Berichte


Vorprüfung zur lauten Jagd vom 7.-8.1.2023 in Niklasdorf-Proleb, Steiermark

Prüfungsleiter: Ludwig Schaffer-Hassmann
Leistungsrichter: Ludwig Schaffer-Hassmann, Robert Hafellner, Karl Maierhofer, Franz Müller
Leistungsrichter-Anwärter: Franz Moisi, Florian Kreuzbichler, Elisabeth Zimmermann, Christian Egger

Unter perfekten Witterungsbedingungen fand die Vorprüfung zur lauten Jagd in den bewährten Revieren der Jagdgesellschaft Proleb und der Gemeindejagd Niklasdorf statt.

In einer Vorbesprechung und einer folgenden Richterbesprechung konnte Landesleiter Hafellner und Prüfungsleiter Schaffer am Aumoarhof der Familie Hafellner 4 Gespanne, 4 Leistungsrichter und 4 Leistungsrichter-Anwärter sowie einen Gast begrüßen. Nach dem Ziehen der Lose erfolgte die Aufteilung der Gespanne in die Richtergruppen. Danach ging es auf in die Reviere.

Alle 4 Gespanne hatten mehrmals die Möglichkeit zu brackieren. Alle 4 Hunde zeigten sehr gute Leistungen beim Brackieren sowie bei der Wesensfestigkeit.

Anschließend trafen wir uns alle auf der Aumoarhube, wo wir vom Landesleiter und seiner Familie vorzüglich bewirtet wurden. Recht herzlichen Dank dafür. Nachdem die Zeugnisse überreicht wurden, gab es noch einen gemütlichen Ausklang.

Ein großes Dankeschön gilt den Jagdpächtern der Jagdgesellschaften Niklasdorf und Proleb für die Zurverfügungstellung der Prüfungsreviere sowie allen Revierführern, Leistungsrichtern und der Leistungsrichter-Anwärter die zum Gelingen beigetragen haben.


Seminar „Nachsuche auf Schalenwild“ 2023

Bereits in den letzten Jahren wurde dieses Seminar von niederösterreichischen Klubmitgliedern, die sich als BereichshundeführerInnen melden wollen, sehr gut besucht. Es eignet sich auch bestens als Vorbereitung auf die Gebrauchsprüfung. Die Teilnahme ist natürlich für Hundeführer aus allen Bundesländern möglich.

Seminar: „Nachsuche auf Schalenwild“ für Hundeführer, die ihren Hund auf Schweiß führen wollen.

Referent: MF Ing. Leopold Staudigl, NÖ Bereichshundeführer

Inhalt:

  • Einarbeitung und Vorbereitung des Hundes für Schweißprüfungen und für die praktische Schweißarbeit
  • Grundsätze und Probleme bei Nachsuchen
  • Ausrüstung für die Schweißarbeit
  • Praktische Lehrvorführung im Revier

Termin: Freitag, 7. Juli 2023 14:00 bis 19:00 Uhr und Samstag, 8. Juli 2023, 08:00 bis 16:00 Uhr

Ort: Auersthal, NÖ, Gasthof Sommer (Übernachtung möglich)

Kosten: 100,- Euro incl. Seminarunterlagen und Buffet am Freitag Abend

Anmeldung:

  • Auskünfte bei Leopold Staudigl unter Tel. 02574/8250 oder 0664/1442528 bzw. e-Mail: leopold.staudigl@gmx.at
  • Anmeldungsunterlagen werden interessierten Hundeführern zugeschickt
  • begrenzte Teilnehmerzahl

Anmerkung: Dieses Seminar wird vom NÖ Jagdverband als Voraussetzung für den Bereichshundeführer-Nachsuche anerkannt.

Hier finden Sie die Berichte der letzten Jahre:
Bereichshundeführer Seminar August 2020
Seminar „Nachsuche auf Schalenwild“ August 2021


Nachsuche auf Naturfährte und freie Suche

Im Rahmen einer Schwarzwilddrückjagd am Wochenende wurden an einem Stand zwei Stück Schwarzwild erlegt. In der Folge wechselte am Nachmittag bei mittelstarkem Regen ein dritter, laufkranker Schwarzkittel an. Auf den Schuss zeichnete das stärkere Stück deutlich an einem Hammer, flüchtete aber. Bei der Nachschau bei Jagdende wurde das Stück in einem Wundbett unter einer Brombeerhecke hoch und flüchtete, ohne dass ein Fangschuss angetragen werden konnte. Im Wundbett fanden sich keine Schusszeichen. Aufgrund der Tageszeit und des Treffersitzes musste die Nachsuche auf den Folgetag verlegt werden.

Am nächsten Tag wurde Fellina Scheuchenstein unweit des verbrochenen Wundbetts von Hundeführer Thomas Rupp abgelegt, um sie am Anschuss nicht mit den Schusszeichen der beiden anderen Stücke zu verunsichern. Er fand unter aufmerksamer Beobachtung der Hündin ebenfalls keine Schusszeichen und setzte sie zur Suche an. Fellina untersuchte ausführlich das Wundbett und nahm die Wundfährte ruhig und am lockeren Riemen in die bekannt gegebene Fluchtrichtung an. Das Gespann querte kurz darauf unbeirrt eine Forststraße, auf der am Vortag der beladene Wildanhänger mehrfach gefahren war.
An einer Salzlecke am Eingang des Saugrabens verwies Fellina wenige Meter eine Verleitfährte, wurde vom Hundeführer aber sofort erfolgreich „zur Fährte“ gerufen. Mit tiefer Nase arbeitete sie sich in gemächlichem Tempo einen bewachsenen Rückeweg entlang, um dann auf einem Wechsel allmählich Schicht- für Schichtlinie nach unten in den, unter Hundeführern als das „Tal der Tränen“ bekannten, Graben zu gehen. Wenn sie unter Dornenhecken suchte oder der Riemen im Jungholz klemmte, konnte ihn der Hundeführer in diesem schwierigen Bewuchs loslassen, den Hund auf der Fährte „Halt“ machen lassen, damit er folgen und die Arbeit wieder aufnehmen konnte. Er beschränkte den verbalen Kontakt zum Hund auf ein Minimum und war stets auf voller Riemenlänge hinter ihm. Nach etwa 400 m Riemenarbeit bog das Gespann ca. 40 m eine dornige Schneise in den Grabengrund hinab, um die Suche sodann auf einem Wiedergang in die entgegengesetzte Richtung wieder sukzessive bergauf fortzuführen. Weiterhin arbeitete Fellina konzentriert und mit gleichbleibender Geschwindigkeit, ohne sich ablenken zu lassen. Aufgrund des Regens bzw. des beurteilten Treffersitzes konnte kein Schweiß erkannt oder verwiesen werden.
Nachdem der ursprüngliche Einstiegsort in den Graben weit unterhalb passiert worden war, verhoffte die Hündin nach einer großen Brombeerdickung plötzlich mit hoher Nase und zog interessiert in Richtung Dickung. Jetzt nahm auch der Hundeführer Schwarzwildgeruch wahr und sah eine laufkranke (die gesuchte Sau) in der Dickung. Unverzüglich schnallte er die Hündin.

Fellina ging das Stück sofort an und hielt aus wenigen Metern für einige Zeit mit anhaltendem, passioniertem und gut hörbarem Standlaut die Bail. Das Stück versuchte zunächst sich weiter in die Dickung zu drücken, wurde von der Hündin aber durch seitliche lautstarke Attacken davon abgehalten. Der nachziehende Hundeführer musste jetzt schnell zu Schuss kommen, damit die Bail nicht gebrochen und die Suche verlängert wird.
Jetzt machte die Sau auch Anstalten den Hundeführer anzunehmen. Fellina sprang auf seinen Zuruf zur Seite, der Fangschuss über Kimme und Korn ließ das Stück auf eine Entfernung von ca. 15 Metern sofort verenden.

Ein „Juchitzer“ des Hundeführers löste die elektrisierende Spannung. Unmittelbar nach dem Fangschuss beutelte die Hündin das Stück und nahm es in Besitz.

Nach dem Bergen aus der Dickung freute sich das Gespann über weidgerecht überreichte Brüche.

Die Wundfährte hatte eine Gesamtlänge von 650 Metern bei einer Stehzeit von 19 Stunden. Die 82 kg schwere Bache hatte einen beidseitigen Vorderlaufschuss.

Im Anschluss wurde eine Nachsuche auf ein weiteres beschossenes und noch nicht zu Stande gebrachtes Stück durchgeführt. Da die Riemenarbeit mit einer Junghündin erfolglos war und die beiden Schweißhunde am Anschuss auch nicht anschlugen, schnallten wir zwei Dachsbracken und eine steirische Rauhhaarbracke zur freien Suche.
Wieder war es Fellina, die die verendete Sau unter einem Tannenjungwuchs totverbellte, bis wir zu ihr kamen und das Stück bergen konnten.

Suchenheil!
Dr. Hanno Zanier


573. Gebrauchsprüfung vom 4.-5.11.2022 in Aurach

Prüfungsleiter: Andreas Koidl
Richter: Martin Kopf, Herbert Geisler, Reinhard Wille, Ing. Hans Embacher, Michael Eisenmann, Johann Fercher, Karl Mitterhauser sen.
Richteranwärter: Johannes Nagiller

Am 4.11.2022 um 13 Uhr trafen sich der Prüfungsleiter sowie die Richter/Richteranwärter im Standquartier „Hallerwirt“ in Aurach b. Kitzbühel, wo eine Richterbesprechung abgehalten wurde. Nach den Grußworten und der Einteilung der Richtergruppen wurde ein Schiedsgericht bestellt. Nach Eintreffen der Revierbetreuer fuhren die Richter zur Fährtenlegung. Bei 5 cm Neuschnee auf den freien Flächen und leichtem Schneefall wurden Reh/Rotwildfährten, sowie eine Ersatzfährte gelegt, welche mit ihrer Länge, Verlauf und der zu erwartenden Stehzeit der Prüfungsordnung des Klub Dachsbracke entsprachen. Nach getaner Arbeit fuhr man zur Jagdhütte des Jagdpächters Andreas Koidl jun., wo man mit Kaffee und Kuchen verwöhnt wurde.

Am Prüfungstag, dem 5.11.2022 begrüßte der Prüfungsleiter die drei Gespanne und Richtergruppen beim Standquartier. Danach wurde die Fährtenverlosung durchgeführt und die Hundegespanne wurden den jeweiligen Richtern zugeteilt. Sämtliche Hunde waren in der Lauten Jagd bereits vorgeprüft. Bei feuchtem Herbstwetter machten sich alle Beteiligten auf ins Revier, zum Ausarbeiten der Schweißfährten. Im Rahmen des offenen Richtens wurden die erbrachten Leistungen jeweils mit den Hundeführern besprochen.

Im Anschluss wurde die Formbewertung von Formwertrichter Martin Kopf vorgenommen.

Nach der Auswertung und Erstellung der Ergebnisliste und der Zeugnisse wurde die Preisverteilung im Standquartier durchgeführt.
Es konnten sehr gute Ergebnisse erreicht werden:

  • Los. 1. Andreas Koidl jun. mit Laika von der Stockerwand: 231 Punkte 1a Preis sowie den silbernen Bruch des Klub Dachsbracke für fermes Totverweisen.
  • Los. 2. Oberst Alois Juen mit Nelli vom Gurkerforst: 196 Punkte 2b Preis
  • Los. 3 Michael Pfurtscheller mit Kai von der Schlossherrnalm: 216 2a Preis

Weidmansheil den Hundeführern!

Weidmannsdank dem Prüfungsleiter für die Organisation, der Jagdgenossenschaft Aurach, die das Revier für diese Gebrauchsprüfung zur Verfügung gestellt hat, ebenso den Leistungsrichtern und dem Anwärter, die zum Gelingen dieser Prüfung beigetragen haben. Weiters ein großes Dankeschön dem Nachbarpächter Hauser, der uns bei der Bereitstellung der Stücke unterstützt hat.

Herzlichen Dank den Wirtsleuten vom Standquartier „Hallerwirt“ für die hervorragende Bewirtung.


20. SPoR des OÖ Landesjagdverband in Sandl

Der Oberösterreichische Landesjagdverband veranstaltete in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Jagdgebrauchshundeverband am Samstag dem 3. September 2022, in Sandl, in den Revieren des Czernin-Kinsky´schen Forstgutes Rosenhof, die 20. Erschwerte Schweißprüfung als Schweißsonderprüfung ohne Richterbegleitung.

Ich durfte mit meiner 3 – jährigen Vieräugl Hündin Gundi von der Apriacheralm teilnehmen.

Bei der Zusammenkunft im Gasthaus Biebl um 7:00 Uhr wurden die Dokumente abgegeben. Weiters erfolgte die Gruppeneiteilung durch Ziehung der Losnummer.

Abfahrt ins Revier war dann um 08.00 Uhr zum Forsthaus Schöllerbruck wo auch anschließend die Begrüßung mit der Jagdhornbläsergruppe Freiwald stattfand. Kurze Einweisung und Erklärung der Prüfungsordnung durch die Leistungsrichter.

Das perfekte Suchen-Wetter, es hatte frische 5 Grad, sonnig und alles taunass, versprach eine schöne Veranstaltung zu werden. Ich zog die Nummer 8 und war somit der letzte in der Gruppe 2. 3 Gespanne waren vor mir, weshalb ich den Vormittag mit dem Fachsimpeln der bereits erfolgreich absolvierten Gespanne nutzte. Es wurde ein warmer Herbsttag und meine Anspannung stieg immer mehr, denn es war die erste Schweißsonderprüfung für mich.

Um 12.30 war es dann so weit, wir fuhren mit dem Förster zur Fährtenarbeit. Nach kurzer Einweisung am Anschuss durch die Richter, legte ich Gundi in die Schweißhalsung. Nachdem ich den Anschuss gut untersucht hatte, setzte ich sie auf die Wundfährte an. Gundi nahm die Fährte prima an und die ersten 50 m gingen durch gefällte Bäume entlang eines Rückeweges. Nach ca. 150 m begann sie zu faseln und bog vom Weg scharf nach links in den Bestand ab. Ich war mir nicht mehr sicher, ob wir richtig waren, da wir doch schon ein gutes Stück gearbeitet und noch keinen Verweiserpunkt gefunden hatten. Ich war schon kurz davor sie von der Fährte abzutragen als Gundi mir das Verweiserplättchen verwies. Es war Punkt 2, also war sie einer Verleitfährte gefolgt und hat sich wieder selbst korrigiert, leider am ersten Verweiserpunkt vorbei. Ab diesem Zeitpunkt zog sich Gundi an der Fährte fest und suchte ruhig und konzentriert das Stück. Somit waren Verweiserpunkt 3, 4 und 5 kein Problem mehr. Nach 30 Minuten standen wir beim Haupt des Schmalspießers. Das Hornsignal erklang und stolz durfte ich die Brüche entgegennehmen und aufstecken.

Von den 16 teilgenommenen Suchengespannen konnten 5 alle Verweiserpunkte finden. Ich landete mit meinen 4 gefunden Plättchen im Mittelfeld. Die vielen Übungseinheiten hatten sich bezahlt gemacht und mit innerlicher Freude und Stolz von Hund und Führer ging der Tag mit der Siegerehrung zu Ende.

Brackenheil
Bernhard Haider


572. Gebrauchsprüfung vom 28.-29.10.2022 in Nußdorf-Debant/Tirol

Wie in den letzten Jahren bewährt, traf man sich auch in diesem Jahr wieder zu einer Gebrauchsprüfung im „Prüfungsgarten“ der Familie Angermann (Zwinger: von der Schloßherrnalm) in Nußdorf-Debant.

Am Freitag, trafen sich die fünf Richtergespanne zu einer ersten Richterbesprechung und man ging nochmal die wichtigsten Teile der Prüfungsordnung durch, wobei größter Wert auf die Änderungen, welche bei der letzten Generalversammlung beschlossen wurden, gelegt wurde.

Für die künstlichen Schweißfährten wurden altbewährte Örtlichkeiten im Bereich der Genossenschaftsjagden Lavant und Nußdorf im Lienzer Talboden gewählt. Die Fährten entsprachen mit ihrer Länge (ca. 1000m) und verschiedenen Bodenverhältnissen der Prüfungsordnung des Klub Dachsbracke. Eine Stehzeit der Übernachtfährte von ca. 17-18 Stunden war zu erwarten.
Nach getaner Arbeit traf man sich noch zu einer weiteren Richterbesprechung im Garten der Familie von Walter Angermann (Zwinger: von Hinterwinkel).

Am Prüfungstag trafen sich die fünf Gespanne und Richtergruppen beim Standquartier. Prüfungsleiter Anton Angermann begrüßte alle Anwesenden und dankte für das pünktliche Erscheinen. Nach der Auslosung der Fährten erfolgte die Anfahrt zu den Prüfungsörtlichkeiten, die Wildstücke wurden bereits vorher ausgelegt.

Die Laute Jagd war bereits bei allen Gespannen vorgeprüft. Im Rahmen des offenen Richtens wurden die erbrachten Leistungen jeweils mit den Prüflingen besprochen. Nach der von den fünf anwesenden Gespannen bestandenen Prüfung fand eine kurze Richterbesprechung statt, in der ein Überblick über die gezeigten Leistungen in den jeweiligen Prüfungsfächern gegeben wurde. Weiters wurden drei Hunde noch von unserem Ehrenmitglied und Formwertrichter, Alois Mattersberger, formbewertet.

Danach richtete Prüfungsleiter Anton Angermann noch Worte des Dankes an die Versammelten und überbrachte die Grüße von Klubobmann Mf Harald Heil und Zuchtwart Dr. Georg Urak, die sich entschuldigt hatten. Im Anschluss wurde ein kurzer Bericht zu jeder Prüfungsarbeit abgegeben und die Ergebnisse bekannt gegeben.

Diese wurden von den Hundeführern und allen Anwesenden mit Freude zur Kenntnis genommen, konnten doch alle Gespanne einen guten II. Preis erreichen. Daniel Furrer erlangte mit seiner Hündin Trix von der Bächiweid zusätzlich die Anwartschaft auf den Silbernen Bruch des Klub Dachsbracke für besondere Leistungen bei der Gebrauchsprüfung, in diesem Fall vorzügliches Totverweisen und eine sehr gute Riemenarbeit.

Die Höchstpunktezahl an diesem Tag erreichte die Enkelin des Prüfungsleiters, Anna Angermann, welche mit Ihrer Hündin Elsa von der Hochasteralm mit 248 Punkten den 2a Preis und die erste Stufe des Hundeführerabzeichens erreichte. Elsa konnte neben einer sehr guten Schweißarbeit auch im Freifach „Verlorensuchen – Apportieren“ eine vorzügliche Leistung beim apportieren einer Ente aus einem See zeigen.

Zum Abschluss konnten jedem Hundeführer Sachpreise, welche von unserem Ausbidlungsreferenten Franz Höhn bzw. dessen Jagdherren zur Verfügung gestellt wurden, überreicht werden. Im Anschluss bot uns die Römerstube in Lavant die Möglichkeit, das geschehene Revue passieren zu lassen und uns jagdlich auszutauschen.

Ein besonderer Dank gilt den Jagdleitern für die Zurverfügungstellung der Prüfungsreviere „Genossenschaftsjagd Lavant und Nußdorf“ und der Wildstücke, sowie den Leistungsrichtern und Anwärtern, die zum Gelingen beigetragen haben.


568. Gebrauchsprüfung vom 15.-16.10.2022 in Admont

Über Einladung des Landesleiters Ing. Robert Hafellner und Prüfungsleiter Ausbildungsreferent Franz Höhn haben sich die Leistungsrichter und Leistungsrichter -Anwärter am 15.10.2022 um 13:00 Uhr im Standquartier, Gasthaus Buchner, Schmiedgasse 65, 8911 Admont zur Richterbesprechung eingefunden. Zur Gebrauchsprüfung wurden 6 in der lauten Jagd bereits vorgeprüfte Hundeführergespanne gemeldet wobei noch während der Richterbesprechung eine Absage erfolgte.

Nach der Bildung von 3 Richtergruppen ging es mit den Revierführern in die Prüfungsreviere der Gemeindejagd Bärndorf auf der Kaiserau und in den Revierteil Hall bei Admont des Stiftes Admont zum Vorbereiten der bereits vormarkierten Prüfungsfährten. Für alle Fähren stand dank unseres LR, Florian Kreuzbichler, Schweiß, Schalen und Stücke vom Rotwild zur Verfügung. Anschließend haben sich alle LR und bereits angereiste Hundeführer auf der Egga-Alm der Fam. Klingler getroffen. Herr Klingler ist auch der Obmann der Gemeindejagd. Aufgrund der wunderschönen Lage, dem herrlichen Ausblick von der Egga-Alm in das Paltental und der Bewirtung dauerte der gesellige Ausklang des ersten Tages etwas länger. Ein großes Dankeschön gilt der Familie Klingler für die Gastfreundschaft.

Am nächsten Tag, nach der Begrüßung durch den Landesleiter Ing. Robert Hafellner und Prüfungsleiter Franz Höhn wurde die Richterbesprechung, die Gruppeneinteilung der Leistungsrichter und Anwärter sowie die Revierzuteilung durchgeführt und die Hundegespanne zugelost. Nach der Richterbesprechung haben die Hundeführer alle Informationen über den Ablauf der Prüfung durch den Prüfungsleiter erhalten und wurden mit einem kräftigen „Weidmannsheil“ und „Suchen-Heil“ in die Reviere verabschiedet.

Nachdem ein Hundegespann abgesagt hatte und sich bei einem anderen Hundegespann bereits am Vortag kurzfristig die Möglichkeit ergab die Schweißarbeit auf einer natürlichen Wundfährte auf einen Hirsch der Klasse III durchzuführen, musste ein Hund weniger auf künstlicher. Schweißfährte geprüft werden. Kurzfristig haben zwei Gespanne zurückgezogen und ein Gespann konnte leider nicht bestehen.

Nach durchgeführter Prüfung aller Fächer der Gebrauchsprüfung war Treffpunkt bei der Egga-Alm. Von den Formwertrichtern Ing Zoister und DI Hubmer wurde anschl. die Formbewertung der Hunde durchgeführt. Drei Hunde konnten die Gebrauchsprüfung mit einem II. Preis mit teils hoher Punktezahl bestehen. Nach der Richterbesprechung hat die Vergabe der Preise stattgefunden. Ein großes Dankeschön gilt den Sponsoren für die Sachpreise, dem Gasthaus Buchner in Admont, der Fam. Klingler von der Egga-Alm. Ein „Weidmannsdank“ gilt auch den Pächtern und Revierführern der GJ Bärndorf, Barbara, Florian, Othmar, Hans Kreuzbichler und vom Stift Admont – Revier Hall b. Admont Herrn. Berufsjäger Johann Lengauer Jun. Ebenso dem Leistungsrichter Ludwig Schaffer-Hassmann für die administrative Arbeit im „Digitalen Jagdhund“.

Ein großes Dankeschön für das Gelingen der Gebrauchsprüfung an Landesleiter Ing. Robert Hafellner, Prüfungsleiter Franz Höhn, LR u MF Harald Heil, LR u. FWR Ing. Peter Zoister und LR u. FWR DI Georg Hubmer, LR Ing. Franz Müller, LR Ludwig Schaffer-Hassmann sowie LR-A Christian Egger und den bereits geprüften aber noch nicht bestätigten LR-A Elisabeth Zimmermann und Florian Kreuzbichler.

LR-A Franz Moisi


570. Gebrauchsprüfung vom 21.-22.10.2022 auf der Flattnitz/Kärnten – Jakob Steinwender Gedenkprüfung

Die 570.Gebrauchsprüfung fand auf der Flattnitz im Revier Bistum Gurk statt.

Prüfungsleiter: Mf Bruno Sabitzer
Richter: RJ Josef Anichhofer, BJM ÖR Johann Drescher, Leo Kogler, Mf Adolf Pichlkastner, Mf Heimo Rauter, Alfred Rieder, Heimo Scherzer, RJ Hubert Stark, Hubert Swetina

Abgehalten wurde die Prüfung als Gedenkprüfung für Jakob Steinwender, der in unserem Klub über Jahre als Hundeführer und Leistungsrichter tätig war. Der Prüfungsleiter würdigte die Tätigkeit für unsere Dachbracken von Jakob in seiner Begrüßungsrede. Wir konnten mit Jakob bei mehreren Prüfungen auf der Gerlitze viele gesellige und lustige Stunden verbringen.
Nochmals Waidmannsdank lieber Jakob dafür und Ruhe in Frieden.

 

Zusammenkunft war auf der Flattnitz beim Standquartier Gasthof Isopp um 13 Uhr, von dort aus ging es mit dem Auto gleich ins Prüfungsrevier zur offiziellen Begrüßung der Prüfungsteilnehmer bei den Jagdhäusern. Als Ehrengast durften wir auch den Jagdhundereferenten vom Jagdbezirk St. Veit, Herrn Wolfgang Kogler, begrüßen, der uns auch bei der Prüfung unterstützte.

Es waren 6 Hunde zur Prüfung angemeldet, welche bereits die Vorprüfung in der Lauten Jagd mit sehr guten Erfolgen absolviert hatten. Die Schweißarbeit auf der natürlichen Wundfährte hatten 2 Gespanne auch schon im Vorfeld der Prüfung erfolgreich abgelegt.

Bei der Verlosung der Schweißfährten hatten wir eine Schweißarbeit auf der natürlichen Wundfährte im Prüfungsrevier zur Verfügung und somit mussten noch 3 Fährten getreten werden und die Fährten zum Verweisen. Nach der Verlosung und Wahl des Schiedsgerichts ging es gleich los ins Revier zur Prüfung der Gehorsam und Führigkeitsfächer.

Das Gespann mit Los Nr. 5 konnte gleich zur Arbeit auf die natürliche Wundfährte ins Revier fahren.

Nach beendeter Arbeit am ersten Prüfungstag konnten wir uns in der Jagdhütte, die vom Revierpächter zur Verfügung gestellt wurde, einen gemütlichen grünen Abend mit frisch gekochten Würsten, gesponsert von Bruno, und dem einen oder anderen Getränk, sowie Episoden von der Jagd und unseren Hunden verbringen.

Die Hundeführer haben einen Preis vorbereitet, welcher unter den Leistungsrichtern verlost wurde. Glücklicher Gewinner vom Preis war Mf Adolf Pichlkastner, der sich sehr über das Geschenk freute und zuversichtlich mit Waldtraud in den nächsten Winter blicken kann.
Nach einer eher kurzen Nachtruhe haben wir in der Hütte gemeinsam das Frühstück eingenommen, welches uns ebenfalls von Bruno und Hubert für alle Teilnehmer organisiert wurde und uns sehr gut geschmeckt hat.

Danach konnten wir gestärkt ins Revier gehen um die Wundfährten und die restlichen Prüfungsfächer bei den einzelnen Hunden zu bewältigen.

In der Früh ist auch unser Landesjagdhundereferent Gerald Hopfgartner angereist, der uns bei den Prüfungsarbeiten begleitete.

Nach Bewältigung dieser Prüfungsarbeiten haben wir bei einer Richterbesprechung die Prüfung ausgewertet und den schriftlichen Teil mit dem Digitalen Jagdhund erledigt.

Im Anschluss wurden vom Prüfungsleiter mit dem Landesleiter gemeinsam die Zeugnisse an die Hundeführer übergeben und zu den guten Erfolgen recht herzlich gratuliert.

Jeder Hundeführer konnte sich einen gespendeten Sachpreis aussuchen, vielen Dank an die Sponsoren.

Der Landesjagdhundereferent gratulierte den Hundeführern auch recht herzlich zu den guten Erfolgen bei der Prüfung und betonte, dass die Dachsbracken eine wichtige Rolle bei den Schweißhunden haben.

Ein besonderer Waidmannsdank gilt natürlich den Revierpächtern für die Bereitstellung vom Prüfungsrevier und die kostenlose Unterbringung der Prüfungsteilnehmer in ihren Jagdhäusern, dies ist nicht selbstverständlich – danke!
Auch für die Organisation von Prüfungsleiter Bruno Sabitzer und RJ Hubert Stark mit seinen zwei Helfern, die uns tatkräftig unterstützt haben, sei recht herzlich gedankt, sowie den Richtern und Hundeführern für den reibungslosen Ablauf der Gebrauchsprüfung.
Danke auch an Mf Heimo Rauter, der die würdige Ausstattung für die Gedenkprüfung gemacht hat.

Bei einem gemeinsamen Essen beim Gasthof Isopp fand die Prüfung einen gemütlichen Ausklang, wonach wir die Heimreise angetreten haben.

Als Landesleiter bin ich sehr erfreut über die gute Vorbereitung der Hunde zur Prüfung und den sehr guten Erfolg, ganz besonders ist mir das gute Zusammenwirken zwischen den Generationen bei der Prüfung aufgefallen. So soll es sein, Junge und die etwas Älteren gehören zusammen um eine Zukunft in der Landesgruppe zu haben.

Bracken Heil