Übungstag


Übungstag der Landesgruppe Kärnten am 8.8.2020

Am 8. August 2020 wurde der Übungstag der Landesgruppe Kärnten abgehalten.

Bereits zum zweiten Mal hatten wir die Möglichkeit, unseren Übungstag im Revier „Aichach“ durchzuführen.

Da sich für den Übungstag 9 Gespanne gemeldet hatten, von denen auch 1 Hundeführerin und 3 Hundeführer zur diesjährigen Gebrauchsprüfung angemeldet sind, mussten 4 Schweißfährten gelegt werden, die auch der Prüfungsordnung entsprachen.

Nach der Ankunft, bei der bereits Kaffee und Kärntner Reindling von Frau Rieder serviert wurde, begrüßte der Landesleiter Alfred Rieder die Teilnehmer.
Nach der Begrüßung wurde die gesamte Prüfungsordnung von Herrn Leistungsrichter Adolf Pichlkastner vorgetragen und so den Hundeführern näher gebracht.
Aufkommende Fragen und Unklarheiten wurden von den anwesenden Richtern beantwortet und ausdiskutiert.

Anschließend wurde jedem Richter ein Hundeführer zugeteilt, um die vorbereiteten Schweißfährten auszuarbeiten. Um den Hundeführer bestmöglich auf die Prüfung einzustimmen, wurde der Ablauf so gestaltet, wie es auch der Prüfungsordnung entspricht.

Nach einer kurzen Nachbesprechung der Richter war man sich einig, dass alle Nachsuchegespanne eine ansprechende Leistung auf der Schweißfährte erbracht hatten und entspannt der kommenden Gebrauchsprüfung entgegenblicken können. Selbst ein Rüde im jugendlichen Alter von sechs Monaten meisterte die etwas kürzere Schweißfährte vorzüglich und zeigte wieder einmal, dass die Dachsbracken auch schon in ihrer Jugend ansprechende Leistungen erbringen können.

Da es bei den sommerlichen Temperaturen in mehrfacher Hinsicht zu Schweißarbeit gekommen war, wurde eine kurze Pause eingelegt, bevor man zu den Prüfungsfächern und der Hasenschleppe überging.

Da auch diese Übungen zum Großteil mit viel Eifer und Zufriedenheit ihrer Führer von den Hunden gearbeitet wurden, konnten nun alle Teilnehmer gelassen und um einige Erfahrungen reicher zum Ausgangspunkt zurückkehren, wo sie bereits ein köstliches Essen in Form von gegrilltem Allerlei erwartete.

Der Landesleiter bedankte sich bei den Leistungsrichtern, den Hundeführern, allen Helfern und Helferinnen und wünschte den Teilnehmern noch einen guten Appetit und ein fröhliches Beisammensein.

Besonderer Dank gilt der gesamten Familie Rieder, die dafür sorgte, dass die Landesgruppe Kärnten einen so schönen, lehrreichen und auch genussvollen Tag in Ried verbringen durfte.

Weidmannsheil
Heimo Rauter


Übungstag der Landesgruppe Steiermark Juli 2020

Auf Einladung des Landesleiters der Steiermark, Ing. Robert Hafellner, wurde der Übungstag für unsere Hunde am 11.Juli 2020 in 8785 Hohentauern abgehalten.

Treffpunkt war um 09:30 Uhr beim Gasthaus Brodjäger, Triebental Nr. 7.

Das Übungsrevier wurde von der Forstverwaltung Stift Admont, Revierteil Wolfsgraben, dankenswerterweise von den Pächtern LRA Florian Kreuzbichler, Othmar Kreuzbichler und Gerald Mooshammer zur Verfügung gestellt.

Am Übungstag haben alle 12 angemeldeten Hundeführer mit ihren Junghunden teilgenommen.

Der Übungstag sollte unseren Hundeführern mit ihren jungen Dachsbracken die Gelegenheit geben, sich auf die bevorstehenden Prüfungen vorzubereiten, bzw. das eigene Wissen zu verbessern und mit den erfahrenen Leistungsrichtern in Gedankenaustausch zu treten.

Im Übungsrevier wurden bereits am Tag davor von den Revierinhabern und mehreren LR und LRA vier ca. 600 Meter lange Übungsfähren mit Rotwildschweiß vorbereitet.

Überpünktlich sind die Übungsteilnehmer, die Revierführer, LR sowie LRA beim Standquartier, noch bei trockenem Wetter, eingetroffen. Klubobmann MF Harald Heil wurde vom Landesleiter wegen eines dringenden Termins im Zusammenhang mit der 125 Jahrfeier Klub Dachsbracke entschuldigt. Die Wetterprognosen sagten starken Regen für den restlichen Tag voraus. Nach einer verkürzten Begrüßung, Einteilung und Einweisung durch den Landesleiter erfolgte schon bei einsetzendem Regen die Abfahrt in das Revier zu den Übungsfährten. 6 Hunde konnten bei sehr starken Niederschlägen und heftigem Wind ihr Können auf der künstlichen Schweißfährte zeigen. Die Leistungen der Hunde waren trotz der widrigen Wetterbedingungen sehr gut. Mehrere Hunde wurden beim letzten Wundbett geschnallt und haben brav verwiesen. Der Eindruck täuschte nicht, dass mit den Hunden bereits konsequent gearbeitet wurde. Durchnässt erfolgte die Rückfahrt in das Standquartier.

Landesleiter Robert Hafellner und die Leistungsrichter machten in der trockenen Stube eine kurze Zusammenfassung der gezeigten Leistungen der Hunde. Aufgrund des Corona bedingten Ausfalls des Landestreffens brachte er auch einen Aus- und Rückblick über das Klubgeschehen. Unser geschätzter Ausbildungsreferent für die Leistungsrichter, Franz Höhn, brachte im Anschluss einen ausführlichen Vortrag über die Prüfungsordnung mit allen Prüfungsfächern bei der Gebrauchsprüfung. Besonders ausführlich besprochen wurden Formwertziffern und die Beurteilungskriterien für die Noten. Auch auf die Zucht und die Voraussetzungen wie Wesensfestigkeit, Spurlaut und Formwert wurde ausführlich eingegangen. Es folgte eine rege Diskussion.

Erfreulich war die Teilnahme eines Interessenten für einen Dachsbrackenwelpen, der den Übungstag nutzte, um die Leistungen der Dachsbracken kennen zu lernen, mit den Klubmitgliedern in Kontant zu treten und für ihn wichtige Informationen einzuholen.

Nachdem der Starkregen nach dem Mittagessen nicht nachließ, konnten die Gehorsamsfächer und das Anlegen bzw. Spritzen und Treten von einer Übungsfährte nicht mehr durchgeführt werden. Eine kleine Regenunterbrechung am späten Nachmittag hat gerade noch ein Gruppenfoto zugelassen. Leider waren nicht mehr alle Teilnehmer anwesend. Der erfolgreiche, gut organisierte Übungstag mit einer beachtlichen Teilnehmerzahl ist in der gemütlichen Gaststube beim „Brodjäger“ gesellig zu Ende gegangen.

Ein besonderer Dank gilt den Jagdpächtern des Revieres Wolfsgraben für die zur Verfügungstellung ihres Reviers, den Wirtsleuten des Traditionsgasthauses Brodjäger, dem Landesleiter, den Leistungsrichtern Helmut Muchitsch, Ludwig Schaffer-Hassmann, Franz Höhn und Leistungsrichter Anwärtern Florian Kreuzbichler und Robert Hafellner für ihre tatkräftige Mithilfe beim Übungstag.

Ein Dank gilt auch den Hundeführern mit ihren Hunden für die bereits geleistete Arbeit beim Abführen und die Teilnahme am Übungstag. Wir wünschen allen Führern, die mit ihren Hunden in nächster Zeit an Prüfungen teilnehmen, viel Erfolg.

Waidmannsheil und ein HoRüdHo
Franz Moisi


Übungstag Wien/Niederösterreich/Burgenland Juli 2020

Folgende Gespanne, die in Vorbereitung auf die Gebrauchsprüfung im Oktober sind, nahmen die Gelegenheit wahr, ihren Ausbildungsstand durch erfahrene Hundeführer bzw. Leistungsrichter(anwärter) überprüfen und sich Tipps für die weitere Ausbildung geben zu lassen:

Franz EDER mit Brianna (Tina) von Koglvoitl
Helmut WAIS mit Cilli von Hinterwinkel
Richard NADERER mit Waldi (Axel) von der Mieleralm

Richter: LL Ing. Thomas Rupp
LRA: Tobias Schneider und Hanno Zanier
Fährtenleger Hermann Steinschaden
Revier: ÖBF-EJ Frauenwart
Pächter: Mag. Erich Gratzenberger

Drei Übernachtfährten mit zwei rechten Winkeln, einem Bogen und Verweiserstücken waren am Vortag mit Fährtenschuhen getreten und die Fundstücke am Morgen des Übungstages ausgelegt worden. Aufgrund der Topografie der ÖBF-Wienerwald-EJ Frauenwart war es möglich, die Hunde zur freien Suche zu schnallen. Schwarz- und Rehwild sind die Hauptwildarten, es gab eine Fülle von frischen Verleitfährten im abwechslungsreich bewachsenen Revier.

Thomas Rupp begrüßte die Teilnehmer und einen interessierten Junghundeführer, bedankte sich beim Jagdpächter für die Zurverfügungstellung des Reviers und den Klubkameraden für ihren Einsatz beim Fährtenlegen und der Zurverfügungstellung ihrer Freizeit.

Folgende Leistungen wurden ohne Zuordnung zur Reihenfolge der Teilnehmer erbracht:

Das erste Gespann zeigte auf Teilen der Strecke eine tadellose Arbeit, fand beide Verweiserpunkte, die vom Hund auch verwiesen wurden. Das Gespann kam bedingt durch Verleitfährten auch von der Fährte ab und wurde vom Richterteam zweimal korrigiert. Der Hund führte den Hundeführer am Riemen zum Stück.
Der noch junge Hund arbeitete gut mit dem Führer zusammen, das Gespann zeigte eindrücklich das vorhandene Potenzial, das durch weiteres Üben noch zur Entfaltung gebracht werden muss. Das Ablegen für 25 Minuten an der Leine mit zwei Schüssen nach 10 Minuten klappte einwandfrei, würde bei der Prüfung wegen des Anleinens aber nur mit Leistungsziffer 1 bewertet werden.

Der zweite Hund verhielt sich am Anschuss abgelegt sehr interessiert, bewindete diesen ausführlich und bögelte sich rasch in die angegebene Fluchtrichtung ein. Nach dem Wechsel in den Hochwald interessierte sich der Hund mehrfach für nächtliche Verleitfährten und musste zweimal abgerufen werden. Leider kamen uns Schwammerlsucher parallel zur Fährte entgegen. Der HF reagierte sofort mit dem Ablegen des Vierbeiners. Nach einer Pause suchte der Hund wegen des Seitenwindes leicht versetzt aber sauber die Fährte, bewindete intensiv den ersten Verweiser, suchte bis zum rechten Winkel, arbeitete diesen exakt aus, wurde aber leider vom Hundeführer abgezogen.
Neu angesetzt ging es rasant aber fährtentreu durch eine Buchenverjüngung, quer über eine Forststraße in einen Laubholzhochwald, in einem eigenständig korrigierten Bogen um die Fährte, sodann in eine ca. 20jährige Fichtenkultur, in der der Hund das zweite Verweiserstück überlief. Er suchte fährtentreu bis zum Wundbett und führte den Hundeführer am Riemen zum Stück. Das Verhalten am Stück war freudig und interessiert, ohne Zeichen von Aggression.
Das Ablegen an der Leine funktionierte zunächst, den Schuss quittierte der Hund leider mit Lautem Gebell und Aufstehen.

Das dritte Gespann lieferte eine perfekte Arbeit ab. Der zweijährige Hund untersuchte den Anschuss und lief bedächtig mit lockerem Riemen die ersten 100 m exakt auf der Fährte, arbeitete den ersten rechten Winkel sauber aus und blieb zunächst „drauf“. Die Kommunikation zwischen Hund und Führer war wortkarg, der Riemen „knisterte aber wie eine Stromleitung“. Der Hund machte windbedingt zwei Bögen um die Fährte und fand selbstständig wieder zurück, fand aber deshalb den ersten Verweiser nicht. Er nahm den zweiten Winkel und suchte mit tiefer Nase durch ein von Sauen besuchtes Gebiet, ohne sich ablenken zu lassen. Kurz vor dem Wundbett interessierte sich der Hund kurz mit hoher Nase für in der Dickung steckendes Wild, nahm nach einem „Zur Fährte“ die Arbeit wieder auf.
Wenigstens dieser Hundeführer nahm die Möglichkeit zum Schnallen wahr! Immerhin hatten wir kunstvoll die Fundstücke so drapiert, dass sie beweglich voluminös und möglichst praxisnah waren.

Der Hund lief ohne Eile mit tiefer Nase direkt zum Stück, bewindete dieses kurz und kehrte nach wenigen Augenblicken schwanzwedelnd und freudig anzeigend zum Hundeführer zurück. Beim Angehen des Stückes gab er dem folgenden Richterteam zu verstehen, dass sie zu nahe folgten. Am Stück verhielt er sich aufmerksam, aber ohne jegliche Aggression. Frei abgelegt, blieb er später auch nach den Schüssen 25 Minuten liegen.

Bei einem Durstlöscher wurden die Gespanne detailliert besprochen. Das nicht zu spät oder zu oft eingesetzte Kommando „Zur Fährte“, ein eigenes für das Ablegen, Übungen zur Verminderung der Schusshitzigkeit kamen dabei ebenso zur Sprache, wie die Notwendigkeit, möglichst viel und abwechslungsreich auf Fährten und Schleppen mit allem, was man zur Verfügung hat, zu trainieren, ohne den Hund zu überfordern oder zu langweilen.
Den Prüfungskandidaten wurde eindrücklich nahegelegt, die Prüfungsordnung zu studieren, um einerseits in der Vorbereitung nichts zu vergessen und so sicher eine möglichst hohe Punktezahl zu erreichen (Fährtenarbeit, Gehorsamsfächer).

Der Holzkohlengrill des nahen GH Dreimäderlhaus in Wolfsgraben lehrte zum krönenden Abschluss alle Teilnehmer, dass ein Steak dreimal so gut schmeckt, wenn man zuvor eine Fährte gearbeitet hat!

Da auch ich meine Hündin Djina vom Kalkberg ein zweites Mal auf der Gebrauchsprüfung führe, habe ich am Nachmittag die zweite, am Folgetag die dritte Fährte nachgearbeitet. Der Versuch, ohne Riemen zu gehen, verlief zu hektisch und wird ab sofort eingestellt. Die dritte Fährte arbeitete die Hündin nach immerhin fast 48 Stunden Stehzeit (aber eben Trampelpfad) konzentriert und fährtentreu am Riemen. Das mittlerweile in allen Lebenssituationen (Futter, kurze Schleppen, Decken und Schwarten im Gitterkorb) trainierte Verweisen funktioniert noch immer nicht verlässlich, dafür aber das freie Ablegen.

Suchenheil
Hanno Zanier


Übungstag der Landesgruppe Salzburg am 27.06.2020 in Altenmarkt im Pongau

Endlich war es nach der schweren Zeit mit Corona wieder möglich, mit unseren Dachsbracken gemeinschaftlich zu arbeiten.

So konnten wir am 27.06.2020, so wie alle Jahre, einen Übungstag für die Hundeführer, die im Herbst zur Gebrauchsprüfung antreten, durchführen. Es haben sich 4 Hundeführer zur Übung gemeldet, auch fast die ganze Richterschaft war anwesend.

Das Übungsrevier stellte uns wieder die Gemeindejagd Gschwendtberg unter Jagdleiter Martin Steffner zur Verfügung.

Am Vortag wurden von unseren fachkundigen Richtern 4 Rotwildschweißfährten mit einer Länge von ca. 500m getreten. Um 8.00 Uhr war Treffpunkt bei unserem Standquartier Jausenstation Habersatt, wo wir von der Familie Steffner wieder sehr herzlich aufgenommen wurden. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Landesleiter Hans Fercher wurde der Ablauf besprochen und die Fährten verlost. Zwei Gruppen machten sich auf den Weg zur Schweißarbeit. Mit den beiden anderen wurden unterdessen die Gehorsamfächer besprochen und im Revier geübt, danach wurde gewechselt.

Die Ergebnisse waren sehr vielversprechend, alle 4 Hunde arbeiteten die Schweißfährten fast fehlerlos. 3 Hunde zeigten das Verweisen, was uns überraschte und freute. In den Gehorsamfächern ist besonders beim Ablegen noch etwas Luft nach oben. Aber bis zur Prüfung kann noch viel geübt werden.

Am Ende der Übung wurden im Standquartier die Leistungen mit den Richtern und Hundeführern ausführlich besprochen. Alle freuten sich, dass die Hunde schon so gute Leistungen gezeigt haben, was natürlich darauf schließen lässt, dass die Hundeführer hervorragend mit ihren Hunden gearbeitet haben.

Den Abschluss bildete die gemeinsame Verpflegung, wo noch das eine oder andere besprochen wurde. So ließen wir in geselliger Runde den erfolgreichen Tag langsam ausklingen.

Ein besonderer Dank gilt den Jagdpächtern der Gemeindejagd Gschwendtberg für die zur Verfügungstellung ihres Reviers, den Wirtsleuten der Jausenstation Habersatt Fam. Steffner, allen Richtern und Anwärtern für ihre tatkräftige Mithilfe und besonders unserem neuen Landesleiterstellvertreter Thomas Winkler und seinem Sohn Jakob für die gute Organisation vor Ort.

Waidmannsheil
LL Hans Fercher


Übungstag der Landesgruppe Wien/Nö/Bgld 2019

Wie in den vergangenen Jahren, war auch heuer für den jährlich im August stattfindenden Übungstag das Interesse groß. Es hatten sich 15 Hundeführer und einige Welpeninteressenten angemeldet. Sieben Hundeführer werden im Herbst zur Gebrauchsprüfung antreten, die übrigen Hunde waren zwischen 14 Wochen und einem guten Jahr alt, also mitten drin in der Ausbildung.
Nach dem Motto „Schweißarbeit für Jung & Alt“ wurde dieser Übungstag geplant und durchgeführt.
Unser besonderer Dank für die Bereitstellung der Infrastruktur des Stiftes Seitenstetten (Meiereihof, Unterkünfte, Revier und Bestellung der Verpflegung) gilt Herrn OFö. Ing. Thomas Handsteiner. Er ermöglicht uns schon seit vielen Jahren einen zentral erreichbaren Übungstag in ungestörten Revieren.

Am Vortag wurden von erfahrenen Praktikern die Fährten in den Revieren des Stiftes Seitenstetten gelegt. Großen Dank für die treue Mithilfe an meinen Stellvertreter Hans Reisenbauer, an Stefan Rauchbauer (Fachbeirat im Ausschuss des Klub Dachsbracke), an Hermann Steinschaden, der Schweiß, Decken und Läufe organisierte, und an alle Mitglieder, die bei den Vorbereitungsarbeiten im Revier geholfen haben. Erfreulicherweise melden sich für die Mithilfe am Vortag auch immer mehr der antretenden Hundeführer an, die Arbeit kann verteilt werden. Das macht es möglich, auch für mehrere Hundegespanne mit einem überschaubaren Zeitaufwand Fährten durch Profis mit AZUBIS zu legen. Durch diese „Win-Win“-Situation lernen weniger erfahrene Hundeführer von Leistungsrichtern und LR-Anwärtern Neues. Für das Veranstalterteam bleibt durch diese Arbeitsteilung die Freude an der Arbeit erhalten. Ein geselliger Abend bot Gelegenheit zum Fachsimpeln und gegenseitigen Kennenlernen.

Bei herrlichem, nicht zu heißem Sommerwetter trafen am Samstagmorgen alle Teilnehmer am Parkplatz des Stiftes Seitenstetten ein, darunter auch unser Zuchtwart Dr. Georg Urak und der Revierleiter des Stiftes, Ofö. Ing. Thomas Handsteiner. Nach einer kurzen Einweisung der Teilnehmer und einem Gruppenfoto, wurden die Hundeführer in Kleingruppen aufgeteilt, wobei ich Wert darauf legte, dass jeder Gruppe ein Leistungsrichter und ein Leistungsrichteranwärter zugeteilt wurde, um die fachlich fundierte Betreuung sicherzustellen. Auch die interessierten Gäste wurden gleichmäßig aufgeteilt. Anhand der Prüfungsordnung des Klubs Dachsbracke unterzogen die Hundegespanne ihren Ausbildungsstand in der Schweißarbeit für ca. 3 Stunden einem spielerischen Praxistest.
Das Feedback der Leistungsrichter und Leistungsrichteranwärter war durch die Bank sehr positiv. Das stellt unter Beweis, dass alle Hundeführer im Alltag fleißig mit ihren treuen Vierbeinern am üben sind.
Der Klub Dachsbracke möchte mit dieser Ausbildungshilfe ein Instrument zur Verfügung stellen, das den Hundeführern noch lange vor der Gebrauchsprüfung einen objektivierten Ausbildungsstand ihres Hundes liefert. Sie sollen für die weitere Arbeit motiviert werden, z.B. sich mit Klubkameraden zu vernetzen, um ein möglichst hohes Niveau an Praxiswissen für die Gebrauchsprüfung und in der Folge im tatsächlichen, harten Nachsucheneinsatz zu gewährleisten.

Nach dieser Einzelbetreuung wurden in der Corona die Gehorsamsfächer lt. PO erläutert und diskutiert. Alle Dachsbracken wurden in Abständen entlang einer Forststraße abgelegt, zwei Schüsse abgegeben, damit das Verhalten am Schuss von den abseits stehenden Teilnehmern beobachtet werden konnte. Auch der erst 14 Wochen alte Welpe, Karo vom Spatzberg, zeigte schon die geforderte Gelassenheit, als die Schüsse brachen!

Im kühlen Meiereihof des Stiftes wurden wir mit einem äußerst feinen Buffet bewirtet, mit regionalen Säften, Weinen und Bier, wie auch Kaffee und selbstgemachten Mehlspeisen verwöhnt. Die Hunde konnten sich im Schatten des mächtigen Dachstuhles ebenso gut erholen wie die ausgepowerten Hundeführer, die sich noch für die Heimfahrt fit machen mussten.

Weidmannsheil
Landesleiter Fö. Thomas Rupp


Übungstag der Landesgruppe Tirol am 31.08.2019

Am Samstag, den 31. August fand auch heuer wieder ein Übungstag des Klub Dachsbracke für interessierte Hundeführer statt. Dieser wurde im Jagdrevier der Genossenschaftsjagd Hart/Zillertal abgehalten. Es haben zahlreiche Hundeführer diesen Termin wahrgenommen und so konnte bei schönem Sommerwetter ein erfolgreicher Übungstag stattfinden.

Bereits am Vortag wurden Schweißfährten gelegt. Auf die Themen Schweiß, Legen und Ausarbeiten einer Schweißfährte, das Verweisen, die Gehorsamsfächer und Laute Jagd wurde am Übungstag von Landesleiter Herbert Geisler ausführlich eingegangen. Ebenso wurde über die neue Prüfungsordnung diskutiert.

Nach der Theorie ging es dann zum praktischen Teil: von allen Junghunden wurden die Schweißfährten sehr gut ausgearbeitet. Bei diesem interessanten Übungsprogramm haben sich auch die erfahrenen Hundeführer, die erfreulicherweise auch diesen Übungstag besucht haben, sehr gut eingebracht und konnten den jungen Hundeführern sehr gute Tipps geben.

Die Landesleitung bedankt sich recht herzlich bei allen Mitwirkenden für deren Engagement und die professionelle Betreuung sowie bei der Jägerschaft Hart/Zillertal für die zur Verfügungstellung des Reviers und bei Fam. Ortner für die gute Bewirtung. Ein ganz besonderer Dank gebührt Franz Kainzner für die Mithilfe bei der Fährtenlegung.

Klub Dachsbracke Tirol


Übungstag der Landesgruppe Kärnten am 10.08.2019

Am Samstag, dem 10. August 2019 wurde der von Landesleiter Alfred Rieder organisierte Übungstag der Landesgruppe Kärnten abgehalten.
Im Vorfeld hatten sich eine Hundeführerin und sechs Hundeführer angemeldet, von denen vier Gespanne zur diesjährigen Vollgebrauchsprüfung antreten möchten.

Neben dem erforderlichen Material, welches für das Legen der Schweißfährten erforderlich ist, wurden auch zwei Schlepphasen und eine Wildschweinschwarte organisiert, um die erforderlichen Übungen für die Hunde so praxisnah wie möglich zu gestalten.

Vor dem Eintreffen der Hundeführer wurden bereits fünf Schweißfährten von den Leistungsrichtern und deren Helfern getreten, die zum Schluss des Übungstages ausgearbeitet wurden.

Nach der Begrüßung durch Landesleiter Alfred Rieder wurden die Prüfungsordnung und der Ablauf einer Gebrauchsprüfung von Leistungsrichter Adolf Pichlkastner den Hundeführern erklärt und näher gebracht.

Im Anschluss wurden das Ablegen und die Schussfestigkeit geübt, wobei sich bei manchem Gespann wohl noch einige Übungsstunden ausgehen sollten.

Nach diesen Übungen wurde von Landesleiterstellvertreter Leo Kogler eine Schauschweißfährte getreten, wobei vom Anschuss bis zum Auffinden des Stückes den Junghundeführen alles gezeigt und erklärt wurde.

Mit viel Freude und Jagdpassion wurden die anschließenden Hasenschleppen von den Junghunden gearbeitet und so bereits der Grundstein für so manch erfolgreiche Hasenbrackade gelegt.

Auffallend war das etwas vorsichtige Verhalten der Hunde bei der Schleppe mit der Sauschwarte. Da sich diese Wildart aber nun auch in Kärnten im Vormarsch befindet, sollte vielleicht über einen Besuch eines Schweinegatters nachgedacht werden.

Nach Ablauf aller Übungen wurde noch kurz der abgelaufene Übungstag besprochen und der Landesleiter bedankte sich bei allen Leistungsrichtern und Helfern für die Mitarbeit. Ein Hundeführer bedankte sich ebenfalls für den gut organisierten Übungstag bei allen Beteiligten und versicherte, viel über die Führung eines Jagdhundes dazugelernt zu haben.

Ein besonderer Dank gilt aber der gesamten Familie Rieder, die nicht nur für die Organisation zuständig war, sondern die gesamte Dachsbrackenfamilie mit Getränken und köstlichen Gegrillten nach dem Übungstag verwöhnte.

Weidmannsheil
Heimo Rauter


Übungstag mit Fotoshooting am 22.7.2019 Steiermark

Bereits aufgebaumt zum Bockansitz erhalte ich am Samstag eine Anfrage von Georg Hubmer, ob ich am nächsten Tag 22.7.2019 nach Mariazell kommen könne und wolle. Es würden professionelle Fotos für die Neuauflage des Buchs Die Alpenländische Dachsbracke geschossen. Der Hundeführer des vorgesehenen Vieräugls sei nicht erreichbar. Er wollte mir die lange Fahrt damit schmackhaft machen, dass es Djina für die nächsten 10 Jahre vermutlich aufs Deckblatt des Rassebuches schaffe. Ein nicht von der Hand zu weisendes Argument!

Da meine Frau in Tirol weilte, der frisch maturierte Sohn seit Freitagfrüh verschollen war und ohnehin Sonntag wäre, sagte ich zu und ritt tags drauf in meiner schönsten Sommertracht mit Djina im Edelhalsband bei Harald Heil ein. Er und Georg hatten am Morgen drei Übungsfährten für Prüfungskandidaten gelegt, wovon bereits eine von Wotan vom Hinterwinkl mit Cajetan Arzberger gearbeitet war.

Wir rückten nach einem Hopfentee ins Revier aus, wo die beiden übrigen Fährten von Franz Höhn mit Maya von Niederhart und Florian Hödl mit Dwasti vom Gössbach gearbeitet wurden, alle drei mit Drang nach Höherem. Der von Robert Solarzyk organisierte Berufsfotograf Ronny machte von den Anschüssen, Endpunkten und der Arbeit am Riemen Vorort einige Aufnahmen.

Beim Ausfahren aus dem Wald stand um 1900h ein Jahrling brettlbreit auf einer Wiese, quasi hinter Haralds Haus. (Fernglas raus, Türe auf) . „Jetzt hob i glabt, den hob i in da Fruah scho gschossn, jetzt is der owei no do! Ehrlich, kennts in meiner Kühlkammer nachschaugn! Her mit meim G´wehr, i bin a Linksschütz!“ sprach Harald „der Heilige“, ließ sich von mir die Waffe reichen, glitt aus dem Wagen und ging beim nächsten Baum in Anschlag. Im hintersten Fahrzeug meinte ein Unaufmerksamer schadenfroh: “Der wead si jetz ärgern, dass er koa Gwehr dabei hat!“ Das Böckerl fiel im Feuer…

Der Fotograf war völlig konsterniert, macht er doch die Fotos aus reiner Tierliebe.

Ich beruhigte Ronny mit der „notwendigen Selektion, Verhinderung der Verbreitung von Krankheiten, Verminderung von Nahrungs-, und schwachen Geschlechtskonkurrenten“. Harald und Cinda z Buntova holten unterdessen den Knöpfler vom Felde.

Wir Zaungäste nutzten die Zeit für präsentable Fotos mit Djina vom Kalkberg und Dwasti vom Gössbach, den auserkorenen Schönheiten für das „schwarze Murl“ und den „maskierten Hirschroten“. Mein kleiner Teufel aus Deutschland wollte so gar nicht showmäßig und eng neben dem Rüden aus der Steiermark stehen und machte Ansätze mich zu zwicken, als ich ihr den Hintern jedesmal anhob.

Es folgten noch Fotos mit den Verteidigern Cinda z Buntova und Eddie vom Schnepfenstein am erlegten Stück, eines auch mit dem Klubobmann in Jagdadjustierung, für die er sich eh nicht umziehen musste: nur der Jagahuat aufs Haupt und das noch laufwarme Gewehr umhängen musste er.

Es folgt noch ein kühler Trunk vor der „Präsidialkanzlei“, dann verließ ich den Heiligen Ort auf meinem Löwen Richtung Niederalpl, Semmering und tauche im östlichen Flachland unter.

Weidmannsheil
Dr. Hanno Zanier