Landestreffen


Landestreffen Oberösterreich 2022 in Grünau im Almtal

Im kleinen, aber feinen Rahmen konnte Landesleiter Sebastian Altmann die Freunde der OÖ. Dachsbracken im Gasthaus zur Einkehr begrüßen.

Sehr erfreulich war es, dass unser geschätzter Obmann Mf. Harald Heil sowie Landesleiter Stv. a.D. Josef Atschreiter samt Familie teilnahmen.

Landesleiter Altmann ließ nach einer Schweigeminute zum Andenken an die verstorbenen Kameraden das letzte Jahr Revue passieren.

Im Oktober 2021 die Gebrauchsprüfung in Grünau sowie die Vorprüfung zur Lauten Jagd in Pettenbach im Jänner 2022 waren die wichtigsten Ereignisse.

Im Anschluss durfte ich (Bernhard Haider) mein erstes Abzeichen für die bestandene Gebrauchsprüfung entgegennehmen.

Mf. Heil bedankte sich bei Sebastian für den professionellen Wechsel in der Führung der Landesleitung sowie die gelungen Veranstaltungen. Harald unterstrich nochmals in seiner Rede die richtige und korrekte Einarbeitung der Junghunde in die Brackade. Gut gemeinte Übungen müssen wir überdenken und mit den Erfahrungen der älteren Brackenführer mit neuem Zeitgeist zum Wohle der Bracke perfektionieren.

Mit einem gemeinsamen Gruppenfoto und dem darauffolgenden Mittagessen fand das Landestreffen seinen Ausklang.

Bernhard Haider
LL Stellvertreter


Landestreffen der Landesgruppe Salzburg am 30.4.2022 in Werfen

Nach zweijähriger Corona Pause durfte Landesleiter Hans Fercher mit großer Freude wieder ein Landestreffen in Werfen beim „Reitsamerhof“ eröffnen. Die Teilnehmerzahl war diesmal überwältigend, und so konnten sehr viele Klubmitglieder und Freunde unserer Rasse begrüßt werden. Auch unsere Dachsbrackenfreunde aus Bayern und der restlichen Bundesrepublik waren fast vollzählig gekommen.

Ganz besonders begrüßt wurden natürlich unsere Vorstandsmitglieder:
Obmann und MF Harald Heil, Geschäftsführer Ing. Andreas Angermann, Zuchtwart Dr. Georg Urak, Ausstellungsreferent Ing. Georg Hubmer, Ausbildungsreferent Franz Höhn sowie der Leiter der Hundevermittlungsstelle Ing. Robert Solarzyk, die in Windeseile vom Tiroler Landestreffen zu uns kamen und am nächsten Tag weiter reisten zum Kärtner Landestreffen. Dies zeigt wieder einmal die große Wertschätzung unseres Vorstandes gegenüber den Landesgruppen, dafür möchten wir uns herzlich bedanken.

Etwas verspätet eingetroffen konnten wir auch noch unseren langjährigen Ehrengast aus Bayern, Ekkehard Stockinger begrüßen. Dieser war langjähriger 1. Vorsitzender und ist nun Stellvertretender Zuchtbuchführer im Verein Dachsbracke in Deutschland.

Danach folgte der Bericht des abgelaufenen Jahres 2021, besonders die Laute Jagd, der sehr gut besuchte Übungstag und die sehr erfolgreiche Gebrauchsprüfung. Alle Berichte sind auf unserer Homepage ersichtlich.
Am Ende seines Berichtes stellte der Landesleiter fest, dass es trotz Corona ein sehr lebendiges und erfolgreiches Vereinsjahr war und bedankte sich bei seinen Funktionären und Helfern für die großartige und verlässliche Mithilfe.

So wurde nun unserem Obmann Harald Heil das Wort erteilt, er lobte die gute Arbeit der Landesgruppe und ihren Landesleiter. Dieser bedankte sich für das Vertrauen und die Wiederwahl des gesamten Vorstandes bei der Hauptversammlung 2021. Das Buch „Die Alpenländische Dachsbracke“ 3. Auflage wurde bei dieser Gelegenheit noch vorgestellt.
Der Geschäftsführer Ing. Andreas Angermann stellte die frisch gedruckte und sehr handliche Prüfungsordnung vor. Er erwähnte auch, dass durch den digitalen Jagdhund, die Datenbank und die Klubhomepage die Arbeit für den Vorstand und die Landesleiter um vieles erleichtert wurde.
Unser Zuchtwart, Dr. Georg Urak berichtete über das Zuchtgeschehen, das in der Coronazeit doch sehr herausfordernd war. Der Zuchterfolg ist im heurigen Jahr bisher sehr positiv, und es sind auch noch einige Würfe zu erwarten.
Der Ausstellungsreferent Ing. Georg Hubmer berichtete, dass für die 125 Jahr Feier alles bereit ist und hofft, dass sich noch einige Mitglieder mit ihren schönen Dachsbracken dazu anmelden.
Der Ausbildungsreferent Franz Höhn berichtete, dass sich wieder mehr Leute zur Ausbildung zum Leistungsrichter anmelden. Nur eine Richterausbildung auf gutem Niveau garantiert eine richtige Leistungsbewertung unserer Hunde, was in weiterer Folge die Zuchtergebnisse beeinflusst. In Salzburg sind erfreulicherweise derzeit 4 Richteranwärter in Ausbildung.
Der Leiter der Hundevermittlungsstelle und Betreuer unserer Homepage Ing. Robert Solarzyk, berichtete über verschiedene Neuerungen hinsichtlich der Homepage und der Klub Datenbank. Bei der Welpenvergabe war sein Slogan, „Wir brauchen noch mehr Welpen und noch mehr Abnehmer“.

Die Ehrungen waren diesmal sehr umfangreich, da durch Corona einiges im Rückstand war und nachgeholt wurde.
Für 40-jährige Klubzugehörigkeit wurden Herr Kaspar Brunnauer und Herr Ernst Röck geehrt.
Insgesamt wurden bei der Jahreshauptversammlung 2021:
3 mal 25 Jahre, 6 mal 40 Jahre und 1 mal 60 Jahre Klubzugehörigkeit an die Salzburger Landesgruppe vergeben.

Von der Vorprüfung zu Lauten Jagd im Jänner wurde Herrn Stefan Viehauser das Zeugnis Coronabedingt nachgereicht und zur bestandenen Prüfung gratuliert. Herr Hubert Draschwandtner und Herr Horst Schwenk konnten ihre Zeugnisse schon bei der Prüfung übergeben werden.

Schon im Juni 2020 konnten LL Stv. Thomas Winkler und Ing. Georg Krautgartner die Leistungsrichter Prüfung ablegen und verstärken unser Richterteam schon kräftig. Dazu wurde nachträglich (wegen Corona) beiden bei diesem passenden Anlass recht herzlich gratuliert.

Bei der Verleihung der Hundeführerabzeichen für erfolgreich bestandener Gebrauchsprüfung 2021 konnte den Hundeführern Bernhard Eglseer und Johannes Tranninger die 1. Stufe des Jagdhundeführer Abzeichen und der Silberne Bruch für fermes Totverweisen durch unseren Obmann Harald Heil übergeben werden.
Dem nicht anwesenden Hundeführer Simon Schiefer wird die 1. Stufe des Jagdhundeführer Abzeichen bei Gelegenheit nachgereicht.

Den Höhepunkt der Ehrungen bildete aber die Vergabe des Jagdhundeführer Abzeichen Stufe 2 und ganz besonders der Titel „Österreichischer Jagdhunde-Prüfungssieger“, dies ging an unser Klubmitglied Herrn Alois Schnell mit seiner Nora von der Feldseite.

Beim Punkt Allfälliges gab es keine Wortmeldungen und somit bedankte sich der Landesleiter für das Kommen und die Aufmerksamkeit. Er beendet die Sitzung mit einem kräftigen Waidmannsheil.

Danach ging es ins Freie zum gemeinsamen Fototermin und anschließend wurden die Formbewertung und Begutachtung der Hunde vorgenommen.

Kaum fertig, war es aber auch mit dem schönen Wetter vorbei. Da viele Dachsbrackenfreunde noch einkehrten und unser Vorstand im Haus übernachtete, wurde es zu Ausklang noch ein sehr gemütlicher und langer Abend!


Landestreffen der Landesgruppe Tirol am 30.4.2022 in Münster

Das heurige Landestreffen fand nach zweijähriger pandemiebedingter Pause am 30. April im Hotel Hauserwirt in Münster statt, welches auch diesmal wieder sehr gut besucht war.

Nach der musikalischen Begrüßung durch die Jagdhornbläsergruppe Kufstein konnte Landesleiter Reinhard Wille eine stattliche Anzahl von Mitgliedern aus Tirol, Südtirol und Deutschland willkommen heißen. Einen besonderen Gruß entbot er dem Klubobmann Harald Heil, dem Obmannstellvertreter Herbert Geisler, dem Zuchtwart Dr. Georg Urak, dem Geschäftsführer Ing. Andreas Angermann, dem Ausbildungsreferenten Franz Höhn, dem Ausstellungsreferenten Georg Hubmer, sowie dem stellvertretenden Welpenvermittler DI Tobias Schneider. Ein weiterer Gruß galt den Ehrenmitgliedern Alois Mattersberger und Peter Mattersberger, sowie dem stellvertretenden Zuchtwart des Vereins Dachsbracke Deutschland, Herrn Ekkehard Stockinger, Herrn Andreas Rauch, Bayern, sowie dem Ansprechpartner aus der Schweiz, Herrn Erich Degiacomi.

Beim Totengedenken wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht.

Nach den jeweiligen kurzen Berichten der Klubfunktionäre (welche auch im Jahresbericht nachzulesen sind) berichtete Ekkehard Stockinger, stellvertretender Zuchtbuchführer Deutschland, sowie Erich Degiacomi, Ansprechpartner der Schweiz, über das jeweilige Zuchtgeschehen in ihrem Land. Herr Andreas Rauch stellte den neuen Obmann und Obmannstellvertreter der Landesgruppe Bayern vor.

Im Anschluss fand die Überreichung der Hundeführerabzeichen statt, und zwar an:

  • Brugger Klaus, 254 Punkte 1 b Preis, 1. Stufe des Hundeführerabzeichens und Silberner Bruch für fermes Totverweisen
  • Pfurtscheller Michael, 196 Punkte 2 c Preis, 1. Stufe des Hundeführerabzeichens
  • Lenzi Peter, 162 Punkte 3. Preis, 2. Stufe des Hundeführerabzeichens
  • Gruber Hermann, 233 Punkte 2 a Preis, 1. Stufe des Hundeführerabzeichens
  • Gantschnig Martin, 246 Punkte 2 a Preis, 2. Stufe des Hundeführerabzeichens
  • Fischnaller Josef, 228 Punkte 2 b Preis, 5. Stufe des Hundeführerabzeichens
  • Delueg Andreas, 236 Punkte 2 b Preis, 3. Stufe des Hundeführerabzeichens
  • Kolbitsch Heinz, 274 Punkte 1 a Preis, 3. Stufe des Hundeführerabzeichens und Silberner Bruch für fermes Totverweisen

Klubobmann Harald Heil konnte dem Ehrenmitglied Alois Mattersberger das große silberne Ehrenzeichen des ÖJGV, sowie dem Ehrenmitglied Peter Mattersberger das große goldene Ehrenzeichen des ÖJGV für besondere Verdienste überreichen.

Landesleiter Reinhard Wille gab die Vorschau über das Klubgeschehen für 2022 bekannt, wo ein Übungstag, Gebrauchsprüfungen und Vorprüfungen zur Lauten Jagd stattfinden werden. Er dankte allen Funktionären, Hundeführern, Richtern und Züchtern für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr und hofft auf eine weitere gute Zusammenarbeit.

Bei Punkt Allfälliges überbrachte Peter Mattersberger den Gruß des Kärntner Landesleiters und regte weiters an, dass aus den vorhandenen Mitteln der Landesgruppe Tirol die Tiroler Hundeführer, deren Dachsbracken sich bei Tod oder durch Unfälle bei Nachsuchen oder Jagdeinsätzen verletzen, unterstützt werden. Landesleiterstellvertreter Herbert Geisler bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und gab bekannt, dass er zeitnah als Landesleiterstellvertreter zurücktreten möchte.

Nach einem guten Mittagessen saß man noch bei einem guten „Hoangart“ zusammen und es fand ein reger Meinungsaustausch statt.


Landestreffen der Landesgruppe Wien/NÖ/Bgld. am 23.4.2022 in Heiligenkreuz

Die Jagdhornbläsergruppe Anningerblick unter der Leitung von Hornmeister Ing. Johann Rabl eröffnete das heurige Landestreffen im Jagdsaal des Klostergasthauses Heiligenkreuz.
Nach der Begrüßung des Landesleiters der anwesenden Vorstandsmitglieder, Obmann MF Harald Heil, Zuchtwart Dr. Georg Urak, Ausbildungsreferent Franz Höhn und Leiter der Hundevermittlungsstelle Ing. Robert Solarzyk sowie des Ehrenobmanns Ing. Erwin Weiss, folgte der Bericht des abgelaufenen Jahres. Erfreulicherweise nahmen bei den üblichen Veranstaltungen wie Gebrauchsprüfung, Vorprüfungen zur Lauten Jagd und Übungstage zahlreiche Hundeführer teil. Die Einzelberichte dieser Veranstaltungen sind auf der Homepage bzw. im Jahresbericht zu finden. Die Landesgruppe befindet sich weiterhin im Wachsen, was in Zeiten wie diesen nicht selbstverständlich ist, wenn man sich die Situation bei anderen Verbandsvereinen ansieht.
Klar angesprochen wurde, dass die Beliebtheit der Dachsbracke auf der einen Seite erfreulich ist, jedoch benötigt – und das betrifft nicht nur unsere Jagdhunderasse – die Ausbildung des Junghundes viel Zeit, Engagement und Geduld. Das sind wesentliche Faktoren, die man sich im Vorfeld des Welpenerwerbs sehr gut überlegen muss!

Zu den Berichten der Vorstandsmitglieder:

Obmann Harald Heil berichtete von den Neuwahlen des Vorstandes des Klubs sowie von Präsidiumswahlen des ÖJGV´s. Vor allem die Bewerbung der 125 Jahr Feier in Mariazell, die vom 17.-19.Juni dieses Jahres stattfindet, ist der gesamten Klubführung ein großes Anliegen.
Daher auch die Bitte an die Mitglieder unserer Landesgruppe, sich für dieses Event anzumelden. Für nähere Infos dazu steht der Ausstellungsreferent Georg Hubmer gerne zur Verfügung!

Zuchtwart Dr. Urak referierte über die Herausforderungen des Zuchtgeschehens in Zeiten von Corona und ging auf die aktuelle Welpensituation näher ein. Die Entwicklung des heurigen Jahres ist positiv, die Welpenzahlen werden wieder ein Vor-Corona Niveau erreichen, was zur Folge hat, dass mehr Welpenwerber einen Welpen erhalten konnten.

Der Ausbildungsreferent Franz Höhn merkte an, dass die Anzahl der LR-Anwärter zunimmt. Sein Engagement und seine kritische Art sind wesentliche Faktoren für die Qualitätssicherung der Leistungsbeurteilungen, was in weiterer Folge die Zuchtergebnisse wesentlich beeinflusst. Wir züchten gesunde, wesensfeste und leistungsstarke Jagdhunde, daher sind die Urteile der Leistungsrichter wesentlich und richtungsweisend.

Erfreulicherweise meldeten sich zwei junge und motivierte Mitglieder aus unserer LG für die Anwärterausbildung an. Dr. Adrian Rusu und DI Ludwig Dorfstetter werden in den kommenden Jahren diese wichtige und spannende Ausbildung absolvieren.
Weidmannsdank an dieser Stelle für die Bereitschaft!!

Last but not least folgte der Bericht des Welpenvermittlers und IT Beauftragten Robert Solarzyk. Dank ihm ist es möglich, mittels Datenbank und technischer Infrastruktur die organisatorischen Arbeiten der Landesleiter und Vorstandsmitglieder wesentlich zu vereinfachen. Ein perfekter Überblick über die Mitglieder- sowie Hundedaten, über das Prüfungsgeschehen und vieles mehr ermöglicht ein zeitsparendes und produktives Arbeiten für alle Verantwortlichen.
Ein paar Worte zur Welpensituation und die positive Kommunikation mit den Züchtern rundeten seinen Bericht ab.

Die Landesleitung möchte sich beim gesamten Vorstand für dessen zeitintensive und fortschrittliche Arbeit sehr herzlich bedanken!!

Zu den Ehrungen:

Verleihung der Jagdhundeführerabzeichen nach erfolgreich absolvierter GP:
An die beiden Junghundeführer Dr. Adrian Rusu und DI Ludwig Dorfstetter wurde die 1.Stufe des JHF-Abzeichens verliehen.
Bereits die 3.Stufe des JHF-Abzeichens erhielten Ofö. Hubert Hausleithner und LL Stv. Hans Reisenbauer, der zusätzlich den Silbernen Bruch für fermes Totverweisen vom Obmann überreicht bekommen hat. Die beiden haben bereits ihre 3.Dachsbracke erfolgreich zu einer GP geführt und bekommen daher das Hundeführerdiplom vom Klub DBR bei der 125 Jahr Feier verliehen.

Dr. Hanno Zanier konnte zur erfolgreich absolvierten Leistungsrichter Prüfung gratuliert werden. An dieser Stelle gehört noch sein unermüdlicher Einsatz, in verschiedenen Bereichen für den Klub Dachsbracke erwähnt! Vielen Dank, lieber Hanno!

Die 40-jährige Klubmitgliedschaft wurde an Herrn Johann Mohr verliehen, der seit dem Jahr 1980 Dachsbracken führt sowie Züchter ist (Zwinger „von Schrattenbach“).

Eine besondere Ehrung erhielt unser Ehrenmitglied Ing. Erwin Weiss, der das „Silberne Ehrenabzeichen vom ÖJGV“ auf Grund seines langjährigen Engagements für unsere Rasse verliehen bekommen hat.

Die Jagdhornbläsergruppe umrahmte die Ehrung mit der Ehrenfanfare, Weidmannsdank dafür.

Je ein Hund wurde formbewertet und begutachtet.

Bei einem guten Mittagessen und gemütlichen Beisammensein endete das Landestreffen am frühen Nachmittag.


Landestreffen der Landesgruppe Oberösterreich am 7.11.2021 in Grünau im Almtal

Am Sonntag dem 7. November 2021 fand das Landestreffen des Klub Dachsbracke Oberösterreich in Grünau im Almtal statt. Wir bedanken uns im Vorhinein bei Familie Altmann für die Bereitstellung der Lokalität. Bei bestem Herbstwetter konnte der frisch gebackene Landesleiter Sebastian Altmann das Treffen im Gasthof Schindlbach Gut eröffnen.

Nach der Begrüßung wurde eine Gedenkminute für alle verstorbenen Mitglieder im abgelaufenen Klubjahr gehalten. Danach folgte der Bericht über die letzten Monate im Klub. Die Landesgruppe Oberösterreich konnte heuer im Sommer schon einen Übungstag und jetzt im Herbst eine Gebrauchsprüfung veranstalten. Bei dieser wurde auch der neue Landesleiter-Stellvertreter gefunden. Herr Bernhard Haider wird künftig die Landesgruppe als Stellvertreter unterstützen. Wir hoffen auf weiteren Zuwachs von neuen Hundeführern in der Landesgruppe.

Jetzt wurde das Wort an die anwesenden Vorstandsmitglieder übergeben.

Klubobmann Harald Heil konnte einen kürzen Rückblick über das letzte Jahr sowie über die neue Satzung und Prüfungsordnung geben. Er bedankte sich ein weiteres Mal bei Herrn Altmann, dass dieser so kurzfristig im Sommer die Landesleitung übernommen und schon ein paar Veranstaltungen organisiert hat. Ausbildungsreferent Franz Höhn appellierte an die anwesenden Mitglieder, dass sich wieder mehr Leistungsrichter und Anwärter in der Landesgruppe finden sollen. Schließlich berichteten der Zuchtwart Dr. Georg Urak und Ausstellungsreferent Georg Hubmer über die Geschehnisse im letzten Jahr. Das Zuchtgeschehen im Klub läuft während der Pandemie leider etwas passiv ab. Im heurigen Jahr gab es nur etwas über 50 Welpen. Hoffentlich wird diese Situation wieder besser und es entscheiden sich wieder mehr Hundeführer mit Familien, die Zucht im Klub Dachsbracke zu unterstützen. Es gibt ja nichts Schöneres, als kleine Dachsbracken zu Hause zu haben. Durch die ganzen Absagen von Hundeaustellungen fiel die Berichterstattung des Ausstellungsreferenten Hubmer kurz aus.

Danach wurden noch die Hundeführerabzeichen an die Teilnehmer der vorletzten Gebrauchsprüfung 2019 in Altmünster verliehen. Herr Norbert Röhrer und Sebastian Altmann konnten das Abzeichen persönlich in Empfang nehmen. Hans Jörg Blöchl wird es dann auf dem Postweg erhalten.

Es folgte ein gemeinsames Mittagessen mit gemütlichem Ausklang.

Wir hoffen auf ein noch erfolgreicheres neues Klubjahr 2022.


561. Gebrauchsprüfung mit Landestreffen am 2.10.2021 in Altenmarkt im Pongau

Am Freitag, den 1. Oktober trafen sich bei wunderschönem Herbstwetter die Leistungsrichter und Leistungsrichteranwärter in Altenmarkt im Pongau. Aufgrund der idealen Lage wurde, wie in den Jahren zuvor, die Jausenstation Habersatt als Standquartier gewählt. Die Begrüßung wurde erstmals durch Thomas Winkler abgehalten, welcher auch zugleich Prüfungsleiter war. Im Anschluss folgte die Richterbesprechung, in der alle Neuerungen der Prüfungsordnung und einige weitere Details nochmal genau besprochen wurden. Ein besonderes Dankeschön möchte ich hiermit unserem Prüfungsreferenten Franz Höhn aussprechen. Danach wurden die Richtergruppen eingeteilt und sie machten sich auf den Weg ins Revier, um vier künstliche Rehwildwundfährten anzulegen. Die Wundfährten entsprachen selbstverständlich allen Anforderungen der Prüfungsordnung.

Einen Tag später, am Samstag, den 2. Oktober um 08:00 Uhr trafen sich die vier Hundegespanne und Leistungsrichter mit den Leistungsrichteranwärtern wieder im Standquartier. Landesleiter Hans Fercher begrüßte alle recht herzlich, bevor es zur Verlosung der Wundfährten kam. Alle vier Hundegespanne wurden nun eingeteilt und machten sich zugleich auf den Weg ins Revier. Die Stücke wurden nun vom einem Leistungsrichter oder einem Anwärter am Ende der Wundfährten hingelegt. Daraufhin konnte die 561. Gebrauchsprüfung starten.

Es ist sehr erfreulich, dass alle vier Gespanne die Prüfung meisterten und Alois Schnell mit der Hündin Nora von der Feldseite sogar den Titel eines österreichischen Prüfungssiegers erreichte. Dies ist eine großartige Leistung, zu welcher ich nochmals sehr herzlich gratulieren möchte. Den Prüfungssieger des Tages machte jedoch das Gespann Hannes Tranninger mit Carlo von der Schlossherrnalm.

Nachdem alle wieder im Standquartier eingetroffen sind, wurde Herr Dr. Urak, unser Zuchtwart und Formwertrichter recht herzlich begrüßt. Denn neben der Gebrauchsprüfung wurden auch noch zwei Hunde Form bewertet. Im Anschluss folgte ein Jahresrückblick vom Landesleiter Hans Fercher über das Vereinsgeschehen 2020. Bei dieser Gelegenheit wurde Roland Habringer für die 25jährige Mitgliedschaft das Vereinsabzeichen in Gold überreicht, und unserem ältesten aktiven Mitglied, Peter Rohrmoser, konnte die Urkunde für die 40jährige Mitgliedschaft überreicht werden.

Danach folgte die Überreichung der Hundeführerabzeichen sowie 3 silberne Brüche vom Klub Dachsbracke von der GB 2020. Im Anschluss konnte mit der Siegerehrung gestartet werden, es wurde allen Hundeführern zur bestandenen Prüfung gratuliert. Hiermit war der offizielle Teil der Prüfung beendet, danach ließen wir den Nachmittag in gemütlicher Runde ausklingen.

Waidmannsheil
LL Stv. Thomas Winkler


Welpenspieltag und Landestreffen der Landesgruppe Wien/NÖ/Bgld. am 14.8.2021

Welpenspieltag in Sparbach Revier Schweintzerberg der Liechtenstein´schen Forstverwaltung – Landestreffen der Landesgruppe Niederösterreich im Stift Heiligenkreuz

Der erfreuliche Aufschwung der Landesgruppe NÖ mit derzeit fast 20 Hunden unter 2 Jahren machte es notwendig, dass neben den bereits abgehaltenen drei Übungstagen für Prüfungskandidaten ein weiterer Übungstag für die Zielgruppe Junghunde organisiert wurde. Folgende (z.T. Kinderwagen)Gespanne folgten der Einladung von Landesleiter OFö Ing. Thomas Rupp:

  • Hans Peter Spanring mit Fredi Scheuchenstein, 13 Monate alt
  • Robert Handsteiner mit Frieda Scheuchenstein, 13 Monate alt
  • Rainer Pieler mit Findus vom Seidlhof, 15 Monate alt
  • August Wegerer, Xera Krugkogel, 6 Monate alt
  • Margit & Leo Hahn mit Fiebi vom Leidenberg, 4,5 Monate alt
  • Andreas Hofstetter mit Hugo von der Johannsenruhe, 4,5 Monate alt
  • DI Hans Jörg Roth, mit Corbinian „Hermann“ vom Kogelvoitl, 12 Wochen alt

Für die drei etwa einjährigen Hunde traten der Übungsleiter, Zuchtwart Dr. Georg Urak und Dr. Hanno Zanier in einem wildarmen Gatter eine Schwarzwildfährte und zwei Damwildfährten mit einer Stehzeit von ca. 16 Stunden und einer Länge von ca. 400 bis 500m. Um den Ausbildungserfolg sicherzustellen wurden Verweiser und Wundbetten im noch wenig verjüngten Mischwald gut sichtbar markiert.

Wegen der hochsommerlichen Temperaturen wurde unverzüglich mit der Fährtenarbeit begonnen. LR Hans Reisenbauer und LR-A Hanno Zanier begleiteten einen Rüden mit wenig Schwarzwilderfahrung auf der Saufährte. Das Folgen von anderen Hunden im Tross musste kurz nach Beginn wegen der zu großen Störung unterbrochen werden. Der Hundeführer legte den Hund zur Beruhigung einige Minuten auf der Fährte ab und setzte hierauf die Suche fort. Jetzt bekam der Hund Wind von gesundem Wild und konnte nur mit dem Kommando „zur Fährte“ und zeigen der Fährte für diese interessiert werden. Immer wieder kam er ab, wurde zweimal abgerufen, der Hundeführer griff zweimal zurück. Es gelang dem Gespann schließlich, zum Stück zu kommen. Das Interesse des Hundes daran war groß, das Verhalten gegenüber den Richtern ohne Auffälligkeiten. Fährtenwille, Fährtentreue und das Zusammenspiel zwischen Hund und dem Hundeführer müssen im nächsten Jahr noch geübt werden. Unter Berücksichtigung der schwierigen Bedingungen und das Alter ist die Suche aber als erfolgversprechend zu werten.
Für den Jungspund Hugo wurde die Sauschwarte auf halber Strecke der Fährte ausgelegt. Kaum hatte sich der LR-A versteckt, bog auch schon der kleine Lauser mit seinem schnaufenden Hundeführer mit tiefer Nase um eine Kuppe, arbeitete die Fährte sauber und unbeirrt, jedoch noch etwas zu schnell aus und zeigte am Stück großes Interesse und verhielt sich den Begleitern gegenüber freundlich.

Die LR Dr. Urak und Ofö. Rupp begleiteten zwei Dachsbracken bei den künstlichen Damwildfährten. Auffällig bei beiden Hunden war die temperamentvolle und eher rasche Suche und der sehr gute Gehorsam, was letzten Endes der Schlüssel für die erfolgreich absolvierte Fährtenarbeit war. Die Leistungsrichter gaben den Hundeführern den Tipp, ihre Vierbeiner auf der Fährte für kurze Zeit abzulegen, zu beruhigen und Wasser zur Verfügung zu stellen. Danach zeigte sich, dass die Hunde zumindest für eine kurze Strecke konzentrierter und genauer arbeiteten. Auch hier sah man, dass das Ablegen ein gutes Instrument für die Beruhigung des Hundes ist. Sie nahmen das gefundene Stück Damwild in Anspruch und verhielten sich den LR gegenüber neutral und freundlich.

Für Fiebi und das „Hermanndl“ wurden 50m lange Schleppen gezogen, auf die sie nach 1 Stunde angesetzt wurden. Einerseits war es herzig, den beiden zuzusehen, wie sie am Riemen dahinwuzelten. Andererseits war es beeindruckend, dass die beiden sofort mit tiefer Nase, manchmal mit ein wenig Hilfe des Herrn fährtentreu suchten und zur Schwarte fanden, dann allen Mut aufbrachten und diese auch annahmen.

Nicht nur die Hundeführer konnten wertvolle Tipps für die weitere Ausbildung mit nach Hause nehmen. Auch die Formwert- und Leistungsrichter hatten die Möglichkeit, die Anlagen unserer Junghunde ohne Prüfungsdruck zu beobachten. Für die Hunde war das Zusammenkommen in der Meute eine wichtige Station ihrer Sozialisierung.

Mit einer praktischen Einweisung in das Anlegen einer Kunstfährte, das notwendige Werkzeug und Material ging der Übungstag nach einem hervorragenden Mittagessen in der Stiftsgaststätte Heiligenkreuz in das Landestreffen über. Unser Dank gilt der Revierinhaberin und deren Vertreter Ing. Thomas Rupp, dem wir auch zur Ernennung zum Oberförster gratulieren.

LL OFö Rupp berichtete über den erfreulichen Aufschwung in der Landesgruppe, merkte aber auch an, dass in NÖ derzeit kein Wurf erwartet wird. Nach Möglichkeit sollten sich mehr Hundeführer zur Zucht entscheiden, da der Klub die Nachfragen kaum befriedigen kann und die Konkurrenz durch Schwarzzüchter zunimmt.

Welpenreferent Robert Solarzyk veranschaulichte die Entwicklung auch mit statistischen Daten und berichtete über die von ihm angelegte Datenbank.

Zuchtwart Dr. Urak erläuterte den Verlauf der Zucht und warnte vor den Machenschaften von Schwarzzüchtern. Er referierte außerdem die Änderungen der PO 2021.

Ausschussmitglied Dr. Zanier gab einen kurzen Einblick in seine Arbeit im Präsidium des ÖJGV, dem er seit März 2021 angehört und fasste die in der HV vom 24.7.2021 beschlossenen Änderungen der Satzungen zusammen. Nach Genehmigung durch die Bezirkshauptmannschaft werden diese und die PO gedruckt und versandt.

Hans Knotzer und Johann Moor wurden in Abwesenheit für 40 Jahre Klubmitgliedschaft geehrt, OFö Ing. Andreas Glock und Karl Freiler erhielten für 25 Jahre Mitgliedschaft das goldene Klubabzeichen.

Ein HF-Zeichen der Stufe 4, eines der Stufe 2 und drei der Stufe 1 wurden im Namen des ÖJGV überreicht.

Hanno Zanier


Landestreffen und Übungstag der Landesgruppe Steiermark am 3.7.2021

Am 3. Juli 2021 fand in Trieben im Gasthaus Brodjäger das Landestreffen des Klub Dachsbracke Steiermark statt. Gleichzeitig war es uns auf Grund der gelockerten Coronamaßnahmen möglich, auch einen Übungstag für die jungen Dachsbracken abzuhalten.

Gleich vorweg herzlichen Dank an die Wirtsleute des Gasthaus Brodjäger, die uns wieder hervorragend versorgt haben.

Es erfolgte die Begrüßung durch Landesleiter Robert Hafellner. Nach der Gedenkminute zum Tode unseres Mitgliedes Alois Kraus erfolgte ein Bericht über die letzten zwei Jahre, da das Landestreffen 2020 wegen Corona ausfallen musste. Im Weiteren wurde Bezug genommen auf die vorangegangen Gebrauchsprüfungen 2019 und 2020 in Fischbach und die Vorprüfung zur lauten Jagd 2020 in Sallegg und 2021 in Vorau. Alle gemeldeten Hunde konnten die Prüfungen positiv abschließen, wobei im weiteren Bericht die Leistungen der einzelnen Hundeführer gewürdigt wurden. Im Speziellen unser Franz Moisi mit seiner Bea vom Hinterwinkel, der im Jahr 2019 Österreichischer Jagdhunde Sieger wurde. Im Jahr 2019 haben noch zwei weitere Hunde mit ihren Führern außerordentliche Prüfungen bestehen können: Cajetan Arzberger wurde mit seinem Hund Cäsar vom Hinterwinkel als erster Österreicher Sieger bei der Gustav Kornika Prüfung in der Slowakei und Lisa Zimmermann konnte mit Ajka von schwarzem Gift die CACIT Brackierprüfung des ÖBV für sich entscheiden.

Nach der Vorstellung von Georg Hubmer als neuer Formwertrichter und dem Dank an alle Richter und dem Richterkollegium für ihren unentgeltlichen Einsatz im Klub Dachsbracke übergab der Landesleiter das Wort an Klubobmann Harald Heil. In seinem Rückblick über die letzten beiden Jahre bedankte er sich bei den Mitgliedern und ganz speziell bei den Funktionären, die trotz Corona unermüdlich für den Klub Dachsbracke tätig sind. In kurzen Worten wurde auch Sebastian Altmann als jüngster Landesleiter im Klub Dachbracke für Oberösterreich vorgestellt.

Die Mitglieder wurden auch informiert, dass Satzung und Prüfungsordnung im letzten Jahr angepasst wurden. Der Beschluss darüber soll im Juli in Radstatt erfolgen.

Schließlich erfolgte noch der Bericht unseres Zuchtwarts Dr. Georg Urak. Da das Zuchtgeschehen seiner Aussage nach während der Coronazeit passiver erfolgte, gab es heuer nur etwas über 50 Welpen. Die Nachfrage wäre jedoch deutlich höher, speziell die Anfragen aus dem Ausland. Mit den Leistungen der einzelnen Hunde kann man jedoch zufrieden sein.

Unser Welpenvermittler Robert Solarzyk konnte in seinem Bericht über die Vermittlungssituation die starke Nachfrage nach Welpen aus Österreich bestätigen, wobei es heuer leider weniger positive Wurfmeldungen gegeben hat. Ihm ist zu danken, dass die Klubdatenbank während Corona weiter ausgebaut wurde.

Auch Franz Höhn als Ausbildungsreferent richtete einige Worte an die Anwesenden, wobei speziell Neuerungen für die Leistungsrichter und Leistungsrichter Anwärter hervorgehoben wurden.

Abschließend zum Landestreffen wurde nochmals alle durch BOfö Ing. Wolfgang Ramsl willkommen geheißen und er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit des Klubs mit dem Österreichischen Jagdgebrauchshunde Verband.

In seinem Beisein wurden als Abschluss noch die Jagdhundeführerabzeichen verliehen.

Der Zuchtwart Dr. Urak begutachtete alle anwesenden Junghunde.

Nach einem ausführlichen Mittagessen ging es dann mit dem Übungstag weiter.

Hier gleich unser Dank an Florian Kreuzbichler, der das wunderschöne Revier Trieben-Sunk zur Verfügung stellte und der sich auch für das Auslegen der Fährten verantwortlich zeigte. Danke!

Als Vorbereitung auf die Gebrauchsprüfung wurden bereits am frühen Vormittag die Schweißfährten gelegt. Bei schönem Wetter hatten nun sechs Gespanne die Möglichkeit, Übungsnachsuchen zu absolvieren. Alle sechs Gespanne konnten diese positiv abschließen. Anschließend wurden Fragen der Hundeführer von den anwesenden Leistungsrichtern und Leistungsrichter Anwärtern beantwortet.

Auf dem Weg aus dem Revier bin ich dann falsch abgebogen und die Autos hinter mir sind mir brav nachgefahren, solange bis es nicht mehr weiter ging. Gott sei Dank war das an einem Umdrehplatz und wir konnten ohne gröbere Probleme leicht umdrehen. Wieder zurück auf dem richtigen Weg, war dieser plötzlich blockiert. Wir haben den Platz der „Nachbesprechung“ erreicht! Für das leibliche Wohl war gesorgt und so hat dieses gemütliche Beisammensein dann doch noch ein wenig gedauert!

Herzlichen Dank an alle mitwirkenden Leistungsrichter und Leistungsrichter Anwärter für ihre tatkräftige Mithilfe!

Waidmansheil
Lisa Zimmermann