Hauptversammlung


Überreichung 25 jährige Klubmitgliedschaft an Ofö. Ing. Andreas Glock

Im Zuge einer forstlichen Exkursion bei der Metternich’schen Forstverwaltung im Revier Manhartsberg konnte an Herrn Ofö. Ing. Andreas Glock das Goldene Klubabzeichen für die 25-jährige Klubmitgliedschaft überreicht werden.

Zur Person:

Andreas Glock ist dem Klub Dachsbracke im Jahr 1993 beigetreten, als er seine erste Hündin „Fella von der Moosrauth“, geworfen am 5.5.1993, zu sich nach Hause geholt hat. Mit Fella nahm Ofö. Glock an der 377. GP am 24.11.1995 in Hirschwang teil, und erreichte mit ihr einen 3.Preis mit 161 Punkten, FW: sehr gut. Das Gespann konnte ca. 100 erfolgreiche Nachsuchen absolvieren!

Im Jahr 1998 legte er erfolgreich die Leistungsrichterprüfung ab, und war ab diesem Zeitpunkt bei den Prüfungen stets dabei.

Im September 2003 war die Freude groß, erneut kam eine Hündin namens „Rona vom Compedal“, geworfen am 19.9.2003, ins Hause Glock. Leider verstarb diese bereits in der 10. Woche, da Epilepsie diagnostiziert wurde.

In eigener Sache:

Seine dritte Hündin „Quilli vom Spangelgraben“ WD: 5.11.2003, durfte ich als dazumal noch Forstadjunkt, kennenlernen. Ich darf erwähnen, dass ich zu diesem Zeitpunkt keinerlei Erfahrung mit Hunden, und schon gar nicht mit Dachsbracken hatte, und dass ich erst ein paar Jahre später ebenso dem Klub beitreten würde. Das war alles in weiter Ferne.

Andreas hat mir während der Adjunktenzeit die Arbeit mit der Dachsbracke nicht nur gezeigt, sondern ich konnte miterleben, wie es ist, einen treuen Begleiter an seiner Seite zu haben, und das den ganzen Tag über. Er war und ist ein Perfektionist auf diesem Gebiet. Sein umfangreiches jagdliches und kynologisches Wissen, sein Gespür, seine Geduld undseine Erfahrung mit den Dachsbracken, wie auch die notwendige Zeit und die perfekte Einsatzmöglichkeit in den zahlreichen, von ihm zu betreuenden Revieren, möchte ich an dieser Stelle erwähnen.

Dass dies keine leeren Worte sind, hat das Gespann des Öfteren bewiesen:

2 Gebrauchsprüfungen in Hirschwang an der Rax:
449.GP am 29.Oktober 2005: 1.Preis mit 250 Punkten; FW: Vorzüglich
455.GP am 20.Oktober 2006: 1.Preis mit 318 Punkten (!!) mit vorzüglicher Riemenarbeit, vorzüglicher Hatz&Bail und sehr gutem Totverweisen

Österreichischer Jagdhundeprüfungssieger verliehen im März 2007

„Quilli vom Spangelgraben“ mit den Rufnamen „Mona“ absolvierte ca. 130 erfolgreiche Nachsuchen. Dabei waren auch Fährten mit einer Stehzeit von mehr als 48 Stunden und mehreren Kilometern Länge.

Die züchterische Seite:

Quilli vom Spangelgraben hatte 2 Würfe, in Summe 13 Welpen (7 R/6 H) in den Jahren 2006 und 2008. Als jetziger Landesleiter darf ich die wertvolle Arbeit des Züchters für den Klub erwähnen. Von den 13 Welpen sind 7 in NÖ, 2 in der Steiermark und je 1 in OÖ und Tirol geblieben, was in weiterer Folge einen Aufschwung unserer Landesgruppe bedeutete!

Als die Welpen aus dem 1. Wurf Ende Mai 2006 da waren, bekam ich völlig überraschend einen Anruf von Andreas, der mich gefragt hat, ob ich nicht einen Welpen haben möchte, es sind noch Rüden zu vergeben. Recht lange zögerte ich nicht. Im Juli 2006 besuchte ich den Wurf, und Andreas wies mir „Rokko vom Matzenerwald“ zu. Da ich keinerlei Vorkenntnisse oder Ansprüche an den Welpen hatte, ich mich auf Andreas voll und ganz verlassen habe, war ab diesem Tag für mehr als 14 Jahre, Rokko mein Begleiter. Mir ist folgender Satz von Andi in Erinnerung geblieben:

„Schau, dass du den Rüden mit spätestens einem halben Jahr im Griff hast, sonst wird´s öha! Der braucht einen konsequenten Partner und viel Arbeit.“ Nach ein paar Wochen wusste ich erst, was damit gemeint war. ☺

An dieser Stelle möchte ich mich bei Ofö. Andreas Glock sehr herzlich bedanken. Er war derjenige, der mich motiviert und überzeugt hat, ein Dachsbrackenführer zu werden.

Nach dem traurigen Verlust von „Mona“ folgte eine VÄ Hündin „Dora von der Hochasteralm“, geworfen am 24.7.2013. Mit Dora absolvierte er die 522. GP am 24.-25.10.2015 in Altenmarkt/Yspertal. Das Gespann erreichte mit 191 Punkten einen 2.Preis, FW: ungenügend

Dora konnte bis dato ca. 80 erfolgreiche Nachsuchen absolvieren.

Für das erfolgreiche Führen von 3 verschiedenen Dachsbracken auf Gebrauchsprüfungen erhielt Ofö.Glock das Hundeführerdiplom im Jahr 2016.

Im Namen des Klub Dachsbracke darf ich mich für die Treue und Verbundenheit zu unserer einzigartigen Jagdhunderasse bedanken.

Weidmannsheil & Weidmannsdank Andreas!
Thomas Rupp


Achtung, Geänderte Prüfungsordnung

Die vom Ausschuss des Klub Dachsbracke am 16.03.2019 und 13.06.2020 beschlossenen Änderungen der Prüfungsordnung wurden am 5.3.2021 vom Vorstand des ÖJGV genehmigt und sind ab sofort, insbesondere bei den im Herbst stattfindenden Gebrauchsprüfungen anzuwenden. Der Klub ist bemüht, den Leistungsrichtern, LR-Anwärtern und den zur GP antretenden Hundeführern möglichst bald gedruckte Ausfertigungen zur Verfügung zu stellen. Folgende Änderungen sind zu beachten:

§ 3 Prüfungsleiter
Z 4. Lautet: 4. einen Verantwortlichen namhaft zu machen, der die Leistungen der Hunde im digitalen Jagdhund erfasst, bearbeitet und an den ÖJGV weiterleitet;

§ 6 Hundeführer
1. neuer Satz 2: Satellitenunterstützte Ortungsgeräte können während der gesamten Prüfung verwendet werden. Sie dürfen aber keinen Einfluss auf den Hund, auf das Führen desselben, den Prüfungsablauf und die Urteilsfindung der Leistungsrichter haben. Ein Aufsuchen oder Auffinden des Hundes, auch von Dritten Personen, mittels Ortungsgeräten, ist einem Entziehen von der Prüfung gleichzusetzen (nicht bestanden).

§ 12 Riemenarbeit II. auf künstlicher Schweißfährte
Absatz 1, erster Satz: Künstliche Fährten müssen Übernachtfährten mit mindestens 16 Stunden und höchstens 20 Stunden Stehzeit und wenigstens 1000 Meter lang sein.
Absatz 4
Auf das Schnallen beim letzten Wundbett kann verzichtet werden, wenn dies der Hundeführer vor Beginn der Schweißarbeit meldet. Dadurch ist eine Prüfung im Totverweisen und Totverbellen nicht mehr möglich.
Absatz 6 Letzter Satz (vor § 13): Ein Rückruf mindert die Note um eine Stufe, ab 4 Rückrufen gilt die Leistung als ungenügend.

§ 14 Hatz und Bail 1. Hatz letzter Satz
Das Wort Schärfe wird durch Härte ersetzt.

§ 15 Laute Jagd, b. Halten der Spur
In Absatz 1 wird vor dem letzten Satz eingefügt:
Für die Benotung dieses Faches gilt bei hörbarem Spurlaut:
von 3 bis 5 Minuten – Note 1
von 5 bis 10 Minuten – Note 2
von 10 bis 20 Minuten – Note 3
ab 20 Minuten – Note 4

§ 16 Vorprüfung in der Lauten Jagd, als letzter Satz wird eingefügt:
Die Noten der Vorprüfung Laute Jagd gelten nur für die nächste, erfolgreiche Gebrauchsprüfung.

§ 17 Wesensfestigkeit, der zweite Absatz lautet
Die Note 4 ist zu vergeben, wenn ein Hund unerschrocken und freundlich auf die Annäherung eines Leistungsrichters oder -anwärters reagiert. Das Wesen ist während der gesamten Prüfung zu beobachten, die Note wird erst nach Beendigung derselben vergeben.

§ 18 Revierführigkeit c. Verhalten auf Schuss zweiter Absatz lautet
Die Höchstnote 4 ist zu vergeben, wenn der Hund, absolute Ruhe und Schussfestigkeit zeigt; nach den minderen Leistungen erfolgt die Vergabe der Noten.

§ 19 Freie Prüfungsfächer Totverbellen und Totverweisen wird bei Totverweisen vor dem letzten Satz eingefügt:

Für die Verweildauer beim Stück gilt folgende Zeitstaffelung:
bis 5 Minuten – Note 4
bis 7 Minuten – Note 3
bis 10 Minuten – Note 2
bis 12 Minuten – Note 1

Anhang
Nachweis der jagdlichen Eignung auf Schwarzwild
Im ersten Absatz , Satz 3 wird das Wort Schärfe durch Härte ersetzt

Hanno Zanier


Sebastian Altmann – neuer Landesleiter in Oberösterreich

Liebe Klubmitglieder!

Bei der Vorstandssitzung am 03. Juni 2021 in Niklasdorf gaben der Landesleiter von Oberösterreich Josef Pfarl und sein Stellvertreter Josef Atschreiter ihren Rücktritt bekannt. Der Klub Dachsbracke bedankt sich bei den scheidenden Funktionären für ihre langjährige Tätigkeit und ihren Einsatz für unsere Dachsbracken. Auch wenn ihr beide jetzt in der verdienten Funktionärs-Pension seid, so hofft der Klub dennoch, dass ihr weiterhin eure Funktionen als Leistungsrichter und Formwertrichter wahrnehmen werdet.

Weidmannsdank nochmals den beiden „Seppls“ aus Oberösterreich.

Auf der Suche nach einem neuen Landesleiter wurde der Klub Dachsbracke sofort fündig. Mit dem jungen, engagierten Büchsenmacher Sebastian Altmann aus Grünau im Almtal darf der Klub Dachsbracke den neuen Landesleiter von Oberösterreich vorstellen.

Lieber Sebastian, der Klub gratuliert dir zu deinem Ehrenamt als neuer Landesleiter von Oberösterreich und wünscht dir alles Gute. Der Vorstand ist überzeugt, dass du diese Funktion mit bestem Wissen und Gewissen ausüben wirst.

Der Vorstand und Ausschuss sichern dir die volle Unterstützung bei deiner Tätigkeit zu.

Weidmannsheil
Obmann Harald Heil

Kontaktdaten:
Sebastian Altmann, Landesleiter Oberösterreich
Schindlbach 15, 4645 Grünau im Almtal
Tel.: 0660/4825014
E-Mail: waffenstube@almtal.at


Nachruf Ökonomierat Hans Zernatto 1929-2020

Hans Zernatto war seit 1947 Mitglied unseres Klubs, wurde 1956 zum Leistungsrichter und vier Jahre später zum Formwertrichter ernannt. Viele Jahre brachte er sein Wissen im Klub Dachsbracke als Fachbeirat ein. Als im Dezember 1986 Klubobmann Dr. Otto Zernatto starb, wurde sein Stellvertreter Dr. Spinner interimistisch Obmann und Hansl sein Stellvertreter, dies wurde dann bei der Hauptversammlung 1990 per Wahl bestätigt. Diese Funktion übte er bis zum Jahre 2000 aus . In diesem Jahr erhielt er auch die Ehrung für 50 jährige Mitgliedschaft und es wurde ihm zusammen mit Dr. Hermann Spinner die Ehrenmitgliedschaft für Verdienste um die alpenländische Dachsbracke verliehen.

Als exzellenter Hundeführer erreichte er unter anderem den Silbernen Bruch mit Otti vom Koasaberg im Jahre 1992.

Aus seinem Zwinger „von Hirschbrunn Treffen“ stammten Welpen mit bester Veranlagung.

Ich hatte das Glück, Hansl schon in den frühen Jahren meiner Mitgliedschaft im Klub als, ich möchte fast sagen „väterlichen“ Freund kennenzulernen. Man konnte viel von ihm lernen, er konnte auch von Herzen draufloswettern, wenn ihm etwas nicht passte. Ich erinnere mich an eine Situation bei einer Gebrauchsprüfung in Deutschland, als ein Richter den Hundeführer aufforderte, seinen Hund an einem Platz in der prallen Sonne abzulegen. Dem zunächst ruhig liegenden Hund wurde es nach ein paar Minuten zu heiß, er stand auf und legte sich dann ein paar Meter weiter im Schatten nieder. „Platz verlassen! Durchgefallen!“ war der kurze Kommentar. Da lernte der noch etwas unerfahrene Richter den Hansl aber richtig kennen, der ihm schlicht erklärte, dass der Hund wesentlich gescheiter sei als er. Oft erzählte er, wie er einem Junghund in der Schweißarbeit einübte, indem er selbst auf allen Vieren, seine Nase am Boden und den Hund neben sich, ein Kalb suchte, das etwa 100m weiter verendet lag.

Unvergesslich sind die Geschichten, die er auf den Fahrten zu den Sitzungen erzählte. Es war seine Art, etwa bei Bestellungen von Funktionären immer zunächst zur Vorsicht zu mahnen. Auf die meisten Vorschläge reagierte er zunächst skeptisch: „Woos, deeer? Aufpassn! Vuasicht !“ Doch nach der Bestellung war das vergessen und er ließ dem neuen Klubfunktionär seine Unterstützung zukommen wo immer es ging.

Am 30. Juli 2020 hat Hansl Zernatto diese Welt verlassen. Eine Abordnung des Klubs verabschiedete sich am 4.August in Treffen von einem hochverdiente Klubfunktionär, einem ausgezeichneten Hundefachmann und einem guten Freund.

Weidmannsruh!
Peter Mattersberger


Zuchtwart Dr. Georg Urak – 60. Geburtstag

Am Nachmittag des 11. August 2020 trafen sich einige der Vorstände und Mitglieder des Klub Dachsbracke im Heiligenkreuzer Stiftskeller und feierten den runden Geburtstag von unserem geschätzten Zuchtwart Dr. Georg Urak.

Die Landesgruppe Wien/Niederösterreich/Burgenland unter Führung von Ing. Thomas Rupp organisierte eine spontane Überraschungsparty zum 60. Geburtstag für den Zuchtwart Georg Urak. Unter Vortäuschung falscher Umstände wurde Georg in die Nähe des Stiftskeller-Garten in Heiligenkreuz gelockt. Dort standen die Mitglieder in einem offenen Spalier bereit und begrüßten den Jubilar. Es wurden zahlreiche Gaben überreicht. Anschließend verbrachten wir der Nachmittag in einer gemütlichen Runde bei Speis und Trank. Anekdoten vom Klubgeschehen wurden erzählt, aber auch jagdlich fachlich relevante Themen, wie das alternative Antragen von Blattschüssen, diskutiert. Zudem kam der Vorschlag, im Klub ein Alkoholverbot einzuführen.

In diesem Kreis mussten wir auch erfahren, dass das Geburtstagskind einer Räuberbande zum Opfer gefallen war. Diese haben dem geschätzten Zuchtwart aus seinem Weinkeller ca. 200 Flaschen Wein geraubt. So ein Pack…

An dieser Stelle will ich einen Aufruf an die Klubmitglieder starten, wenn jemand eine gut trinkbare Flasche Wein übrig hat, schicke er sie bitte an Georg, da dieser momentan auf dem Trockenen sitzt.

Backenheil
Tobias Schneider


Ehrenmitglied Alois Mattersberger 80 Jahre

Eine Scheibe mit Dachsbracken Portrait konnten wir am 11.08.2019 unserem langjährigen ehemaligen Zuchtwart und nunmehrigen Ehrenmitglied Alois Mattersberger im Rahmen seiner Familienfeier zum 80. Geburtstag überreichen.

Waltraud und Alois Mattersberger freuten sich über den Besuch von Klubobmann Stellvertreter Herbert Geisler, Kassier Reinhard Wille und dessen Frau Magdalena sowie Geschäftsführer Andreas Angermann. Klubobmann Harald Heil war verhindert, überbrachte aber telefonisch die Glückwünsche des Klubs.

Herzliche Gratulation, viel Glück und Gesundheit, sowie ein kräftiges Weidmanns Heil!
Andreas Angermann


Wechsel der Geschäftsführung

Nach 16 Jahren übergibt Peter Mattersberger die Geschäftsführung des Klub Dachsbracke an Andreas Angermann. Wir möchten uns bei dieser Gelegenheit sehr herzlich bei ihm für alles, was er für den Klub und die Alpenländische Dachsbracke geleistet hat, bedanken. Um Andreas Angermann noch ein bisschen besser kennenzulernen, war er so freundlich, sich in folgendem Lebenslauf vorzustellen:

Geboren in der Bezirkshauptstadt Lienz und aufgewachsen am Eingang zum Debanttal, in der Marktgemeinde Nussdorf Debant, konnte ich meine Kindheit bereits in meinem heutigen jagdlichen Umfeld verbringen.
Mein Vater, Anton Angermann als Aufsichtsjäger in der Genossenschaftsjagd Nussdorf, Hegemeister des Debanttales, Leistungsrichter und Züchter (Zwinger von der Schlossherrnalm) im Klub Dachsbracke unterstützte mein Interesse und erklärte mir schon früh die Zusammenhänge in der Natur. Das Beobachten der Tier und Pflanzenwelt stand täglich auf dem Programm.

Nach Abschluss der Pflichtschulzeit an der Volks- und Hauptschule in Debant begab ich mich auf die Suche nach einer weiterführenden Schule. Auch hier galt mein Bestreben einer Ausbildung, die sich mit der Natur befasst. In der Höheren Lehranstalt für Forstwirtschaft fand ich dann genau so ein Schule.

Während der Schulzeit an der Försterschule in Bruck an der Mur legte ich meine Pflichtpraktika bei der Bezirksforstinspektion Lienz ab. Nach erfolgreichem Abschluss wurde mir die Möglichkeit geboten, meine zweijährige Nachpraxis (Adjunktenzeit) ebenfalls bei der Bezirksforstinspektion Lienz abzuleisten.

Im Jahr 2001 wechselte ich von der Bezirksforstinspektion Lienz zur Landeslandwirtschaftskammer Tirol, wo ich für ca. 2 Jahre als Forstreferent tätig war.

Im Frühjahr 2003 habe ich meine berufliche „Traumdestination“ als Nationalpark Ranger im Tiroler Anteil des Nationalpark Hohe Tauern gefunden. Seit dieser Zeit konnte ich sehr viele Ausbildungen, unter anderem zum Aufsichtsjäger, die Falknerprüfung und zahlreiche Seminare besuchen. Zu meinen abwechslungsreichen Aufgabenbereich gehören Führungen von Kindergarten- bis Seniorengruppen, Besucherinformation, sowie das Wildtiermanagement in den Revieren des Nationalparks.

Von Kindesbeinen an bin ich mit der Alpenländischen Dachsbracke stark verbunden. So wuchs ich mit unserer ersten Hündin, Mira von der Grünalm auf und kann mir bis heute keinen treueren Gefährten als eine Dachsbracke vorstellen.

Mein Arbeitsplatz vor der Haustür ermöglichte es mir auch, gemeinsam mit meinem Vater die Hundezucht weiterzuführen. 2017 konnten wir uns über den 1. Wurf unserer aktuellen Hündin Emma von Pritschon freuen. Ist dies für meinen Vater bereits die 5te Hündin, so ist es für mich der Einstieg in die Dachsbrackenfamilie. Mein Vater ist der Eigentümer und ich durfte mit Emma und mit seiner Hilfe meine und ihre ersten Prüfungen erfolgreich ablegen.

Für die Hundezucht ist natürlich auch ein entsprechendes familiäres Umfeld von Vorteil. So helfen meine Mutter und meine Lebensgefährtin fleißig mit und freuen sich über das Zusammenleben mit unseren Hunden.

Mein Bruder Walter, ebenfalls begeisterter Jäger (mittlerweile Jagdleiter des heimischen Reviers) und Hundeführer – Zwinger vom Hinterwinkel – konnte mit seiner bisher zweiten Hündin auch schon viele erfolgreiche Nachsuchen und schöne Brackiererlebnisse sowie Erfolge bei Ausstellungen verzeichnen. Walter ist ebenfalls Leistungsrichter, ich derzeit Leistungsrichteranwärter.

Es gibt viele tolle Hunderassen und ich konnte mich schon von einigen großartigen Leistungen beeindrucken lassen, jedoch ist und bleibt für mich die Dachsbracke MEINE Rasse, mit der ich von klein auf und hoffentlich noch lange verbunden bin.

 

 Name:Andreas Angermann
 Geburtstag:16. März 1980 in Lienz, Osttirol
 Familienstand:in einer Beziehung, 1 Kind
 Berufsausbildung:5 Jahre Försterschule in Bruck an der Mur
2 Jahre Adjunktenzeit an der Bezirksforstinspektion Lienz
Staatsprüfung für den Försterdienst
Forstreferent der Landeslandwirtschaftskammer Tirol
Derzeit Nationalpark Ranger im Nationalpark Hohe Tauern
 Jagdliches:Jäger seit 1999
Aufsichtsjäger seit 2005
Falknerprüfung 2007
Hundeführer seit 2014
Leistungsrichteranwärter
Bewertungskommision (Statistik)
 Hobbies:Jagd, Jagdhunde, Fotografie, Sportschießen,
Bergsteigen und Schitouren

 

 


Vorstands- und Ausschuss-Sitzung März 2019

Am 16. März dieses Jahres fand die Vorstands- und Ausschuss-Sitzung des Klub Dachsbracke im Salzburger Werfen statt.

Beinahe der gesamte Vorstand und Ausschuss des Klubs war angereist, um sich bei dieser Sitzung im Interesse der von uns vertretenen Jagdhunderasse, der Alpenländischen Dachsbracke, einzubringen. Ich danke allen für die Bereitschaft, ihre Zeit zu investieren um an dieser Arbeitssitzung teilzunehmen.

Besonders erwähnenswert finde ich die Tatsache, dass der jüngste Teilnehmer an diesem Treffen 30 Jahre und der älteste Teilnehmer 90 Jahre alt war. Gerade der reichliche Erfahrungsschatz unserer langjährigen Mitglieder ist bei jeder Entscheidungsfindung eine unverzichtbare Unterstützung. Danke!

Die Berichte der einzelnen Vorstandsmitglieder über ihre Aktivitäten im vergangenen Jahr wurden entgegengenommen und positiv bewertet.

Der Bericht der Kassaprüfer für 2018 wurde vorgetragen und der Kassier entlastet.

Dank der straffen Führung unseres Obmanns konnten alle eingebrachten Anträge verlesen, diskutiert und zur Abstimmung gebracht werden.

Die verabschiedeten Punkte umfassen:

  • kleinere Änderungen, Anpassungen und Ergänzungen im Bereich der Prüfungsordnung
  • die weitere Vorgehensweise für die HD Untersuchungen
  • personelle Umbesetzungen

Die detaillierten Ergebnisse werden im Rahmen der einzelnen Landestreffen bzw. zu einem späteren Zeitpunkt unseren Mitgliedern zur Kenntnis gebracht werden.

Der Klub Dachsbracke befindet sich bereits im 3. Jahrhundert seit seiner Gründung und wird Ende Mai 2021 eine 125 Jahrfeier abhalten. Wir bitten, diesen Termin bereits heute zu reservieren. Es wird sicherlich ein tolles Fest und auch eine Möglichkeit, den Erfolg der 125-jährigen Aufbauarbeit unserer Jagdhunderasse einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. An dieser Stelle möchte ich Herrn Max Zernatto aus seinem Jahresbericht 1942-46 zitieren:

„Das Interesse der Jägerschaft für die Dachsbracke ist heute stärker denn je, umsomehr, als die meisten neuen österreichischen Landesjagdgesetze für größere Reviere die Verpflichtung zur Haltung eines brauchbaren Jagdhundes vorsehen werden. Und für einen großen Teil unserer österreichischen Reviere gibt es keinen geeigneteren Gebrauchshund als die Dachsbracke!
Der 50-jährigen Aufbauarbeit des Klub Dachsbracke ist es zu danken, daß dieser leichtführige und frühreife Gebrauchshund heute unseren Jägern in einer leistungsmäßig und formlich hochgezüchteten Form zur Verfügung gestellt werden kann.“

Eine besondere Freude für unseren Obmann Harald Heil war die Überreichung der Präsente an verdiente Ausschuss- bzw. Ehrenmitglieder anlässlich derer runden Geburtstage:

  • Alois Mattersberger, 80 Jahre
  • Hannes Scharf, 80 Jahre
  • Hans Zernatto, 90 Jahre

Wir gratulieren!

Unserem Geschäftsführer Peter Mattersberger wurde für seine ausgezeichnete Tätigkeit von 2003 bis 2019 gedankt. Der Vorschlag für seine Ernennung zum Ehrenmitglied anlässlich der nächsten Hauptversammlung wurde beschlossen.

Weidmannsheil
Andreas Angermann