bei allen Prüfungshunden positiv bewertet.

Weidmannsheil
Landesgruppe Tirol


553. Gebrauchsprüfung vom 8.-9.11.2019 in Wenns/Pitztal

Prüfungsleiter: Herbert Geisler
Prüfungsleiter-Stellvertreter: Andreas Koidl
Richter: Herbert Geisler, Andreas Koidl, Reinhard Wille, Anton Keuschnick, Karl Mitterhauser sen., Helmut Schwentner
Formwertrichter: Martin Kopf
LA-Anwärter: Karl Mitterhauser jun., Lukas Hauser

Am 08. November 2019 trafen sich die Richter, Richteranwärter und Revierbetreuer und wurden im Prüfungsrevier Wenns/Pitztal die künstlichen Rot-,Reh- und Gamswildwundfährten gelegt, die in Länge, Verlauf und Stehzeit der Prüfungsordnung des Klub Dachsbracke entsprachen.

Zu dieser Gebrauchsprüfung sind vier Gespanne angetreten. Alle gemeldeten Dachsbracken waren in der Lauten Jagd bereits vorgeprüft.

Am 09.11.2019 war für alle Richter, Richteranwärter, Revierbetreuer und Hundeführer Treffpunkt beim Weiratherhof. Der Prüfungsleiter machte die erste Richterbesprechung und bestimmte das Schiedsgericht. Nach der Begrüßung durch den Prüfungsleiter wurde die Fährtenverlosung durchgeführt und die Richter wurden dem jeweiligen Hundegespann zugeteilt.

Anschließend wurde bei den gemeldeten Dachsbracken die Schweißarbeit auf künstlicher Schweißfährte und noch alle ausständigen Prüfungsabschnitte, wie Wesensfestigkeit und Revierführigkeit durchgeprüft.

Danach wurde dann noch bei den Prüfungshunden die Formbewertung von Formwertrichter Martin Kopf vorgenommen.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Gasthof Post in Wenns, der Auswertung und Erstellung der Ergebnisliste und Zeugnisse, konnte dann die Preisverteilung durchgeführt werden. Alle Dachsbracken haben die Prüfung bestanden. Die Resultate der Prüfung ergaben:

  • Colmar vom Sassauna (B. und F. Michael Strigl) II a Preis mit 204 Punkten,
  • Dafna da Guardaval (B. und F. Erich Degiacomi) II b Preis mit 193 Punkten,
  • Jana vom Geierkogel (B. und F. Ferdinand Kofler) III a Preis mit 176 Punkten,
  • Jule vom Spatzberg (B. und F. Carsten Behmel) III b Preis mit 153 Punkten.

Als Standquartier diente das Gasthaus Post in Wenns, in dem alle Teilnehmer ausgezeichnet mit Speis und Trank versorgt wurden, die Unterkunft im Weiratherhof war ebenfalls bestens.

Weidmannsdank dem Jagdleiter der Genossenschaftsjagd Wenns, Herrn Benedikt Schmid, der das Revier für diese Gebrauchsprüfung zur Verfügung gestellt hat. Ebenso großer Dank dem Jagdhelfer Manfred Schöpf, der zum Gelingen dieser Gebrauchsprüfung wesentlich beigetragen hat.

Ebenfalls ein herzlicher Dank an alle Richter, Richteranwärter, dem Forwertrichter und natürlich auch den Hundeführern, die mit großer Passion an dieser Prüfung teilgenommen haben.

Weidmannsheil
Landesgruppe Tirol


Übungstag der Landesgruppe Tirol am 31.08.2019

Am Samstag, den 31. August fand auch heuer wieder ein Übungstag des Klub Dachsbracke für interessierte Hundeführer statt. Dieser wurde im Jagdrevier der Genossenschaftsjagd Hart/Zillertal abgehalten. Es haben zahlreiche Hundeführer diesen Termin wahrgenommen und so konnte bei schönem Sommerwetter ein erfolgreicher Übungstag stattfinden.

Bereits am Vortag wurden Schweißfährten gelegt. Auf die Themen Schweiß, Legen und Ausarbeiten einer Schweißfährte, das Verweisen, die Gehorsamsfächer und Laute Jagd wurde am Übungstag von Landesleiter Herbert Geisler ausführlich eingegangen. Ebenso wurde über die neue Prüfungsordnung diskutiert.

Nach der Theorie ging es dann zum praktischen Teil: von allen Junghunden wurden die Schweißfährten sehr gut ausgearbeitet. Bei diesem interessanten Übungsprogramm haben sich auch die erfahrenen Hundeführer, die erfreulicherweise auch diesen Übungstag besucht haben, sehr gut eingebracht und konnten den jungen Hundeführern sehr gute Tipps geben.

Die Landesleitung bedankt sich recht herzlich bei allen Mitwirkenden für deren Engagement und die professionelle Betreuung sowie bei der Jägerschaft Hart/Zillertal für die zur Verfügungstellung des Reviers und bei Fam. Ortner für die gute Bewirtung. Ein ganz besonderer Dank gebührt Franz Kainzner für die Mithilfe bei der Fährtenlegung.

Klub Dachsbracke Tirol


Wandertag der Landesgruppe Tirol am 25/26.07.2019

Die Landesgruppe Tirol lud am 25./26.7.2019 zu einer Dachsbrackenwanderung mit Übernachtung in den schönsten Fleck Österreichs 2017, das malerische Kaisertal. Bei brütender Hitze folgten dem Ruf der Organisatoren Landesleiter Herbert Geisler und Sabine Erhart nur die härtesten Hundegespanne, nämlich Marc Pantic mit Diana von der Hochasteralm, seine Frau Heike mit einer Minirauhhaardackeldame sowie Hanno Zanier mit Djina vom Kalkberg und Gattin Bernadette. Sabines Valentin vom Almfrieden war der Hahn im Korb, Herberts Hündin blieb bei ihren sechs Welpen.

Über die 300 Stufen des Kaisertalaufstieges erreichten wir die Neapelbank, so benannt wegen des herrlichen Blicks über die Stadt Kufstein und das Unterinnntal talaufwärts bis Rattenberg. Mit Zwischenstation am Veitenhof erreichten wir den auf 793 m gelegenen Pfandlhof, wo wir vom Hausherrrn, Jäger und Hundeführer Josef Schweighofer herzlich empfangen wurden. Im Talschluss die bizarren Kletterfelsen des Totenkirchls der Fleischbank-Ostwand vor Augen klang der Abend auf der Terrasse mit einem hervorragenden Abendessen bei Fachsimpeleien und ausreichend Elektrolytgetränken aus.

Samstagfrüh ging es nach einem opulenten Frühstück zunächst zur Antoniuskapelle, in der um das Auffinden verloren gegangener Gegenstände gebetet wurde. Bei mir wars der wegen eines technischen Defekts meiner Waffe verschossene Bock, den ich vorige Woche doch wieder aus dem Einstand blatten konnte.
Der Weg führte uns über den 600 Jahre alten Hinterkaiserhof, der nach wie vor im Vollerwerb bewirtschaftet wird und mit Speck, Milch und andere Eigenprodukte aufwartet.

Nach zwei Stunden erreichten wir die unterhalb der Naunspitze des Zahmen Kaisers auf 1161m gelegene Ritzau-Alm, auf der uns Josef Anker, selbst ebenfalls Jäger und Hundeführer mit Kaspressknödeln, Ochsenbraten und Gulasch verwöhnte. Uns gegenüber lag der Wilde Kaiser in seiner respekteinflößenden Anmut. Die Hunde konnten ausreichend Wasserkühlung gießen, mussten aber geduldig vor dem Panorama posieren. Nach diesem Kulinarium bereitete uns der Abstieg schon wegen der Schwerkraft wenig Mühe. Gleiches galt für das argwöhnische Almvieh, das faul im Stall der Hitze auswich.

Petrus war uns gnädig und ließ das Unwetter erst losbrechen, als wir Kufstein hinter uns gelassen hatten.

Bei diesem Treffen standen die Kameradschaft, das Fachgespräch und der persönliche Kontakt im Vordergrund. Die Daheimgebliebenen sind herzlich eingeladen, ihre Hunde nächstes Jahr vor den Vorhang zu holen.

Weidmannsheil
Dr. Hanno Zanier


Landestreffen Tirol am 11.5.2019 in Kitzbühel

Bei strahlendem Kaiserwetter und vor wunderbarer Bergkulisse des Wilden Kaisers fand am 11. Mai 2019 das Tiroler Landestreffen des Klub Dachsbracke statt. Untermalt von den Erpfendorfer Jagdhornbläsern eröffnete Landesleiter Herbert Geisler das Dachsbracken Landestreffen im Alpenhotel am Schwarzsee bei Kitzbühel.

Landesleiter Herbert Geisler begrüßte insgesamt rund 60 Mitglieder, darunter den Kitzbühler Bezirksjägermeister Martin Antretter und dessen Stellvertreter Hans Embacher. Weiters Klubobmann Harald Heil, den neu gewählten Geschäftsführer Andreas Angermann, Zuchtwart Dr. Georg Urak und Kassenführer Reinhard Wille.
Aus Deutschland den 1. Vorsitzenden des Verein Dachsbracke e.V. Ekkehard Stockinger, aus der Schweiz Erich Degiacomi sowie Landesleiter Stellvertreter Vorarlberg Martin Kopf und Landesleiter Salzburg Johann Fercher, Ehrenmitglied Alois Mattersberger sowie unser neues Ehrenmitglied und scheidender Geschäftsführer Peter Mattersberger, dem wir an dieser Stelle großen Dank für seine langjährige vorzügliche Arbeit als Geschäftsführer aussprechen möchten.

Insgesamt wurden von Formwertrichter Dr. Georg Urak drei Hunde formbewertet und vier Junghunde begutachtet.

Vier Prüfungsteilnehmern wurde das Hundeführerabzeichen in der entsprechenden Klasse verliehen und zur bestandenen GP gratuliert.

Bei geselligem Beisammensein mit interessantem Austausch und einigen diskussionswürdigen Neuerungen fand dann ein herrlicher Brackentag seinen gemütlichen Ausklang.

Mit Brackenheil
Landesleiter Herbert Geisler